Martin Kobylanski

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Martin Kobylanski

Martin Kobylański (2024)
Spielerinformation
Geburtstag 8. März 1994
Geburtsort Berlin, DeutschlandDeutschland Deutschland
Nationalität PolenPolen DeutschlandDeutschland
Spielberater Tenet Football
Fuss beidfüßig
Position Offensives Mittelfeld
Hängende Spitze
Mittelstürmer
Vertrag 06/2024
Marktwert 200.000 €
Vereinsinformationen DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
Trikotnummer 33
Junioren
Jahre Station
2001–2011 DeutschlandDeutschland Energie Cottbus
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
07/2011 – 08/2012 DeutschlandDeutschland Energie Cottbus II 13 0(2)
07/2011 - 08/2012 DeutschlandDeutschland Energie Cottbus 3 0(0)
09/2012 – 02/2016 DeutschlandDeutschland Werder Bremen II 55 (22)
09/2013 - 02/2016 DeutschlandDeutschland Werder Bremen 8 0(0)
08/2014 - 06/2015 → DeutschlandDeutschland 1. FC Union Berlin (Leihe) 19 0(3)
02/2016 - 06/2018 PolenPolen Lechia Gdańsk 3 0(0)
01/2017 - 06/2017 → DeutschlandDeutschland Preußen Münster (Leihe) 16 (5)
07/2017 - 06/2019 DeutschlandDeutschland Preußen Münster 73 (22)
07/2019 - 06/2022 DeutschlandDeutschland Eintracht Braunschweig 86 (24)
07/2022 - 06/2023 DeutschlandDeutschland TSV 1860 München 23 (3)
09/2023 - 01/2024 DeutschlandDeutschland VSG Altglienicke 7 (1)
02/2024 - DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim 0 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2009 PolenPolen Polen U15 8 0(3)
2009–2010 PolenPolen Polen U16 11 0(0)
2010 DeutschlandDeutschland Deutschland U16 2 0(1)
2011 DeutschlandDeutschland Deutschland U18 4 0(1)
2010–2011 PolenPolen Polen U17 10 0(2)
2012 PolenPolen Polen U18 7 0(0)
2012–2013 PolenPolen Polen U19 13 0(7)
2014–2015 PolenPolen Polen U20 6 0(1)



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Martin Kobylański (* 8. März 1994 (30 Jahre) in Berlin ist ein Fußballspieler, der sowohl in einigen deutschen als auch polnischen U-Nationalmannschaften gespielt hat. Er besitzt die deutsche und die polnische Staatsbürgerschaft. Er ist der Sohn des polnischen Mittelfeldspielers Andrzej Kobylański, der von 1995 bis 1997 für den SV Waldhof Mannheim gespielt hatte.

Karriere

Kobylański stammt aus der Jugend des FC Energie Cottbus. In der dortigen U-17 wurde er von seinem Vater und Ex-Waldhöfer Andrzej Kobylański betreut. Seit 2012 gehörte er zum Kader der polnischen U-19-Nationalmannschaft. Sein Profidebüt für Energie in der 2. Bundesliga absolvierte der 17-jährige am 6. November 2011, als er im Spiel gegen den SC Paderborn 07 nach 15 Minuten für Dimitar Rangelow eingewechselt wurde.

Ende August 2012 wurde Kobylański vom Bundesligisten Werder Bremen verpflichtet.[1] Dort stand er im Kader der zweiten Mannschaft, für die er am 16. September 2012 im Spiel gegen den VfB Lübeck unter Trainer Thomas Wolter debütierte, als er in der 68. Spielminute eingewechselt wurde. Sein Debüt für die erste Mannschaft gab er am 21. September 2013 beim Nordderby gegen den Hamburger SV.[2] Er konnte sich bei Werder nicht durchsetzen und wurde im August 2014 zum Zweitligisten 1. FC Union Berlin ausgeliehen. Der Durchbruch in der 2. Liga blieb ihm jedoch verwehrt und er kehrte zu Werder zurück. Im Stürmer-Ranking der Grün-Weißen rutschte der einstige Hoffnungsträger jedoch weit nach hinten und er kam lediglich in der U23 zum Einsatz.

Wegen mangelnder Perspektive wechselte er in der Winterpause der Saison 2015/16 nach Polen in die Ekstraklasa zu Lechia Gdańsk. Beim polnischen Erstligisten kam er in der Hinrunde jedoch nicht zum Einsatz und trainierte seit Anfang des Jahres 2017 bei den Münsteraner Preußen mit, bis die Leihe bis zum Saisonende endlich klappte.[3] Danach wurde er von den Westfalen fest verpflichtet und sorgte für Furore: In 89 Ligaspielen erzielte er 27 Tore für die Münsteraner.

