Schon gewusst der Woche

Aus WikiWaldhof
Wechseln zu: Navigation, Suche
Freitag
Dieter Eckstein

Dieter Eckstein (* 12. März 1964 (60 Jahre) in Kehl) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere

Ecksteins erster Fußballverein war in seiner Heimatstadt der Kehler FV. Von dort wechselte er 1983 zum 1. FC Nürnberg. Zunächst wurde er bei den Clubamateuren eingesetzt, mit denen er 1984 den Bayernliga-Aufstieg schaffte, wozu er 31 Tore beitrug. Eckstein spielte als Stürmer in der Fußball-Bundesliga für den 1. FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt und den FC Schalke 04. Außerdem war er von 1995 bis 1998 noch für West Ham United in England, sowie in der 2. Fußball-Bundesliga für den SV Waldhof Mannheim, den FC Winterthur in der Schweiz und den FC Augsburg in der Regionalliga Süd, wo er Torschützenkönig wurde, aktiv. Seine Karriere ließ er bei der SG Post/Süd Regensburg ausklingen. Als Trainer des TSV 08 Dürrwangen führte er den Verein in der Spielzeit 2009/10 zum Aufstieg in die Kreisliga Frankenhöhe. Bei einem Benefiz-Fußballspiel von Prominenten in Regensburg erlitt Dieter Eckstein am 1. Juli 2011 einen Herzstillstand und musste in der Folge reanimiert werden.

Dieter Eckstein spielte insgesamt 289 mal in der Fußball-Bundesliga und erzielte dabei 84 Tore.

1. FC Nürnberg

Eckstein absolvierte in der Saison 1984/85 insgesamt 37 Zweitligaspiele, in denen ihm 13 Treffer gelangen, und stieg mit dem Club als Meister der zweiten Liga in die Bundesliga auf. Vorausgegangen war im Herbst 1984 der legendäre Spieleraufstand, bei dem sich 14 Spieler gegen den Trainer Heinz Höher aussprachen. Die jungen Spieler mit Dieter Eckstein hielten sich zurück. Die 6 Rädelsführer wurden durchden Verein entlassen und durch "junge Wilde" ersetzt. Beim "Club" lernte er auch die späteren Waldhöfer Frank Lippmann und Günter Güttler kennen.

Im Oktober 1988 wechselte er für 3,4 Millionen DM zu Eintracht Frankfurt und im Januar 1991 kehrte er für 2,4 Millionen zurück. Von 1985 bis 1988 und von 1990 bis 1994 spielte er 189mal in der Erstligamannschaft und erzielte dabei 66 Tore. Damit ist er hinter Heinz Strehl der Bundesliga-Torschütze mit der zweithöchsten Trefferzahl beim Club.

Während eines Trainings unter Willi Entenmann war Ecksteins Haus abgebrannt. Eineinhalb Stunden später beim Auslaufen rief ihn der Trainer zu sich und meinte: ,Eckes, fahr mal schnell heim, dein Haus brennt. Brauchst aber keine Angst haben, es ist niemand verletzt worden." Er wollte wegen des anstehenden Spiels gegen Frankfurt keine Hektik reinbringen.

  • Erfolge: Bundesliga-Aufstieg 1985, Platz 5 1988

Eintracht Frankfurt

Zwischen 1988 und 1991 erzielte er in 70 Spielen für Eintracht Frankfurt 14 Tore. Dabei spielte er anfangs mit dem Ex-Waldhöfer Dieter Schlindwein zusammen.

  • Erfolge: Dritter 1990

FC Schalke 04

Nach einem sachlechten Saisonstart wurde "Eckes" zu Saisonbeginn 1993/94 von Club-Präsident Voack gegen den Widerstand von Trainer Willi Entenmann und gegen seinen eigenen Willen für 1,5 Millionen an den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, Schalke 04 verkauft, wo er auf den ehemaligen Blau-Schwarzen Günter Güttler traf. Dort ging es sportlich bergab. Zuletzt saß Eckstein nur noch auf der Bank und wurde von Trainer Berger nicht mehr berücksichtigt. Bei seinem kurzen Gastspiel auf Schalke von 1993 bis 1995 erzielte er in 30 Spielen 4 Tore.

