Spielbericht 18/19 BFV-Pokal, Viertelfinale: 1.CfR Pforzheim - SV Waldhof

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1. CfR Pforzheim 0:1 (0:0) SV Waldhof Mannheim 07
1. CfR Pforzheim.gif BFV-Pokal, Viertelfinale
Mittwoch, 3. Oktober 2018, 14 Uhr MESZ, Holzhofstadion

Endstand 0:1

Zuschauer: 848
Schiedsrichter: Hildenbrand (Tauberbischofsheim), Assistenten: F.Reuter (Heidelberg), Funk (Ziegelhausen)

SV Waldhof
Startelf (Spielsystem 4-3-3):

M.Salz – Grupp, Aslantas, Cristescu, Saito – Zinram, Tardelli, Masurica – Ratifo, Ando, Kr.Lushtaku – Trainer: Gökhan Gökce

Einwechslungen:

Scored after 59 minutes 59' D.Salz für Ando
Scored after 82 minutes 82' Oman für Masurica
Scored after 88 minutes 88' Ku.Lushtaku für Tardelli
Scored after 88 minutes 88' Ceylan für Saito

Reserve: Eirinikos, Mummert (beide Tor), Delic, Gudzevic, Stark, Özge

Startelf (Spielsystem 4-1-4-1):

GängMeyerhöfer, Mi.Schuster, Schultz, CelikHirschNag, Deville, Sommer, HofrathBouziane – Trainer: Trainer: Bernhard Trares

Einwechslungen:

Scored after 57 minutes 57' G.Korte für Sommer
Scored after 66 minutes 66' Scholz für Gäng
Scored after 76 minutes 76' Ma.Schuster für Hirsch
Scored after 89 minutes 89' Diring für Celik

Reserve: Weis (Tor), Kern, Sulejmani, Flick, Weik, Loviso

Es fehlten: R.Korte (Muskelprobleme), Just (Absplitterung am Zeh), Weißenfels (Trainingsrückstand nach Zehenbruch), Sprecakovic (Reha nach Knorpelschaden und verdrehter Kniescheibe), Conrad (geschont)


Yellow card.png Saito, Grupp

Scored after 63 minutes 63' 0:1 G.Korte (Vorarbeit Bouziane)

Yellow card.png Nag, Hirsch, Mi.Schuster

Beste Spieler: folgen

Bericht:


SVW unter den letzten Vier

Der SV Waldhof steht im Halbfinale des badischen Pokals und wartet nun gespannt auf die Auslosung. Wer als Gegner in Frage kommt, entscheidet sich aber erst nächsten Mittwoch, wenn die letzten beiden Viertelfinalspiele über die Bühne gegangen sind. Die Waldhöfer jedenfalls machten ihre Hausaufgaben und wurden beim Oberligisten 1. CfR Pforzheim ihrer Favoritenrolle gerecht. Am Tag der Deutschen Einheit gewannen sie im Holzhofstadion mit 1:0 (0:0). Das spielentscheidende Tor erzielte Gianluca Korte (63.). Für Christopher Gäng und Mete Celik endete das Spiel vorzeitig mit einer Verletzung nach der von den Pforzheimern zeitweilig sehr ruppig geführten Partie. „Es war klar, dass es ein Pokalfight wird. Beide Mannschaften haben versucht, mit fairen Mitteln zum Sieg zu kommen, es waren aber auch viele Nickligkeiten auf dem Platz“, atmete SVW-Coach Bernhard Trares nach dem Abpfiff tief durch.

Pforzheim begann ohne Scheu vor dem klassenhöheren SVW und presste früh. Das neuformierte Team von Trainer Trares tat sich anfangs schwer, Chancen herauszuspielen. Der Coach brachte sieben neue Akteure gegenüber der Pirmasens-Partie. Nur Marco Meyerhöfer, Jannik Sommer, Michael Schultz und Marcel Hofrath standen wie zuletzt in der Startelf. Die beste Chance vergaben zunächst die Hausherren in ihrer stärksten Phase zwischen der 10. und 25. Minute, der Ex-Wormser Jonathan Zinram traf aber nur den Außenpfosten (15.). Es entwickelte sich eine typische Pokalpartie, beide Teams schenkten sich nichts und das Geschehen spielte sich oft im Mittelfeld ab. Torlos ging es in die Kabine. „Wir haben ein bisschen Anlaufzeit gebraucht, es war auf diesem Platz auch nicht ganz leicht, unser Spiel aufzuziehen. Aber wir haben den Kampf angenommen. Optisch war es sicher nicht unser bestes Spiel“, analysierte Innenverteidiger Michael Schultz.

Deutlich lebhafter als vor der Halbzeit wurde es auf dem Feld und in den Strafräumen mit dem Wiederbeginn. Der SVW drängte auf den Führungstreffer und dieser fiel sehr kurios. Gäng stürmte aus dem Strafraum und schoss den Ball nach vorne, Bouziane spielte den Konter sauber aus und bediente Korte, der zum 1:0 vollendete (63.). Der Schütze war erst sechs Minuten zuvor auf das Feld gekommen. Für Gäng war in diesem Moment das Spiel zu Ende, denn bei seiner Aktion wurde er von Dominik Salz grob gefoult und eventuell schwer am Knie verletzt. Eine genaue Diagnose steht noch aus. „Ich habe die Situation gar nicht genau gesehen, sondern mich voll auf den Angriff konzentriert“, sah Korte erst nach dem Torjubel, wie sein Keeper sich mit Schmerzen am Boden krümmte. Geschockt schien der SVW aber nicht, denn in der verbleibenden Spielzeit waren die Mannheimer dominant und hätten mit ihrer klarsten Chance in der Endphase auch noch das 2:0 durch Maurice Deville (87.) nachlegen können. „Dann wäre hier der Käse gegessen gewesen, so blieb es bis zum Schluss spannend“, musste Trares bis zum Abpfiff bangen. rod


Quelle: Mannheimer Morgen – 03.10.2018