Spielbericht Testspiel 35/36, Eintracht Frankfurt – SV Waldhof

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Eintracht Frankfurt 2:2 (2:2) SV Waldhof Mannheim 07
Eintracht Frankfurt Logo.png Freundschaftsspiel
Sonntag, 20. Oktober 1935, Stadion am Riederwald

Endstand 2:2

Zuschauer: 2.000
Schiedsrichter: n.b.

SV Waldhof
Startelf:

Koch – Conrad, Tiefel – Fürbeth, Leis, Mantel – Trumpler, Möbs, Schmitt, Gerth, Stubb – Trainer: Paul Osswald

Startelf:

EdelmannMayer, ModlMolenda, Heermann, KieferWeidinger, Biehlmeier (46.Leist), Schneider, Pennig, Walz – Trainer: Hans Tauchert

Einwechslungen:

46. Leist für Biehlmeier

Tor 1:2 Schmitt (30.)
Tor 2:2 Möbs (40.)


Tor 0:1 Schneider (25.)
Tor 0:2 Walz (28., Foulelfmeter an Biehlmeier)



Bericht:

Rund 2.000 Zuschauer hatten sich am Riederwald in Frankfurt eingefunden, obwohl beim Freundschaftstreffen Eintracht-Waldhof nicht die allerbesten Mannschaften eingesetzt waren. Trotzdem gab es ein schönes Spiel, das zu Recht 2:2 (2:2) endete. Eintracht hätte vielleicht nach dem Wechsel einen Sieg verdient gehabt, aber die Sturmleistungen waren sogar gegen die recht schwache Waldhofabwehr nicht genügend. Zwei Elfmeterschancen wurden von Schmitt und Möbs nicht ausgewertet. Das Fehlen Sifflings machte sich bei Waldhof weitaus stärker bemerkbar als das von Gramlich beim Gegner. Tordeckung und Läuferreihe waren bei Eintracht der beste Mannschaftsteil; im Sturm gefiel der neue Mann Schmitt. Waldhofs Schlußreihen waren durch eine Veletzung Heermanns, der Mitte der ersten Halbzeit für zehn Minuten hatte ausscheiden müssen, bis zum Schluß stark benachteiligt. Nach dem Wechsel mußte auch der verletzte Biehlmeier durch Leist ersetzt werden, der Zusammenhang im Angriff war aber verloren. Siffling fehlte halt an allen Ecken und Enden. Zunächst holten sich die Gäste eine 2:0-Führung. Stubb war in der 25. Minute mit Walz nicht einig geworden, dessen Hereingabe Schneider überlegt und unhaltbar einlenkte. In der 28. Minute gab es im Eintachtstrafraum ein Foul an Biehlmeier; Walz schoß unhaltbar den Elfer ein. Auf der Gegenseite schaffte sich dann Schmitt wuchtig durch. Aus einem Gedränge heraus saß in der 30. Minute sein Schuß zum ersten Gegentreffer. In der 40. Minute spielten sich Gerth und Möbs durch, der platzierte Schuß des Letzeren ergab den Gleichstand. Aus der Pause kam Waldhof mit der erwähnten Umstellung, die sich aber nicht bewährte. Die Frankfurter hatten fast bis zum Schluß mehr vom Spiel, ohne aber zu Treffern zu kommen.


Quelle: 'Neueste Zeitung' vom 21.10.1935



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