SV Waldhof Mannheim

Einer Station bei West Ham United, wo er allerdings nicht eingesetzt wurde, folgte ein Engagement beim SV Waldhof Mannheim in der Zweiten Bundesliga. Dort trainierte er 1995/1996 unter 4 verschiedenen Trainern, traf in 21 Saisoneinsätzen jedoch lediglich einmal ins gegnerische Tor.

Weitere Stationen

Sein Weg führte sodann über den schweizer Zweitligisten FC Winterthur, für den er in der Qualifikationsrunde acht Tore in elf Spielen erzielte, zum damals in der Regionalliga Süd antretenden FC Augsburg. Dessen Vizepräsident Helmut Haller hatte sich für seine Verpflichtung stark gemacht. Dort stehen in 48 Partien der Saisons 1996/97 und 1997/98 26 Treffer für Eckstein zu Buche. In der Saison 1997/98 wurde er Torschützenkönig der Regionalliga Süd.

Als Nächstes war er in der Oberliga Bayern für die SG Post/Süd Regensburg aktiv, wo ihm weitere sieben Torerfolge in 32 Einsätzen glückten. In der Zeit 1999 - 2001 kickte er für den TSV Neusäß in der Bezirksoberliga Schwaben, 2001-2004 für den FC Erzberg-Wörnitz und 2005/2006 stand er noch im Kader des TSV Haunsfarth in der Bezirksoberliga Nord.

Nationalmannschaft

In der A-Nationalmannschaft trug er von 1986 bis 1988 sieben Mal das Trikot des DFB und erzielte einen Treffer. 1988 stand er im Kader der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland. Für die deutsche U-21-Nationalmannschaft kam Eckstein zwischen 1985 und 1986 zu sechs Einsätzen und erzielte dabei vier Tore. Für die Olympiaauswahl kam er in den Jahren 1987 und 1988 zu insgesamt drei Einsätzen.

Als Trainer

Nach dem Ende seiner Karriere begann er seine Trainerkarriere in Schwaben und Franken. Es folgten Stationen als - meist spielender - Cheftrainer beim TSV Neusäß, dem SV Heidingsfeld, dem FC Erzberg-Wörnitz, dem SV Weißenbrunn, und dem FC Dombühl.




...  – Zum Artikel …
Samstag
Steffen Menze

Steffen Menze (* 28. Januar 1969 (55) in Plauen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der seine sportliche Laufbahn als Trainer fortsetzte und heute als Sportdirektor bei Dynamo Dresden tätig ist.

Spielerkarriere

Menze spielte zunächst in den Nachwuchsabteilungen der BSG Stahl Eisenhüttenstadt und des FC Vorwärts Frankfurt (FCV). In der Saison 1987/1988 gehörte er zum Kader der zweiten Mannschaft des FCV, die in der zweitklassigen DDR-Liga spielte. Von den 34 Punktspielen bestritt Menze als Mittelfeldspieler 21 Partien, in denen er fünf Tore erzielte. Durch den Abstieg der ersten Mannschaft aus der DDR-Oberliga nach der Saison 1987/88 wurde der FCV II in die Bezirksliga zurückgestuft. In den folgenden Spielzeiten gehörte Menze weiterhin zum Aufgebot der zweiten Mannschaft, mit der er nun in der Drittklassigkeit spielte. Lediglich in der Saison 1989/90 bestritt er mit der ersten Mannschaft neun Punktspiele in der DDR-Liga.

Im Sommer 1990 kehrte er nach Eisenhüttenstadt zurück, wo sich seine ehemalige Betriebssportgemeinschaft (BSG) kurz zuvor in den Fußballclub Stahl umstrukturiert hatte und die zweite Oberligasaison in Angriff nahm. Es dauerte jedoch bis zum 16. März 1991, bis er sein erstes Oberligaspiel bestreiten konnte. In der Begegnung FC Stahl - FC Sachsen Leipzig (3:0) wurde er als Mittelfeldspieler eingesetzt. Auf dieser Position spielte er in der Saison 1990/91 zehnmal in der Oberliga und erzielte dabei drei Tore. Außerdem stand er mit seiner Mannschaft als linker Mittelfeldspieler im letzten Pokalfinale der DDR, das mit 0:1 gegen Meister Hansa Rostock verloren wurde.

