Spielbericht 20/21 Testspiel: Karlsruher SC - Waldhof Mannheim

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Karlsruher SC 2:1 (2:0) SV Waldhof Mannheim 07
Karlsruher SC Logo 2.png Testspiel
Samstag, 5. September 2020, 14.30 Uhr MESZ, Stadion: n.b.

Endstand 2:1

Zuschauer: keine
Schiedsrichter: Eckermann (Bräuningsweiler), Assistenten: n.b.

SV Waldhof Mannheim.png
Startelf (Spielsystem 4-1-4-1):

Gersbeck – Thiede, Bormuth, Kobald, Heise – Fröde – Goller, Wanitzek, Gondorf (C)Kapitän der Mannschaft, Choi – Hofmann – Trainer: Christian Eichner

Einwechslungen:

Scored after 46 minutes 46' Kuster für Gersbeck
Scored after 46 minutes 46' Lorenz für Choi
Scored after 63 minutes 63' Gueye für Hofmann
Scored after 63 minutes 63' Pisoth für Bormuth
Scored after 64 minutes 64' Kother für Goller
Scored after 80 minutes 80' Rabold für Heise
Scored after 80 minutes 80' Batmaz für Gondorf

Reserve: Djuricin, Groiß

Startelf (Spielsystem: 4-2-3-1):

Bartels – Costly, Just, Seegert (C)Kapitän der Mannschaft, Donkor – Ünlüçifçi, Saghiri – Ferati, Gouaida, Garcia – Martinović – Trainer: Patrick Glöckner

Einwechslungen:

Scored after 46 minutes 46' Königsmann für Bartels
Scored after 46 minutes 46' Christiansen für Saghiri
Scored after 46 minutes 46' Marx für Gouaida
Scored after 69 minutes 69' Shala für Martinovic
Scored after 69 minutes 69' dos Santos für Ünlücifci
Scored after 80 minutes 80' Hofrath für Donkor
Scored after 80 minutes 80' Kouadio für Costly

Reserve: keine

Es fehlten: Scholz (Muskelfaserriss), Verlaat (Trainingsrückstand nach Rückenproblemen), Schuster (Adduktorenprobleme), Diring (Reha nach traumatischem Knorpelschaden im linken Knie), Gohlke (geschont, verletzt oder nicht berücksichtigt)

Scored after 4 minutes 4' 1:0 Hofmann
Scored after 18 minutes 18' 2:0 Kobald

Yellow card.png keiner

Scored after 68 minutes 68' 2:1 Ferati

Yellow card.png keiner

Beste Spieler: k.A.

Bericht:


SVW verliert Härtetest beim KSC mit 1:2

Starke zweite Halbzeit als Waldhof-Mutmacher

Patrick Glöckner hatte „Licht und Schatten“ gesehen. Der Trainer des Fußball-Drittligisten SV Waldhof war nach der 1:2 (0:2)-Niederlage im Härtetest beim Karlsruher SC zufrieden mit einer starken zweiten Halbzeit seines Teams, in der Arianit Ferati (68.) den Anschlusstreffer für den SVW erzielte, hatte aber vor der Pause auch noch einige Defizite vor Augen geführt bekommen. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht so den Zugriff bekommen, sind im Anlaufverhalten ein Stück weit von unserem Plan abgekommen. Das haben wir dann korrigiert und in der zweiten Halbzeit wesentlich besser gemacht. Generell haben die Jungs eine gute Einstellung und Moral an den Tag gelegt. Es war wichtig, nach dem 0:2 so zurückzugekommen, auch wenn der mögliche Ausgleich nicht mehr gefallen ist“, resümierte Glöckner die Partie, die aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Karlsruhe ausgetragen wurde.

Der Zweitligist war durch Tore von Philipp Hofmann (4.) und Christoph Kobald (18.) schnell mit 2:0 in Führung gegangen und auch danach äußerst dominant aufgetreten. „Wir haben Spielfreude mit dem Ball gezeigt. Ein Tor mehr bis zur Pause wäre in Ordnung gewesen“, sagte KSC-Trainer Christian Eichner. Der SVW, der vorsichtshalber auf Marco Schuster (Adduktoren) und Jesper Verlaat (Rücken) verzichtete, hatte jede Menge Mühe, die Reihen zu schließen. „Wir haben Zeit gebraucht, um reinzukommen. In der ersten Halbzeit hatte der KSC Oberwasser“, gestand Abwehrchef Marcel Seegert, der sich aber auch über den starken Mannheimer Vortrag im zweiten Durchgang freute: „Nach der Pause war es deutlich besser: Wir standen gut, haben richtig gute Chancen herausgespielt und fast noch das Spiel gedreht.“ Auch die Comebacks von Rechtsverteidiger Jan-Hendrik Marx und Mittelfeld-Ideengeber Max Christiansen im zweiten Abschnitt taten dem Waldhof-Spiel gut.

Auch wenn der Kader immer noch sehr dünn besetzt ist, rechnet sich Seegert beim DFB-Pokalduell gegen das Bundesliga-Team des SC Freiburg am Sonntag (18.30 Uhr) eine Chance aus, wenn der SVW an die Vorstellung in Karlsruhe nach der Pause anknüpfen kann. „Wir müssen über unsere Leistungsgrenze kommen und Freiburg sollte keinen Sahnetag erwischen. Dann ist alles möglich. Man hat im letzten Jahr beim 3:5 gegen Frankfurt gesehen, dass wir da nahe dran sein können.“


Quelle: Mannheimer Morgen – 05.09.2020