Schon gewusst der Woche
Ervin Skela (* 17. November 1976 (49) in Vlora, Albanien) ist ein albanischer Fußballspieler, der auch den italienischen Pass besitzt.
Karriere
Ervin Skela begann mit 8 Jahren, in einer albanischen Sportschule zu kicken. Als 15-jähriger hatte er seinen ersten Erstliga-Einsatz und war der Jüngste im Team.
Nach den Stationen KS Flamurtari Vlora und SK Tirana wechselte Skela 1995 zum 1. FC Union Berlin in die deutsche Regionalliga. Bei einem Spiel der albanischen U17 in Österreich hatte ihn ein Scout entdeckt. In Berlin spielte er bis 1997 und meisterte die Eingewöhnung. Beim zweiten Training fiel ungewohnter Schnee und die Sprache lernte er u.a. durch die Gegenstände, die bei der Fernsehsendung „Glücksrad" gezeigt wurden. Union hatte schon am Ende der Saison 1994/95 vom DFB keine Lizenz für den Profifußball in der 1. oder 2. Bundesliga erhalten. 1997 war der Verein dann finanziell so angeschlagen, dass Gehaltszahlungen ausblieben.
Daher wechselte Ervin zum damals ebenfalls drittklassigen FC Erzgebirge Aue.
Ab 1999 spielte der "klassische Zehner" für den Aufsteiger Chemnitzer FC in der 2. Bundesliga, für den er bis Ende 2000 in 50 Spielen elf Mal traf. In dieser Zeit debütierte er auch in der albanischen Nationalmannschaft. Die Rückrunde 2000/01 verbrachte er beim SV Waldhof Mannheim und scheiterte erst am letzten Spieltag am Aufstieg in die 1. Bundesliga. Bei einem Spiel mit der albanischen Nationalmannschaft in Griechenland informierte ihn sein Berater über das Interesse aus Hessen, wo ihn Karl-Heinz Körbel entdeckt hatte und zu Beginn der Saison 2001/02 wechselte er gegen eine Ablösesumme zu Eintracht Frankfurt, die frisch aus der 1. Bundesliga abgestiegen war.
Mit den Frankfurtern, bei denen er in der Saison 2002/03 mit zehn Treffern bester Torschütze war, stieg er 2003 durch ein 6:3 gegen Reutlingen in die 1. Bundesliga auf. In dieser Zeit nahmen er und drei, vier andere Spieler gekürzte Gehälter in Kauf. In der Spielzeit 2003/04 war er mit acht Toren erneut interner Torschützenkönig, wurde "Führungspersönlichkeit an zentraler Stelle", konnte den sofortigen Wiederabstieg aber nicht verhindern.
Auch wegen finanzieller Probleme der Eintracht wechselte er darauf zu Arminia Bielefeld in die 1. Liga, wo er wieder mit Trainer Uwe Rapolder zusammenarbeitete. Eigentlich hatte er zuvor ein Vertragsangebot von Bayer Leverkusen angenommen, aber bis heute weiß er nicht, warum kein Vertrag zustande kam. Über RApolder sagte er: "Wir haben einen Supertrainer, das hat in Deutschland bloß noch keiner mitbekommen." Dort kickte er u.a. mit Fatmir Vata, Michael Fink und Marcio Borges zusammen, die alle ebenfalls eine Waldhof-Vergangenheit aufweisen.
Erneut ein Jahr später, 2005, ging es dann zum 1. FC Kaiserslautern, wo auch der Ex-Waldhöfer Selim Teber spielte.
Nach dem Abstieg aus der 1. Liga im Jahre 2006 verließ er die Lauterer und verpflichtete sich für ein Jahr beim Schlusslicht der italienischen Liga A Ascoli Calcio. Dann wechselte dort aber der Trainer und der Vertrag wurde aufgelöst. Im Januar 2007 unterschrieb Skela den nächsten Kontrakt bis 2009 beim Bundesligisten Energie Cottbus. Im Februar 2009 verlängerte er seinen Vertrag um 2 Jahre - jedoch nur für die Bundesliga. Cottbus stieg ab und Skela wechselte im Oktober 2009 zum Zweitligisten TuS Koblenz, der von seinem alten Trainer Uwe Rapolder trainiert wurde. Dort konnte er allerdings den Abstieg des Vereins nicht verhindern und erhielt keinen neuen Vertrag für die Saison 2010/11.