Danach folgte er dem Ruf von Eduard Geyer und wechselte nach Ungarn zu Siófoki Bányász SE. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten des Vereins blieb er dort nur eine halbe Saison und wechselte in der Winterpause 1991/1992 in die 2. Bundesliga zum FC St. Pauli. In der Rückrunde wurde er aber nur dreimal für die Hamburger eingesetzt. Daraufhin ging er nach Pforzheim, wo er nacheinander für die Oberligisten 1. FC und den VfR spielte. 1994 wurde er als Abwehrspieler zu Hannover 96 transferiert. In der 2. Bundesliga bestritt er für die Niedersachsen 40 Spiele (3 Tore) und nach dem Abstieg 1996 wechselte er zu Eintracht Frankfurt. Nachdem er dort weitere zehn Zweitligapartien (ein Tor) absolvierte, holte ihn Gerd Schädlich im darauffolgenden Winter zum FSV Zwickau. Bei den Westsachsen wurde er auch wieder als Mittelfeldspieler eingesetzt. Er blieb bis zum Abstieg 1997/98 und wechselte dann in die Regionalliga zum 1. FC Union Berlin.

In der Wuhlheide wurde Menze zum Führungsspieler, Mannschaftskapitän, Torjäger (30 Tore in 90 Regionalligaspielen) und Publikumsliebling. Er war aber auch die tragische Figur der Aufstiegsrelegation in der Saison 1999/2000, als er im Elfmeterschießen gegen den VfL Osnabrück seinen Elfmeter vergab. Daraufhin entwickelte sich bei den Union-Fans das geflügelte Wort „Menze ist schuld“, wenn irgendetwas schief lief. Im Folgejahr gelang Union mit Menze der Aufstieg in die 2. Bundesliga sowie der Einzug ins DFB-Pokalfinale gegen Schalke 04. Zum Abschluss seiner Spielerkarriere ging er 2003 für ein Jahr zu Kickers Offenbach.

Steffen Menze bekam während seiner Zeit bei Union den Spitznamen Achim wegen der Namensähnlichkeit zu Entertainer Achim Mentzel. Letzterer verfasste zur gleichen Zeit einen Fansong über den Verein.

Trainerlaufbahn

Vor Erwerb seiner Fußballlehrer Lizenz (2004) absolvierte Steffen Menze beim Erstligisten FSV Mainz 05 ein Praktikum unter Chefcoach Jürgen Klopp. Nach dem Karriereende als Aktiver lehnte Menze eine Anfrage von Union Berlin ab und rückte stattdessen in den Trainerstab der Offenbacher. Dort betreute er die II. Mannschaft des OFC bis 2006 in der hessischen Landesliga. Nach der Entlassung von Hans-Jürgen Boysen fungierte er für zwei Tage als Interimstrainer der Zweitligamannschaft, bevor Wolfgang Frank verpflichtet wurde.

Ab der Saison 2006/07 trainierte er den Traditionsverein SV Waldhof Mannheim in der Oberliga Baden-Württemberg, wo er als N achfolger von Hans Hein einen Vertrag bis Juni 2008 erhielt. Im September 2007 wurde er jedoch von Sportdirektor Maurizio Gaudino - mit dem er bei Eintracht Frankfurt zusammen gespielt hatte - wegen anhaltender Erfolglosigkeit entlassen.

In der Saison 2008/09 stand Menze wieder bei Kickers Offenbach unter Vertrag - zuerst als Trainer der II. Mannschaft und ab Januar 2009 als Co-Trainer der ersten Mannschaft in der dritten Liga. Nach dem Rücktritt von Trainer Boysen im Oktober 2009 übernahm Menze das Team als verantwortlicher Übungsleiter. Aufgrund ausbleibender sportlicher Erfolge wurde die Zusammenarbeit nach 7 sieglosen Spielen am 8. Februar 2010 beendet.

Am 9. März 2011 wurde Menze als neuer Sportdirektor bei Dynamo Dresden vorgestellt. Im Mai 2011 stieg er mit seinem neuen Team nach den Relegationsspielen gegen den VfL Osnabrück den Aufstieg in die 2. Bundesliga auf.



...  – Zum Artikel …
Sonntag
Manfred Göth

Manfred Göth (* 14. Oktober 1939 (84 Jahre) in Mannheim) ist ein ehemaliger Vize-Präsident des SV Waldhof.

Biografie

Der liebevoll "Männel" genannte ehemalige Schatzmeister ist Vater von drei Töchtern. Petra, die älteste Tochter, heiratete in den achtziger Jahren den damaligen Waldhof-Profi Jürgen Makan.

