TSV Amicitia Viernheim

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TSV Amicitia Viernheim
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Basisdaten
Name TSV Amicitia 1906/09 Viernheim e.V.
Gründung 2008 (1906/09)
Farben Blau-Grün
Website www.tsv-viernheim.de
Erste Fußballmannschaft
Spielstätte Waldstadion Viernheim
Plätze 4.000
Liga Kreisliga Mannheim (2019/20)
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts

Der TSV Amicitia Viernheim ist ein Sportverein aus dem südhessischen Viernheim, der 2008 aus der Fusion der Spvgg Amicitia Viernheim 1909 mit dem TSV Viernheim 1906 hervorging.

Geschichte

Der TSV Amicitia 1906/1909 Viernheim wurde im Jahr 2008 gegründet. Die beiden Vorgängervereine TSV und Amicitia beschlossen die Fusion im Frühjahr auf ihren Hauptversammlungen mit einer Mehrheit von über 84 beziehungsweise 86 Prozent der Stimmen rückwirkend zum 1. April. Bei seiner Gründung hatte der Verein 2.248 Mitglieder.[1]

Nach dem Abstieg der Fußballspieler aus der Verbandsliga 2016 und dem Startverzicht in der Landesliga 2017 wurde die erste Mannschaft der Südhessen bis 2018 in die Kreisliga durchgereicht.[2]

Amicitia

Logo des Vorgängervereins Amicitia Viernheim

Der Verein wurde 1909 als Amicitia gegründet und durch den Zusammenschluss mit dem Sportverein 09 im Januar 1923 zur Sportvereinigung Amicitia Viernheim. Obwohl der Verein bereits 1910 dem Hessischen Fußballverband beitrat, sind die Viernheimer in den Spielbetrieb des Badischen Fußballverbandes eingegliedert.

Der erste große überregionale Erfolg gelang dem Verein 1932, als man im Endspiel um den Süddeutschen Pokal den Stuttgarter Kickers 0:4 unterlag. In den Jahren 1935 und 1939 stiegen die Viernheimer in die Gauliga Baden, die damals höchste deutsche Fußballklasse, auf, konnten sich aber jeweils nur eine Saison lang halten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gewann die Amicitia viermal hintereinander (1954–57) den Nordbadischen Meistertitel. Im vierten Anlauf gelang 1957 der Gewinn der Süddeutschen Amateurmeisterschaft und der gleichzeitige Aufstieg in die 2. Liga Süd. Die Platzierungen dort bis 1963 waren 6, 9, 13, 15, 13 und 7. Als die Bundesliga zur Saison 1963/64 gegründet wurde, qualifizierte sich der Verein für die als Unterbau ebenfalls neugeschaffene Regionalliga Süd, wo allerdings 1964 als 20. der sofortige abstieg folgte.

Danach spielte der Verein noch mehrere Jahre in der 1. Amateurliga. Nach dem Fall bis hinab in die Bezirksliga konnte man sich Ende der 1980er sowie Mitte der 1990er Jahre noch einmal bis in die Oberliga Baden-Württemberg hocharbeiten. Nach mehreren Abstiegen bis in die Kreisliga spielte die Amicitia bis 2017 wieder – nach zwei Aufstiegen in Folge – in der Verbandsliga Baden. Dort erlangte sie in der Saison 2007/08 die Vizemeisterschaft - scheiterte jedoch in einer Relegationsrunde am Aufstieg. Seit dem Abstieg 2017 ist die Landesliga Rhein-Neckar die aktuelle Spielklasse.

TSV

Logo des Vorgängervereins TSV Viernheim

Der Fußballclub Sodalität wurde im Jahr 1906 gegründet; die Namensgebung verweist auf eine „Marianische Jünglings-Sodalität“.

1920 schloss sich der Verein der neugegründeten Deutschen Jugendkraft an und benannte sich in DJK um. In der Folge kamen zu den Fußballern Turner, Leichtathleten, Fechter und ein Spielmannszug. 1927 folgten die Handballer und Faustballer. Im gleichen Jahr entstand auf dem heute noch benutzten Gelände an der Lorscher Straße weitgehend in Eigenhilfe die Anlage der Sportplätze.

1930 wurde die Sporthalle als erste überdachte Sportstätte in Viernheim errichtet. Am 22. Juni 1934 wurde die DJK von den neuen Machthabern verboten. Die Mitglieder des verbotenen Vereins wechselten mehrheitlich in den TV 1893 Viernheim, der anschließend seinen kompletten Sportbetrieb auf den DJK-Platz verlegte. Nach dem Zweiten Weltkrieg einigten sich die Verantwortlichen der früheren DJK und des TV 1893 darauf, den Sportbetrieb wie zuvor fortzuführen. Um den Auflagen der Besatzungsmächte zu genügen, wurde eine Namensänderung in TSV 1893 durchgeführt.

Das DJK-Gelände war nach dem Krieg bis Mai 1947 von der Militärregierung beschlagnahmt, so dass der volle Sportbetrieb des TSV erst danach wieder aufgenommen werden konnte. Lediglich die Handballer spielten bis Mitte 1947 auf dem damaligen Waldsportplatz. Die Fußballer konnten erst nach einer notdürftigen Instandsetzung des Hauptspielfeldes im Sommer 1947 den Spielbetrieb wieder aufnehmen.

Im Frühsommer 1952 traten die Abteilungen Turnen, Leichtathletik und Tischtennis komplett aus dem TSV 1893 aus und gründeten den TV 1893 Viernheim wieder neu. Wegen der Namens- und Eigentumsrechte kam es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, die mit einem Vergleich endete; der TSV nahm das Gründungsjahr der früheren DJK, nämlich 1906, in seinen Vereinsnamen auf.

Abteilung Fußball

Die Abteilung Fußball war am stärksten von der Neugründung des Vereins betroffen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und dem Abstieg der ersten Mannschaft in die Landesliga Rhein-Neckar im Jahr 2012 und mehreren Abstiegen der zweiten Mannschaft bis in die Kreisklasse A2, fand die Abteilung in jüngster Vergangenheit in die Erfolgsspur zurück. Die erste Mannschaft hat 2013 den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga Nordbaden geschafft und sich zu einer festen Größe etabliert. Aktuell steht das Team in der Tabelle sogar vor den lokalen Rivalen TSG/09 Weinheim und dem VfR Mannheim.

Statistik gegen Waldhof

Logo Vs.png TSV Amicitia Viernheim.png

Bisherige Bilanz gegen TSV Amicitia Viernheim / TSV Viernheim / SpVgg Amicitia Viernheim

Begegnungen G U V Tore + - Yellow card.png Yellow-Red card.png Red card.png Eigentor.png
Ligaspiele 20 14 2 4 55:22 +33
Pokalspiele 6 6 0 0 17:10 +7 0 0 0 0
Testspiele 9 8 1 0 25:7 +18
gesamt 35 28 3 4 97:39 +58

Spielberichte und Details gegen Waldhof Mannheim


Bekannte Spieler und Trainer

Einzelnachweise

  1. Mannheimer Morgen vom 10. Mai 2008
  2. Mannheimer Morgen vom 21. Juli 2018, Seite 20, "16 Zugänge und sehr gute Stimmung"

Weblinks



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