VfR Mannheim

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VfR Mannheim
Vereinsemblem des VfR Mannheim
Basisdaten
Name Verein für Rasenspiele
Mannheim 1896 e. V.
Sitz Mannheim
Gründung 1. August 1896
Farben Blau-Weiß-Rot
Präsident Boris Scheuermann
Website vfr-mannheim.de
Erste Fußballmannschaft
Spielstätte Rhein-Neckar-Stadion
Plätze 8.000
Liga Oberliga Baden-Württemberg
2022/23 1. Platz (Verbandsliga Baden )
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts

Der Verein für Rasenspiele Mannheim 1896 e. V. ist ein traditionsreicher Sportverein aus Mannheim mit rund 730 Mitgliedern. Bekannt ist der VfR vor allem durch seine Fußballabteilung, die 1949 Deutscher Meister wurde und als erster Verein die neu eingeführte Meisterschale des DFB erhielt. Früher gab es noch weitere erfolgreiche Abteilungen, u. a. für Feldhandball und Baseball. Die Vereinsfarben sind die Farben der Stadt Mannheim, Blau-Weiß-Rot.

Der VfR Mannheim ist der einzige Verein der alten Bundesländer, der nach dem Zweiten Weltkrieg Deutscher Meister wurde, aber nie in der 1963 gegründeten Bundesliga spielte. Es gab oft Diskussionen über eine Fusion zwischen dem VfR und SV Waldhof Mannheim, doch immer wieder scheiterten Bestrebungen an den unterschiedlichen Vereinskulturen und letzten Endes auch an wechselseitigen Animositäten, zuletzt im Jahr 2002.

Geschichte

Der VfR Mannheim ging 1911 aus einer Fusion der Vereine Mannheimer Fussball Gesellschaft 1896, Mannheimer VfB Union (bis 1908 Fussball Gesellschaft Union 1897) und Mannheimer Fussball Club Viktoria 1897 hervor. Bekannt ist der VfR vor allem durch seine Fußballabteilung, doch früher gab es u.a. auch Abteilungen für Feldhandball und Baseball. Die Vereinsfarben sind die Farben der Stadt Mannheim blau-weiß-rot.

Der größte Erfolg des VfR ist der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1949. Im Finale (die "Hitzeschlacht" von Stuttgart) am 10. Juli 1949 wurde im Stuttgarter Neckarstadion Borussia Dortmund vor 90.000 Zuschauern mit 3:2 n.V. besiegt.

Folgende elf Spieler bildeten die siegreiche Mannschaft, die von „Bumbes“ Schmidt trainiert wurde: Jöckel – Rössling – Henninger – Müller – Keuerleber – Maier – Bolleyer – Langlotz – Löttke – Stiefvater – de la Vigne.

Die Tore für den VfR schossen zweimal Löttke und Langlotz, für Dortmund traf zweimal Erdmann. Der Name des VfR Mannheim ist der erste, der auf der damals neuen Meisterschale des DFB eingraviert ist.

Meistens stand der VfR jedoch im Schatten des Lokalrivalen Waldhof Mannheim, der zwar sportlich nicht immer überlegen war, jedoch weitaus mehr Zuschauer für sich gewinnen konnte.

Bis Anfang der sechziger Jahre spielte der VfR im Stadion An den Brauereien im Stadtteil Wohlgelegen, bis das Stadion einer Erweiterung der besagten Brauereien weichen musste. Seither ist der VfR im Stadtteil Neuostheim beheimatet, wo er seit 1971 im Rhein-Neckar-Stadion spielt.

Nach einem kurzen Gastspiel in der zweiten Liga in der Saison 1974/75 spielte der VfR von 1975 bis 2002 in der höchsten Amateurklasse (also bis 1978 Verbandsliga Nordbaden, bis 1993 Oberliga Baden-Württemberg, schließlich Regionalliga Süd), bis man im Jahre 2002 die Lizenz für die Regionalliga aus finanziellen Gründen zurückgeben musste. Inzwischen (2006/07) spielt der VfR zusammen mit dem alten Rivalen SV Waldhof in der Oberliga Baden-Württemberg.

Immer wieder gab es Diskussionen über eine Fusion von VfR und SV Waldhof, doch immer wieder scheiterten diese Bestrebungen an den unterschiedlichen Vereinskulturen und letztlich auch an wechselseitigen Animositäten, zuletzt im Jahr 2002.

Seit März 2020 ist das Nachwuchszentrum DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund)-Stützpunkt "IdS" (Integration durch Sport). Durch Sport soll dabei die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen gelingen.[1]

Wappenhistorie

Statistik gegen Waldhof

Spiele gegen den SV Waldhof Mannheim (in Bearbeitung)

Logo Vs.png VfR Mannheim.png

Bisherige Bilanz gegen VfR Mannheim (in Bearbeitung)

Begegnungen G U V Tore + - Yellow card.png Yellow-Red card.png Red card.png Eigentor.png
Ligaspiele 139 61 26 52 262:229 +33 49 1 2 0
Pokalspiele 19 13 0 6 34:22 +12 5 1 2 0
Turniere 9 7 0 2 21:10 +11 4
Testspiele 32 17 5 10 73:63 +10 0 0 0 0
gesamt 199 98 31 70 390:324 +66 56 [2] 2 2 0

Spielberichte und Details gegen Waldhof Mannheim


Bekannte ehemalige Spieler und Trainer

Einzelnachweise

  1. VfR Mannheim ist Stützpunkt von „Integration durch Sport“ rheinpfalz.de vom 16.3.2020, abgerufen am 10. April 2020 2018
  2. Das sind die uns bisher bekannten Karten und Eigentore

Weblinks



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