Samuel Abifade

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Samuel Abifade
Spielerinformation
Geburtstag 17. September 1999
Geburtsort Braunschweig, DeutschlandDeutschland Deutschland
Nationalität DeutschlandDeutschland NigeriaNigeria
Gewicht 84 Kg
Spielberater Global Transfers
Fuss links
Position Linksaußen
Rechtsaußen
Mittelstürmer
Vertrag 06/2024
Marktwert 150.000 €
Vereinsinformationen DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
Trikotnummer 17
Junioren
Jahre Station
0000–2011 DeutschlandDeutschland Leu Braunschweig
2011–2015 DeutschlandDeutschland FT Braunschweig
2016–2018 DeutschlandDeutschland Eintracht Braunschweig
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
07/2018 - 01/2019 DeutschlandDeutschland Eintracht Braunschweig 0 (0)
07/2018 - 01/2019 DeutschlandDeutschland Eintracht Braunschweig II 11 (0)
01/2019 - 07/2019 → DeutschlandDeutschland Lupo Martini Wolfsburg (Leihe) 12 (0)
07/2019 - 06/2021 DeutschlandDeutschland VfL Wolfsburg II 11 (0)
07/2021 - 06/2022 DeutschlandDeutschland VfB Lübeck 24 (6)
07/2022 - 06/2023 DeutschlandDeutschland SV Meppen 23 (3)
07/2023– DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim 0 (0)



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Samuel Abifade (* 17. September 1999 (24 Jahre) in Braunschweig) ist ein deutsch-nigerianischer Fußballspieler.

Werdegang

Samuel Abifade stammt aus Braunschweig und besitzt sowohl die deutsche als auch die nigerianische Staatsbürgerschaft.[1] Er begann mit dem Fußballspielen in seiner Heimatstadt beim HSC Leu Braunschweig, ehe er sich zur U13 den Freien Turnern Braunschweig anschloss.[2] Ab Januar 2016 spielte er zunächst in der U17 von Eintracht Braunschweig, wo er den Abstiegskampf kennenlernte und am Ende den Platz in der Bundesliga hielt. Ab dem Sommer 2016 in deren U19. Mit der U19 der Eintracht gewann er 2017 den DFB-Pokal der Junioren.

Im Sommer 2018 erhielt Abifade bei Eintracht Braunschweig einen Profivertrag mit Laufzeit von zwei Jahren[3] und war daraufhin Bestandteil der Drittliga-Mannschaft. Dort konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und kam in der Hinrunde der folgenden Saison 2018/19 ausschließlich in der zweiten Mannschaft des Vereins in der Oberliga Niedersachsen zum Einsatz. Für die Rückrunde wurde er ab Januar 2019 an den Regionalligisten Lupo Martini Wolfsburg ausgeliehen[4], mit dem er am Saisonende abstieg.

Im Anschluss löste Abifade im Sommer 2019 seinen Vertrag in Braunschweig auf und schloss sich stattdessen dem VfL Wolfsburg an, der ihn für seine zweite Mannschaft in der Regionalliga Nord verpflichtete.[5] In den beiden folgenden Spielzeiten, die aufgrund der COVID-19-Pandemie beide vorzeitig abgebrochen wurden, kam er dort jedoch insgesamt nur auf elf Einsätze.

Nachdem der VfL Wolfsburg im Sommer 2021 seine zweite Mannschaft vom Spielbetrieb in der Regionalliga Nord abmeldete, wechselte Abifade zum Ligakonkurrenten VfB Lübeck und unterschrieb dort einen Einjahresvertrag.[1] Dort konnte er sich als Stammspieler etablieren und bis Saisonende in 24 Liga-Spielen sechs Tore erzielen sowie fünf weitere vorbereiten. Hinzu kamen sechs weitere Treffer bei vier Einsätzen im schleswig-holsteinischen Landespokal, mit denen er zum Pokalgewinn beitrug.[6]

Im Sommer 2022 verpflichtete ihn der Drittligist SV Meppen, bei dem er einen Zweijahresvertrag unterzeichnete.[7] Bei den Emsländern konnte er daraufhin zu Beginn der Saison 2022/23 sein Profiliga-Debüt feiern und sich zunächst als Stammspieler durchsetzen, verlor seinen Stammplatz jedoch in der Rückrunde aufgrund von Verletzungen und Sperren. Am Saisonende stieg er mit der Mannschaft in die Regionalliga Nord ab. Seinen Höhepunkt hatte er ausgerechnet bei dem 6:2-Heimsieg gegen den SV Waldhof, als er mit drei Treffern zum Albtraum wurde.

Samuel Abifade Vertrag.jpg

Seit Sommer 2023 hat sich nun der SV Waldhof Mannheim die Dienste von Samuel Abifade gesichert. „Samuel ist ein Spieler mit sehr guter Geschwindigkeit, gepaart mit gutem offensiven 1 gegen 1 und mit ausgeprägten physischen Attributen. Auch er ist noch nicht am Ende seiner Entwicklung und wir sehen bei ihm noch Entwicklungsspielraum für die Zukunft. Seine Abschlussstärke, die er im Spiel gegen uns unter Beweis gestellt hat, erhoffen wir uns künftig des öfteren“, so Tim Schork, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.

„Ich möchte mich bei den Verantwortlichen des SV Waldhof Mannheim bedanken. Sowohl mit Tim Schork als auch mit Rüdiger Rehm hatte ich Gespräche, die mich schlussendlich davon überzeugt haben, in die Kurpfalz zu wechseln. Auch die Aussicht vor dieser einzigartigen Kulisse im Carl-Benz-Stadion zu spielen reizt mich sehr. Jetzt gilt es anzupacken und mich im Training mit guten Leistungen in die Mannschaft einzufinden“, so Abifade bei seiner Vertragsunterzeichnung. „Leistungen wie gegen den Waldhof über eine gesamte Saison abzurufen - das ist mir in Meppen leider nicht so häufig gelungen, wie ich mir das vorgestellt habe. Das möchte ich auf jeden Fall verbessern“, sagt der 23-Jährige.[8] Die Atmosphäre im Carl-Benz-Stadion konnte er bei seinem Gastspiel mit dem SV Meppen schon kennenlernen. "Das ist schon eine Wucht, ich freue mich, das jetzt auf der anderen Seite zu erleben."

Doch im Laufe der Saison setzte ihn Trainer Rüdiger Rehm mal offensiv auf den Flügeln oder im Angriffszentrum, zwischendurch aber auch einmal als Linksverteidiger ein.[9] Beim Heimsieg gegen Jahn Regensburg zeigte Samuel dann - unter dem neuen Trainer Marco Antwerpen - mit einer schönen Flanke zum Torschützen Kevin Goden und vielen gelungenen Szenen nach seiner Einwechslung seine beste Saisonleistung.

Sonstiges

Samuel hat eine Wohnung in den Mannheimer Quadraten gefunden.

Erfolge

  • DFB-Pokal der Junioren: 2017
  • SHFV-Pokal: 2022

Bilder

Weblinks

Einzelnachweise



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