Im Januar 2011 wurde der vertragslose Wandervogel von TSV Germania Windeck als Neuzugang vorgestellt. Er blieb jedoch ohne Einsatz für Windeck, da er nochmals unterschrieben hatte - diesmal in Polen beim Erstligisten Arka Gdynia. Dort gab er sein Debüt am 11. März 2011, als er im Ligaspiel gegen Gornik Zabrze in der Nachspielzeit für Tadas Labukas eingewechselt wurde. Auf diesen Einsatz folgten insgesamt noch vier weitere, bevor Skelas Vertrag nach der Saison auslief und nicht verlängert wurde.
Nach seinem vorläufigen Karriereende im Herbst 2011 kam noch ein weiteres Kapitel hinzu. Ab dem Januar 2014 lief der damals 37-Jährige noch 4 1/2 Jahre für den FC Hanau 93 auf, wo er wieder mit dem Ex-Waldhöfer Michael Fink zusammenspielte und mit dem er aus der Kreisklasse in die Verbandsliga aufstieg. "Geworben" hatte ihn sein Freund Alexander Hagikian, der ebenfalls in Hanau spielte. In dem familiären Verein half er auch bei der Gewinnung von Sponsoren und gab seine Erfahrung an junge Spieler weiter.
Skela spielte in der U15, der U17 und der U18 für Albanien. Im "großen" albanischen Nationalteam war Skela Stammspieler und Kapitän. Er bestritt 75 Länderspiele und wurde 2008 zum „Spieler des Jahres“ in Albanien gewählt. 2004 besiegte Albanien den frischgebackenen Europameister Griechenland im ersten Spiel der WM-Qualifikation zuhause mit 2:1. "Da herrschte Ausnahmezustand in Albanien. Eine Begeisterung als wären wir Weltmeister geworden." erinnert sich Skela.
Skela ist verheiratet und hat einen Sohn. Er arbeitet als Markenbotschafter für die Frankfurter Eintracht und ist seit 2015 Mitarbeiter in deren Fußballschule. Bei der WM 2014 in Brasilien war er TV-Experte.
Trainer
Im Juni 2018 erwarb Skela in Albanien die UEFA-Trainerlizenz und darf somit Fußballmannschaften aller Ligen trainieren. Erste Erfahrungen sammelte er ab 2015 in der Fußballschule von Charly Körbel und im Jugendbereich des SC Hessen Dreieich.
Danach wechselte Ervin als Co-Trainer zur U17 von Eintracht Frankfurt. Danach durchlief er bei der Eintracht weitere Stationen und wurde Cheftrainer bei der U17, Co-Trainer bei der U19, Cheftrainer bei der U19 und nebenbei Techniktrainer bei verschiedenen Teams. Im Sommer 2023 erhielt er dann keine Trainerstelle, sondern besetzt seitdem eine neu geschaffene Funktion des individuellen Technik-Trainers für verschiedene Nachwuchsmannschaften.
Nationalmannschaft
In der albanischen Nationalmannschaft war Skela über elf Jahre hinweg Stammspieler und bestritt insgesamt 75 Länderspiele und erzielte dabei 13 Tore. Er wurde 2008 zum „Spieler des Jahres“ in Albanien gewählt.
Sonstiges
Skela ist verheiratet und hat einen Sohn. Mit 18 Jahren bekam er einen italienischen Pass, da seine Mutter Italienerin ist. Als EU-Spieler konnte er dann reisen.
Bilder
20. April 2001 Ervin Skela1 beim Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken vor 10.500 Zuschauern
2:3 (2:1)
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Roland Vogel (* 7. April 1951 (75 Jahre) in Karlsruhe) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Flügelstürmer hat von 1972 bis 1979 in der Fußball-Regionalliga Süd, 2. Fußball-Bundesliga und Fußball-Bundesliga für die Vereine Karlsruher SC und SV Waldhof Mannheim insgesamt 193 Ligaspiele absolviert und dabei 44 Tore erzielt.