Seinen im Frühjahr 2019 auslaufenden Zweijahresvertrag verlängerte der Stürmer nicht[4] und unterschrieb stattdessen einen Dreijahresvertrag bei Eintracht Braunschweig.[5] Gleich im ersten Saisonspiel erzielte Kobylański beim 4:2 Braunschweigs in Magdeburg drei Treffer.[6] Mit neun Toren in den letzten zehn Spielen und insgesamt 18 Saisontreffern in der Saison 2019/20 hatte er wesentlichen Anteil am Braunschweiger Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Nach direktem Wiederabstieg und Wiederaufstieg in den folgenden beiden Saisons mit Braunschweig wechselte er im Sommer 2022 zum TSV 1860 München.[7] Bei der Verabschiedung im Mai 2022 wurde er vom Braunschweiger Eintracht-Stadion gefeiert,[8] obwohl er zum Schluss häufig auf der Bank saß.

In der Münchner Presse stand dann im Halbjahreszeugnis: "Er wurde vom hochgelobten Neuzugang zu einer der Enttäuschungen des ersten Teils der Saison."[9] Im Sommer 2023 löste der Verein den Vertrag im Einvernehmen mit Kobylański auf.[10]

Ab September 2023 schnürte er seine Fußballschuhe für die Volkssport Gemeinschaft (VSG) Altglienicke in der Regionalliga Nordost. "Für mich war es vor allem wichtig, zurück nach Berlin zu kommen. Meine Schwester lebt hier, meine besten Kumpels auch. Ich bin mir der Stadt und den Leuten vertraut", sagt Kobylanski und "das Umfeld und die Sponsoren sind sicherlich auch ein Aspekt."[11]

Im Februar 2024 unterschrieb er am letzten Tag der Wechselperiode einen Vertrag beim SV Waldhof Mannheim. Ausschlaggebend war sicher auch der neue Trainer, den er bereits bei Preußen Münster und Eintracht Braunschweig kennengelernt hatte: „Mit Marco Antwerpen habe ich immer gut zusammengearbeitet und freue mich, das nun beim SV Waldhof fortsetzen zu können“, sagte der offensive Mittelfeldspieler[12] und Antwerpen erläutert: „Martin versteht eben den Fußball - und meinen offenbar ganz besonders“. Offenbar haben einige Anhänger die alten Klamotten von Andrzej Kobylanski nochmal aus dem Schrank geholt. „Ich musste tatsächlich gerade ein Trikot mit dem Namen meines Vaters unterschreiben“, grinste Martin Kobylanski nach dem Spiel gegen Preußen Münster.[13]

Beim Heimsieg gegen Jahn Regensburg machte er mit einer Torvorlage und seinem ersten Tor für die Blau-Schwarzen auf sich aufmerksam.

Nationalmannschaft

Der Angreifer absolvierte Länderspiele für mehrere deutsche und polnische Nachwuchsnationalmannschaften.

Erfolge

Eintracht Braunschweig

Bilder


Weblinks

 Commons: Martin Kobylanski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. werder.de: Werder verpflichtet Martin Kobylanski, 31. August 2012, abgerufen am 31. August 2012
  2. werder.de Bundesliga-Debüt? Martin ... wer?
  3. Martin Kobylanski wechselt offiziell zum SC Preußen Münster archive.org vom 12.6.2017, abgerufen am 8. Dezember 2019
  4. Siebter Abgang: Menig sieht seinen „nächsten Schritt nicht in Münster“, liga3-online.de, abgerufen am 3. Mai 2019
  5. Martin Kobylanski wird ein Löwe, eintracht.com, abgerufen am 30. Mai 2019
  6. Spielbericht 1. FC Magdeburg – Eintracht Braunschweig, dfb.de, abgerufen am 21. Juli 2019
  7. Von Braunschweig zu 1860: Kobylanski wechselt das Löwen-Revier auf kicker.de vom 19. Mai 2022
  8. Ex-Braunschweiger Martin Kobylanski spielt nun in Regionalliga braunschweiger-zeitung.de vom 14.9.2023, abgerufen am 2. Februar 2024
  9. Martin Kobylanski beim TSV 1860 bisher enttäuschend: Wandel nach dem Gewitter abendzeitung-muenchen.de vom 7.1.2023, abgerufen am 2. Februar 2024
  10. Martin Kobylanski verlässt die Löwen..
  11. Wieso es Profis wie Martin Kobylanski zu Regionalligist VSG Altglienicke zieht rbb24.de vom 18.10.2023, abgerufen am 2. Februar 2024
  12. Neuer Waldhof-Trainer Marco Antwerpen auf Ursachenforschung mannheimer-morgen.de vom 2.2.2024, abgerufen am 2. Februar 2024
  13. Waldhof-Zugang Martin Kobylanski: Wie der Vater, so der Sohn mannheimer-morgen.de vom 6.2.2024, abgerufen am 6. Februar 2024


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