Kickers Offenbach

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Kickers Offenbach
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Verein
Name Offenbacher Fußball Club
Kickers 1901 e. V.
Sitz Offenbach am Main, Hessen
Gründung 27. Mai 1901
Farben Rot-Weiß
Mitglieder 2845 (1. August 2021)[1]
Präsident Joachim Wagner[2]
Vorstand Jörg Briel[2]
Peter Roth[2]
Thomas Zahn[2]
Fußballunternehmen
Name Offenbacher Fußball Club
Kickers 1901 GmbH
Gesellschafter 64,5 %: e. V.
17,5 %: Kickers-Freunde
11 %: Sparda-Bank Hessen[3]
07 %: Bündnis Kickers
Geschäftsführer Matthias Georg
Website ofc.de
Erste Mannschaft
Trainer Christian Neidhart
Spielstätte Stadion am Bieberer Berg
Plätze 20.500
Liga Regionalliga Südwest
2022/23 7. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
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Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 e. V. (abgekürzt Offenbacher Kickers, Kickers Offenbach oder OFC) ist der größte Fußballverein in der Stadt Offenbach am Main. Bereits 1899 wurde der OFC gegründet, aus finanziellen Gründen zersplitterte er sich. Der OFC wurde am 27. Mai 1901 unter dem heutigen Namen neu gegründet. Bis in die 1960er Jahre waren die Kickers so gut wie immer in der jeweils höchsten Spielklasse und gehörten bis Mitte der 1980er Jahre auch sieben Saisons der Bundesliga an. Größte Erfolge waren die deutschen Vizemeisterschaften von 1950 und 1959 sowie der Gewinn des DFB-Pokals 1969/70.

Der OFC trägt seine Heimspiele im Stadion am Bieberer Berg aus, dessen Umbau im Sommer 2012 nach eineinhalbjähriger Bauzeit fertiggestellt wurde. Von den Fans wird das Stadion auch schlicht als Bieberer Berg bezeichnet. Es bietet 20.500 Zuschauern Platz, mit der Option, die Kapazität auf 22.500 zu erweitern.

Statistik gegen Waldhof

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Bisherige Bilanz gegen Kickers Offenbach

Begegnungen G U V Tore + - Yellow card.png Yellow-Red card.png Red card.png Eigentor.png
Ligaspiele 78 26 20 32 117:138 - 21 107 3 4 2
Pokalspiele 0 0 0 0 -:- 0 0 0 0 0
Testspiele 4 3 0 1 12:9 +3 0 0 0 0
gesamt 82 28 20 33 129:147 - 18 108 3 4 2

Spielberichte und Details gegen Waldhof Mannheim


Rivalitäten

Der größte Rivale ist Eintracht Frankfurt, der zwar meist höherklassig spielte, aber dennoch im direkten Vergleich gegen den OFC eine negative Bilanz aufweist. In 105 bisher ausgetragenen Derbys gewannen die Kickers 43-mal, verloren 40-mal und 22-mal trennte man sich unentschieden. Die Feindschaft zu Eintracht Frankfurt ist auch auf die historische Rivalität der direkt aneinandergrenzenden Großstädte Frankfurt und Offenbach zurückzuführen. Im Fußball wurden die Mainderbys ab 1945 mit der Einführung der Oberliga Süd als höchste Spielklasse immer brisanter, da beide Mannschaften nicht nur Lokalrivalen, sondern auch meist direkte Konkurrenten um den Einzug in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft waren. Der Höhepunkt dieser Ära war das Aufeinandertreffen beider Vereine im Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft 1958/59 (1959), das Eintracht Frankfurt gewann.

Für die 1963 gegründete Bundesliga hatten sich sportlich eigentlich beide Vereine qualifiziert, jedoch wurde nur Eintracht Frankfurt aufgenommen, während die Kickers außen vor blieben. Der damalige Eintracht-Präsident Rudolf Gramlich, der gleichzeitig dem Bundesliga-Ausschuss angehörte, soll maßgeblich daran beteiligt gewesen sein, dass der DFB den Südmeister TSV 1860 München den Kickers vorzog, obwohl der OFC im Bewertungszeitraum klar vor den Münchnern stand. Neben Eintracht Frankfurt sollte offenbar kein weiterer Club aus dem Rhein-Main-Gebiet in die Bundesliga aufgenommen werden. Rudolf Gramlich wurde in diesem Zusammenhang mit dem Satz „Es kann in einer Straße nur einen Bäcker geben“ zitiert. Hierzu gibt es ebenso eine journalistische Ausarbeitung des Sporthistorikers Rudolf Oswald „Bundesliga-Skandal – was Offenbacher wissen und Frankfurter nicht wahr haben wollen“.[4]

In der Vergangenheit haben sich zudem große Rivalitäten zum SV Darmstadt 98 und zum SV Waldhof Mannheim entwickelt. Am Vatertag, dem 13. Mai 1999 fand „Die Schlacht vom Bieberer Berg“ statt. Hier trafen die Fans des SV Waldhof Mannheim und Kickers Offenbach aufeinander, jedoch waren Hooligans aus ganz Deutschland zu diesem Anlass angereist. Es waren die schwersten bis dato dokumentierten Fußballkrawalle in Deutschland. Etliche Polizeibeamte sowie Angehörige beider Fanlager wurden zum Teil schwer verletzt.[5] Seither wurde am Vatertag kein Fußballspiel der oberen Ligen mehr ausgetragen. Wesentliche Kritik wurde hierbei gegenüber der staatlichen Exekutive laut, die trotz vermehrter Hinweise keine weitere Maßnahmen ergriff um diese Krawalle im Vorfeld zu entschärfen.

Weitere lokale Rivalen sind der 1. FC Kaiserslautern, SV Wehen Wiesbaden, FSV Frankfurt, der 1. FSV Mainz 05 und Viktoria Aschaffenburg.

Bekannte ehemalige Spieler und Trainer

Literatur

  • Ohne Autor: Ein Verein wirbt für Offenbach – 75 Jahre O.F.C. Kickers 1901 e.V. 1976.
  • Jörg Heinisch, Matthias Thoma, Steffie Wetzel: Main-Derby in Berlin. Agon-Verlag, 2002, ISBN 3-89784-122-3.
  • Beate Matthesius, Anti-Sozial-Front: Vom Fußballfan zum Hooligan VS Verlag, 1992, ISBN 978-3-8100-1023-0.
  1. OFC.de: Mitgliedschaft OFC
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Joachim Wagner ist neuer Kickers-Präsident. In: ofc.de. 25. Juni 2019, abgerufen am 25. Juni 2019.
  3. Jochen Koch: Sparda Bank kauft OFC-Anteile: Sponsor übernimmt mehr als zehn Prozent der Profi GmbH. In: op-online.de, 2018-03-15
  4. Bundesliga-Skandal – was Offenbacher wissen und Frankfurter nicht wahr haben wollen
  5. Appell an die Vernunft der Fans. In: Offenbach-Post, 21. August 2013. Abgerufen am 30. Dezember 2013.


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