Karriere
Roland Vogels erste Jugendstation war der Karlsruher Stadtteilverein FV Grünwinkel. In der A-Jugend und ab 1969 auch in der Seniorenmannschaft spielte er beim Altmeister Karlsruher FV, bevor er ab 1971 beim VfB Knielingen in der 1. Amateurliga Nordbaden agierte. Der beidfüßige und schnelle Außenstürmer machte insbesondere in den Karlsruher Stadtderbys der Saison 1971/72 im Angriff von Knielingen gegen den Karlsruher FV, FC Neureut, KSC Amateure und die FG Rüppurr die Verantwortlichen des KSC auf sich aufmerksam. Zur Runde 1972/73 bekam er von den Blau-Weißen aus dem Wildpark einen Vertrag und wagte den Sprung in die damals zweitklassige Regionalliga Süd. Weitere Neuzugänge waren für das Team von Trainer Heinz Baas die zwei Stürmer Hans Fritsche und Manfred Grimm sowie das Mittelfeldtalent Wilfried Trenkel. Vogel debütierte am ersten Rundenspieltag im Ligateam des KSC beim 2:0-Auswärtserfolg gegen den SSV Reutlingen. Der Angriff der Badener war mit Vogel, Fritsche und Gerd Becker aufgelaufen. Leistungsträger der Mannschaft waren Rudi Wimmer und Horst Wild. In der Saison 1972/73 wurde, durch einen zweiten Platz in der Liga, die Aufstiegsrunde zur Bundesliga erreicht. Vogel hatte in der Regionalliga in 33 Spielen 13 Tore erzielt und war damit hinter Fritsche (16 Tore) der zweiterfolgreichste KSC-Angreifer. Er kam in allen acht Aufstiegsspielen gegen Fortuna Köln, FC St. Pauli, FSV Mainz 05 und Blau-Weiß 90 Berlin zum Einsatz, doch der Aufstieg scheiterte.
Im ersten Trainerjahr von Carl-Heinz Rühl, 1973/74, belegte Vogel (32-5) mit dem KSC im letzten Regionalligajahr den achten Rang. Die Saison 1974/75 der 2. Bundesliga wurde in zwei Staffeln durchgeführt. Zum Ende der ersten Saison der 2.Bundesliga feierten die Karlsruher, die Meisterschaft in der Südstaffel. Wesentlichen Anteil am Erfolg des KSC hatten die Flügelspieler Karl Berger (32-10) und Roland Vogel (36-6). In der Folgesaison 1975/76, seiner erster Bundesligasaison kam Vogel auf achtzehn Einsätze in denen er ein Tor erzielte. Die zweite Saison im Oberhaus, 1976/77, hatte ein schnelles Ende für Vogel. Er wechselte im November 1976 zu SV Waldhof Mannheim, somit blieb ihm der Abstieg des KSC im Sommer 1977 erspart. Sein letztes Bundesligaspiel bestritt Vogel am 23. Oktober 1976 bei der 2:4-Auswärtsniederlage bei Tennis Borussia Berlin. Insgesamt kam er auf 124 Ligaspiele für den KSC, in denen er 25 Tore schoss.
Sein erstes Spiel für Waldhof in der 2. Bundesliga absolvierte der Angreifer am 21. November 1976 bei der 2:4-Auswärtsniederlage beim SSV Jahn Regensburg. Er führte sich als zweifacher Torschütze in der Mannschaft um Torhüter Walter Pradt, Libero Günter Sebert, Vorstopper Paul Steiner, Mittelfeldspieler Wolfgang Böhni und Stürmer Werner Heck ein. Mit den Mannheimern spielte er bis zum Ende der Saison 1978/79 in der 2. Bundesliga und kam dabei auf 67 Ligaeinsätze mit 19 Toren. Durch sein nicht harmonisches Verhältnis zu den Trainern Anton Rudinski und dessen Nachfolger Slobodan Cendic wechselte der Karlsruher zur Runde 1979/80 in die Oberliga Baden-Württemberg zum VfB Eppingen.
An der Seite der Mitspieler Martin Kübler und Harry Griesbeck gelang mit der Kraichgau-Elf zu Saisonende der Aufstieg in die 2. Liga. Vogel wollte aber nicht mehr in den Profifußball und verließ Eppingen und spielte fortan für den SV Sandhausen bis zu seinem Karriereende 1983 in der Oberliga Baden-Württemberg. Mit Sandhausen feierte er 1980/81 die Meisterschaft.