Nach der Schulzeit absolvierte der gebürtige Mannheimer eine Ausbildung als Elektroinstallateur und arbeitete nach dem Gesellenbrief als Beleuchter im Nationaltheater. Danach wechselte Göth in die Gebäudereinigungsbranche in die Bautenschutzfirma MOSER, dem Betrieb seiner Tante, welchen er 1969 übernahm. Und damit begann die Verbindung Manfred Göth-SV Waldhof.

Günter Sebert arbeitete damals in Manfred Göths Firma und über seinen inzwischen verstorbenen Freund Richard Wirth gelangte er schließlich zu den Blau-Schwarzen. Bereits drei Jahre später gründete er mit Carlo von Opel und Richard Wirth den Club der 100. 1978 rückte der Gebäudereinigungsmeister ins Präsidium des Vereins auf. Er übernahm nach dem Rücktritt von Walter Klos von September 1977 bis November 1997 die Nachfolge als Schatzmeister. "Ich bin wohl der einzige Schatzmeister, der beim SV  Waldhof sogar einmal ein Festgeldkonto über 500 000 Mark hatte", erinnerte er sich einst mit einem Schmunzeln. "Kurz nach dem Bundesliga-Aufstieg hatten wir einen Zulauf an großzügigen Freunden."

Als es am 22. Februar 1996 auf der Jahreshauptversammlung zu einer Kampfabstimmung zwischen Wilfried Gaul und Wilhelm Grüber kam, blieb er an Gauls Seite. Dagegen hatten Carlo von Opel, Walter Spagerer und Walter Klos das Präsidium verlassen. 1998 wurde er Vize-Präsident von Wilfried Gaul, ehe er sich 2001 nach 24 Jahren Arbeit im Präsidium zurückzog. Damit blickt er auf die längste Amtszeit zurück, die ein Präsidiumsmitglied in der Club-Geschichte hatte.

Für sein Engagement erhielt er vom Badischen Fußball-Verband die Ehrennadel, vom SVW den "Ehrenring mit Brillanten", die höchste Vereinsauszeichnung. Diesen bekam er im November 2001 zusammen mit Alt-Bürgermeister Manfred David verliehen. Göth ist zudem Gründungsmitglied vom „Club der 100“ und „Club der Ehrenmitglieder und Goldnadelträger“ (CEG) denen er auch noch heute sowie auch dem Freundeskreis des SV Waldhof angehört. Manfred Göth besucht auch heute noch regelmäßig Spiele der Blau-Schwarzen. Beruflich ist Göth noch in seiner Firma MOSER aktiv und schaut dort auf die Zahlen. Allerdings hält sich der Seniorchef aus dem operativen Geschäft heraus.

...  – Zum Artikel …
Montag
Kevin Knödler

Kevin Knödler (* 22. März 1976 (48 Jahre) in Leimen) ist ein deutscher Fußballspieler.

Karriere

Nach Jugend-Stationen beim VfB Leimen und bei Eintracht Frankfurt landete Kevin Knödler 1993 bei der U23 der Hessen. Nach vier Jahren spielte in der Saison 1997-1998 zum erstenmal in der Regionalliga Süd für den SV Waldhof Mannheim.

Kevin gilt als Spieler sowie Torwart "Allrounder" und war von 1999 bis 2005 die unumstrittene Nr. 1 bei der TSG Hoffenheim. Nach Stationen bei der SV Elversberg, wo er in der Regionalliga Süd mit dem Ex-Waldhöfer Lamine Cissé spielte, und in der Regionalliga West beim FSV Oggersheim unter Trainer Sascha Koch, wo wegen Unklarheiten um die Lizenz eine Spielerflucht einsetzte, kehrte er im Sommer 2009 zum SV Waldhof zurück und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010. Dort wurde er beim Harder-Cup, den der Regionalligist 2010 im Kreise mehrere Profivereine gewann, als bester torhüter ausgezeichnet.

Nach dem Zwangsabstieg des SV Waldhof Mannheim wechselte Knödler für drei Jahre zu Wormatia Worms und kehrte im Juni 2013 wieder an den Alsenweg zurück.

Der Routinier spielte bereits sechsmal im DFB-Pokal - zuletzt in der Vorsaison mit Wormatia Worms gegen Hertha BSC Berlin sowie den 1. FC Köln. Seine größte Kulisse als Spieler hatte er im Carl-Benz-Stadion am 2. September 2009. Über 10 000 Besucher sahen damals das Regionalliga-Spiel zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern II.

