Spielbericht 18/19 BFV-Pokal, Halbfinale: FC Nöttingen - SV Waldhof
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| FC Nöttingen | 0:1 (0:1) | SV Waldhof Mannheim 07 | |
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BFV-Pokal, Halbfinale Mittwoch, 27. März 2019, 19.30 Uhr, Kleiner-Arena, Remchingen Endstand 0:1 Zuschauer: 1.700 |
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| Startelf:
Dups – Fuchs Einwechslungen:
Reserve: Prehn (Tor), Schneider, Neziraj, Podolsky |
Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):
Varvodic – Meyerhöfer, K.Conrad Einwechslungen:
Reserve: Scholz (Tor), Nag, Hofrath, Sprecakovic Es fehlten: Deville (muskuläre Probleme), Mi.Schuster (Kahnbeinbruch im linken Arm), R.Korte (Trainingsrückstand nach muskulären Problemen), Bouziane (Leistenhernie mit ausgerissener Adduktorensehne am Schambein), Just (Beschwerden nach Zehenbruch), Gäng (Sprunggelenkprobleme), Weis (Handverletzung), Flick, Weik (alle nicht berücksichtigt) | ||
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Beste Spieler: Brenner, de Santis – Conrad, Sulejmani | |||
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Bericht:
SVW träumt vom großen Los In der Liga auf Meisterschaftskurs und mit mehr als einem Bein im DFB-Pokal – Fußball-Regionalligist SV Waldhof schreibt eifrig an seiner Erfolgsgeschichte weiter. Nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg im Halbfinale um den BFV-Pokal beim Oberligisten FC Nöttingen treffen die Mannheimer im Finale nun auf den Karlsruher SC, der sich mit 4:0 beim VfB Gartenstadt durchsetzte. „Wir sind happy, dass wir ins Finale eingezogen sind und werden nicht lange über das Wie nachdenken“, erklärte Trainer Bernhard Trares nach dem erkämpften Erfolg. Schon die Final-Teilnahme dürfte für den SVW das Ticket für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal bedeuten, da Drittligist KSC wohl kaum noch die zwölf Punkte Vorsprung auf Platz fünf in seiner Spielklasse verspielen dürfte. Die ersten vier der Dritten Liga sind nächste Saison im DFB-Pokal sicher dabei. Den Sieg in Nöttingen musste sich der Regionalligist aber erwartungsgemäß hart erkämpfen. Der Treffer von Torjäger Valmir Sulejmani in der 35. Minute war bereits entscheidend. Der SVW hatte dabei Glück, dass der diszipliniert agierende FC Nöttingen zwei Mal nur die Latte traf. Im Vergleich zum jüngsten Liga-Spiel gegen den VfB Stuttgart II ermöglichte Trainer Trares seinen Stammkräften Markus Scholz, Marcel Seegert und Marcel Hofrath eine Pause, verzichtete aber ansonsten auf personelle Experimente. Für den wegen muskulärer Probleme aussetzenden Maurice Deville spielte im rechten Mittelfeld erwartungsgemäß Dorian Diring nach seiner Gelb-Rot-Sperre. Den Oberliga-Achten zu unterschätzen wäre schließlich mehr als fahrlässig gewesen, wie bereits die Anfangsphase deutlich machte. So strich Ernesto de Santis’ Versuch über das Waldhof-Tor (3.) und als Jimmy Marton die Latte traf (12.), war endgültig klar, dass sich der Regionalliga-Primus keine weiteren Nachlässigkeiten erlauben durfte. Auf der Gegenseite hatte Jannik Sommer die Gelegenheit, die Partie früh in ruhigere Bahnen zu lenken, aus rund zwölf Metern scheiterte der Mittelfeldmann aber an einem Nöttinger Abwehrspieler. Die nachfolgende Ecke brachte nichts ein. Nöttingen erwartete die Mannheimer mit zwei dicht gestaffelten Ketten ab der Mittellinie und hoffte auf Ballgewinne, die über die schnellen Spitzen veredelt werden sollten. Wie das aussieht, machte erneut de Santis deutlich, der aus abseitsverdächtiger Position an Miro Varvodic im SVW-Gehäuse scheiterte (16.). Der Waldhof mühte sich weiterhin, einen Weg durch die lilafarbenen Reihen zu finden, doch viele Kurzpässe verfingen sich in der Nöttinger Abwehr. Die Geduld der Mannheimer sollte sich aber doch noch auszahlen, denn der Waldhof hatte schließlich einen Stürmer in seinen Reihen, der nur wenige Möglichkeiten benötigt. So war es auch in der 35. Minute, als Valmir Sulejmani den Ball in der rechten Strafraumhälfte bekam und nach einer geschickten Drehung abschloss. FCN-Torwart Andreas Dups war zwar noch am Ball, doch die Kugel schlug im kurzen Eck ein. Mit Blick auf den Ballbesitz und das Bemühen, die Partie zu gestalten, war diese Führung sicher verdient, aber eben auch hart erarbeitet. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild kaum. Der SVW versuchte, den entscheidenden Pass in die Tiefe zu setzen, Nöttingen hoffte auf seine Chance. Für die in weiß spielenden Blau-Schwarzen kam bis auf einen Distanzschuss von Gianluca Korte (53.) nichts Erwähnenswertes heraus, nach gut einer Stunde kam dafür Nöttingen vor allem über die rechte Seite zu zwei dicken Chancen. Zunächst verzog Carmona-Rodriguez aus kurzer Distanz (63.), danach köpfte Marton – und traf wie schon im ersten Durchgang nur die Latte. Dem SVW stand jetzt eine echte Abwehrschlacht bevor, auf die auch Trares reagierte. Für den glücklosen Timo Kern kam Marcel Seegert, im Angriff erhielt Jesse Weißenfels seine Chance, Maurice Hirsch ersetzte Gianluca Korte (90.). In dieser Formation brachte der SVW den wichtigen Erfolg über die Zeit. | |||