Zum Ende der Saison 2013/14 wechselte Kevin Knödler zum ASV Fußgönheim in die Verbandsliga Südwest, wo er 2015 zum Kapitän wurde. Im September 2016 geriet er in die Schlagzeilen, als er im Pokalspiel gegen den klasssenhöheren FC Arminia Ludwigshafen 2 Elfmeter verwandelte, im Elfmeterschießen dreimal parierte und der Garant fürs Weiterkommen war.

Im September 2020 wurde bekannt, dass er für die Aramäer Heilbronn wieder die Torwarthandschuhe aus dem Schrank geholt hat. Dort leitet seit Januar der Ex-Waldhöfer Matthias Örüm das Training des Bezirksligisten. Nach zwei Jahren war dann wieder Schluss.

Trainer

Ab November 2018 war Kevin Knödler als Nachfolger von Gernot Jüllich Cheftrainer beim Verbandsligisten SV Schwetzingen, wo er vorher bereits Torwarttrainer war. Gleichzeitig war er weiterhin Torwarttrainer beim ASV Fußgönheim.

In Schwetzingen konnte er den Abstieg in die Landesliga jedoch nicht verhindern. Am 1.10.2019 wurde ihm von Schwetzingens Präsident gekündigt und zum Jahreswechsel kehrte er als Co-Trainer zum Verbandsligisten ASV Fußgönheim zurück.

Seit Juli 2020 ist er Torwarttrainer beim VfR Mannheim. Hauptberuflich ist Knödler bei der SAP tätig.


...  – Zum Artikel …
Dienstag
Karl-Heinz Emig

Karl-Heinz Emig (* 29. Juni 1962 (61 Jahre) in Mannheim) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Karriere

Karl-Heinz Emig lernte das Kicken beim SSV Vogelstang, von wo er zum SV Waldhof wechselte. Unter Trainer Kurt Kobberger konnte er am 12. Juli 1980 im Endspiel gegen Schalke 04 die Deutsche Meisterschaft mit der A-Jugend gewinnen.

Dann rückte er als Abwehrspieler zu den Herren der Blau-Schwarzen in der Kader der 2. Bundesliga Süd auf. Bereits im letzten Jugendjahr konnte er dort vorher einen Einsatz verzeichnen.

Nach dem Gastspiel bei Hertha BSC, mit denen er in die 2. Bundesliga abstieg, wechselte er 1984 für vier Spielzeiten zu den Lilien von Darmstadt 98. Bei dem Zweitligisten verbrachte er seine längsten Profijahre und spielte dabei auch mit seinem Kollegen aus der Waldhöfer A-Jugend Egbert Zimmermann zusammen. Am 9. Juni 1988 stand er unter Trainer Klaus Schlappner gegen seinen Jugendverein im Entscheidungsspiel um den letzten freien Platz in der Bundesliga. Schlappner hatte in seinen Kader mit Volker Kispert, Rainer Scholz sowie Henrik Eichenauer einige Ex-Waldhöfer eingebaut und auch Bernhard Trares spielte für die "Lilien". Im Elfmeterschießen vergab Emig seine Chance und der SV Waldhof blieb erstklassig.

Danach schaffte er 1988 den Sprung in die Bundesliga und wechselte zum Kaiserslautern, wo er Stammspieler wurde, bis er nach 2 Jahren zur Unterhaching in die Bayernliga weiterzog und dort wiederum auf Egbert Zimmermann traf. 1992 gelang ihm dort der Aufstieg in die bekannte 2. Bundesliga.

Im Sommer 1993 schlug er seine Zelte beim Klasssenkonkurrenten Wolfsburg auf beendete im Jahr 1997 nach 2 Jahren bei Eintracht Trier in der Regionalliga West seine aktive Karriere im bezahlten Fußball. Er absolvierte 292 Zweit- und 64 Erstligaeinsätze. Der größte Erfolg seiner Karriere war der DFB-Pokalsieg 1990 mit dem 1. FC Kaiserslautern.

Trainer

Seine Trainerlaufbahn begann Emig im November 1996 als Cheftrainer von Eintracht Trier, das er durch seine Spielertätigkeit bereits gut kannte. Mit dem Regionalligisten erreichte er 1998 im DFB-Pokal das Halbfinale. Danach arbeitete er als A-Jugend-Trainer und ab 2000 als Co-Trainer unter Andreas Brehme beim 1. FC Kaiserslautern und war im August und September 2002 nach der Entlassung Brehmes kurzzeitig Interimstrainer der Lautrer. Das einzige Pflichtspiel Emigs als verantwortlicher Trainer war die DFB-Pokal-Erstrundenpartie gegen den USC Paloma Hamburg (5:0). Anschließend assistierte er Eric Gerets und Kurt Jara. Von Juli 2004 bis Dezember 2006 fungierte Emig als Co-Trainer von Markus Schupp beim Zweitligisten Wacker Burghausen, wo 2 Spiele vor der Winterpause die Trennung erfolgte

Ab Juli 2008 trainierte er die U-17-Bundesligamannschaft des 1. FC Kaiserslautern, bis sein Vertrag aufgelöst wurde. "Wir bedauern dies sehr, da Karl-Heinz Emig für den FCK sehr gute Arbeit geleistet hat, wünschen ihm aber für seine Zukunft viel Erfolg“, kommentierte der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz die Trennung.

Am 9. Januar 2010 wurde Emig als Co-Trainer des Zweitligisten Karlsruher SC verpflichtet und arbeitet dort wie auch schon in Burghausen mit Cheftrainer Markus Schupp zusammen. Am 31. Oktober 2010 trennte sich der KSC nach einer Serie von fünf Niederlagen in sechs Spielen einvernehmlich von Trainer Markus Schupp, damit musste auch Co-Trainer Karl-Heinz Emig gehen.

Während der Saison 2011/12 begann Emig eine Tätigkeit als Co-Trainer bei Rot-Weiß Oberhausen unter Cheftrainer Mario Basler. Im April 2012 verlängerte Rot-Weiß Oberhausen den Vertrag mit Emig vorzeitig für die Saison 2012/13.Als Basler im Oktober 2012 das Handtuch warf, nahm Emig das Angebot des Vereins auf Weiterbeschäftigung nicht an. "Mich zog es auch wieder in meine Heimat rund um Mannheim zurück", sah Karl-Heinz die Zeit gekommen, etwas sesshafter zu werden.



...  – Zum Artikel …
Mittwoch
Max Christiansen

Max Christiansen (* 25. September 1996 (27 Jahre) in Flensburg) ist ein deutscher Fußballspieler auf der Position des defensiven Mittelfeldspielers.

Karriere

Im Verein

Christiansen erlernte das Fußballspielen beim SV Adelby und bei Flensburg 08, ehe er 2010 als C-Jugendlicher in die Landeshauptstadt zu Holstein Kiel wechselte.

Ein Jahr später verließ der Landesauswahlspieler den Verein wieder und bezog das Internat des F.C. Hansa Rostock. Dort wurde der Defensivspieler angeleitet von Roland Kroos, dem Vater von Weltmeister Toni Kroos. Zunächst war Christiansen in der B-Jugend-Regionalliga aktiv und scheiterte mit der Mannschaft erst in der Relegation um den Aufstieg in die U-17-Bundesliga am VfL Oldenburg. In der folgenden Saison, in der unter Trainer Stefan Böger auch zu vier Einsätzen in der deutschen U-17-Nationalmannschaft kam, rückte Christiansen mit 15 Jahren vorzeitig von der B- in die A-Jugend auf und absolvierte in der U-19-Bundesliga 2012/13 23 Spiele, in denen er sechs Tore schoss. Nach einem zweiten Platz in der Staffel Nord/Nordost erreichte er mit dem Team schließlich in den Meisterschaftsendrundenspielen gegen den FC Bayern München und den VfL Wolfsburg die deutsche Vizemeisterschaft.

Anschließend wollte der Trainer des Drittligisten, Andreas Bergmann, den 17-Jährigen in die Männermannschaft aufrücken lassen. Dies geschah mit Rücksicht auf sein Alter jedoch erst ein halbes Jahr später, als Christiansen mit der Mannschaft ins Wintertrainingslager nach Spanien fuhr. Sein Debüt gab er schließlich am 32. Spieltag der Saison 2013/14, als er im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers in der Startformation aufgeboten wurde. Sein erstes Tor erzielte er fünf Spieltage später beim 1:1-Auswärtsremis beim FC Rot-Weiß Erfurt.

Im Januar 2015 wechselte der Junioren-Nationalspieler für knapp 500.000 Euro in die 2. Bundesliga zum FC Ingolstadt 04, wo er mit dem späteren Waldhöfer Thomas Pledl zusammenspielte. Dort unterschrieb er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018. „Der HSV wollte Max erst im Sommer verpflichten, denn da wäre er ablösefrei gewesen. Da Hansa Rostock finanziell etwas angeschlagen war und der FC Ingolstadt sehr bemüht war, ihn im Winter zu verpflichten, stimmten beide Seiten dem Wechsel zu“, so Vater Sven Christiansen. Mit Ingolstadt gelang ihm am Ende der Saison 2014/15 als Zweitligameister der Aufstieg in die Bundesliga. Dort debütierte der 19-Jährige am 3. Oktober im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Nach der Saison 2017/18 verließ Christiansen den Verein mit dem Auslaufen seines Vertrags.

Er schloss sich anschließend dem Zweitligisten Arminia Bielefeld an. Bei den Ostwestfalen unterzeichnete Christiansen einen Vertrag bis 2020. Nachdem er im ersten Jahr nur vier Pflichtspiele über die volle Distanz bestritt, wurde er vom Verein vom Training freigestellt, um sich nach einem neuen Klub umzusehen.

Im Juli 2019 löste Christiansen dann seinen Vertrag auf und wechselte in die 3. Liga zum SV Waldhof Mannheim. Er unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2021 und wurde erstmals am 3. Spieltag beim 1:1 in Magdeburg eingewechselt. Schnell sicherte er sich einen Platz in der Stammformation und fand eine Wohnung am Rand der Mannheimer Quadrate. Im Spiel gegen Hansa Rostock erzielte er sein erstes Tor für den Waldhof. "Ich fühle mich wohl in Mannheim" berichtet Max. "Es ging mir darum, wieder regelmäßig zu spielen, nachdem es in den vergangenen zwei Jahren nicht so gut lief." Der Defensiv-Abräumer ist kaum noch wegzudenken und maßgeblich am Erfolg der „Buwe“ beteiligt. Die Presse urteilte: "Der Neuzugang hat voll eingeschlagen und hebt das Mannheimer Mittelfeld fußballerisch auf ein anderes Niveau." Im Saisonendspurt um einen Aufstiegsplatz setzte ihn jedoch das "Pfeiffersche Drüsenfieber" außer Gefecht. "Es kann sein, dass er noch ein paar Spiele macht" hoffte Trainer Trares im Juni, was dann auch der Fall war. Nach dem Saisonende schrieb die Presse: "Zusammen mit Zweikampf-Maschine Marco Schuster bildete der Flensburger mit seiner Technik und Spielübersicht die vielleicht beste Doppelsechs der Liga."




...  – Zum Artikel …
Donnerstag
Gerhard Eckert

Gerhard Eckert (* 18. Februar 1931 (93 Jahre)) ist ein ehemaliger Fußballspieler.

Karriere

Gerhard Eckert begann seine Fußballkarriere in der Saison 1950-1951 als Stürmer beim SV Waldhof Mannheim. In dieser Spielzeit wurde er in neun Ligaspielen eingesetzt und konnte dabei zwei Tore erzielen. Seine Leistungen zeigten sein Potenzial als Torschütze und trugen zum Erfolg des Teams bei.

Nach seiner Zeit beim SV Waldhof Mannheim wechselte Gerhard Eckert zur Saison 1951-1952 zum Stadtrivalen VfR Mannheim. Dort setzte er seine Karriere fort und blieb bis Juni 1953 aktiv.

Im Anschluss an seine Zeit beim VfR Mannheim entschied sich Gerhard Eckert für einen Wechsel zum FV Speyer auf die andere Rheinseite. Dort setzte er seine Fußballkarriere fort und spielte für den Verein.

Gerhard Eckert hat während seiner Karriere bei verschiedenen Vereinen gespielt und konnte dabei seine Qualitäten als Stürmer unter Beweis stellen. Seine Zeit beim SV Waldhof Mannheim und dem VfR Mannheim waren geprägt von seinen Torerfolgen und seinem Beitrag zum Teamerfolg. Obwohl uns über seine Zeit beim FV Speyer keine Details vorliegen, können wir davon ausgehen, dass er auch dort eine wertvolle Rolle gespielt hat.


...  – Zum Artikel …


Sie wollen hier in mehr als 20.000 Artikeln Ihre Werbung sehen? Schreiben Sie uns einfach an.