Nach der Lizenzspielerkarriere erlernte Vogel den Beruf des Finanzbuchhalters und arbeitete bei einer badischen Genossenschaft in Karlsruhe. Daneben war er noch als Kassierer beim Amateurverein Schwarz-Weiß Mühlburg in seiner Heimatstadt tätig.
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David Wagner (* 19. Oktober 1971 (54 Jahre)) ist ein ehemaliger deutsch-amerikanischer Fußballspieler. Seine angestammte Position war Mittelstürmer.
Karriere
Verein
Vom SV 07 Geinsheim kommend startete Wagner seine Karriere in der Saison 1990/91 bei Eintracht Frankfurt, kam dort jedoch nur auf ein Bundesligaspiel. Daraufhin wechselte er zum 1. FSV Mainz 05, für den er zwischen 1991 und 1995 insgesamt 94 Spiele in der Zweiten Bundesliga machte und 18 Tore erzielte.
Er spielte danach zwei Jahre für den FC Schalke 04 und erreichte dabei auch seinen größten Erfolg: Er wurde 1997 mit dem Team der "Euro-Fighter" UEFA-Pokal-Sieger, kam aber bei den Königsblauen nie über die Rolle eines Reservisten hinaus. Wagner verließ Schalke im Juli 1997 in Richtung Gütersloh und kam 1999 zum SV Waldhof Mannheim in die Zweite Liga. Da er mit Trainer Uwe Rapolder jedoch nicht zurecht kam, zog er bereits 3 Monate später weiter zu SV Darmstadt 98 in die Regionalliga, wo er Mannschaftskapitän war.
Dann spielte er noch bei der TSG Weinheim (Verbands- und Oberliga), wo er auf den Ex-Waldhöfer Sven Zahnleiter traf und Germania Pfungstadt (Bezirksliga), wo er von Hans Hein trainiert wurde.
Am 20. April 2006 feierte Wagner ein einmaliges Comeback als Spieler – und zwar im Trikot der Gruppenliga-Mannschaft des FC 07 Bensheim, doch er konnte die 2:3-Niederlage im Spitzenspiel beim SV Groß-Bieberau nicht verhindern.
Nationalmannschaft
Wagner besitzt die deutsche und die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Der Angreifer bestritt ein U21-Länderspiel für den DFB und acht A-Länderspiele für die USA.
Trainer
Zum Auftakt seiner Trainerlaufbahn übernahm Wagner im Sommer 2005 die A-Jugend des FC 07 Bensheim in der Hessenliga. „Für meinen Einstieg ins Trainergeschäft ist es reizvoll, viel Herzblut in eine in der Oberliga spielende Mannschaft zu investieren. Deswegen habe ich auch nicht lange überlegen müssen, um mich für den FC 07 Bensheim zu entscheiden" erklärte er damals.
Wagner absolvierte im Sommer 2007 erfolgreich den Fußballlehrerlehrgang des DFB und beendete das Studium zum höheren Lehramt (Biologie/Sport) an der TU Darmstadt mit dem ersten Staatsexamen. Er arbeitete anschließend bei der TSG 1899 Hoffenheim als Jugendtrainer und trainierte er in der Saison 2007/08 die U19-Junioren, in der Saison 2008/09 die U17-Junioren des Vereins. Danach war er für kurze Zeit Referendar für Biologie und Sport am Gymnasium Gernsheim.
Am 1. Juli 2011 trat er die Nachfolge von Theo Schneider als Trainer der U-23 von Borussia Dortmund an. Er trainierte die U-23 des BVB von 2011 bis 2015 und stieg im Jahr 2012 in die 3. Liga auf. Nach dem Abstieg 2015 blieb der Erfolg in der Regionalliga West aus. Wagner löste in Absprache mit dem Verein seinen Vertrag im Oktober 2015 auf.
Seit dem 9. November 2015 war er Cheftrainer des englischen Zweitligisten Huddersfield Town. Dort schaffte er 2017 sensationell den Aufstieg in die erstklassige Premier League und im Mai 2018 den ebenfalls sensationellen Klassenerhalt. Im Januar 2019 trat Wagner bei dem damals Tabellenletzten zurück.
Zur neuen Saison wurde er als Nachfolger von Interimstrainer Huub Stevens - der Domenico Tedesco beerbt hatte - bei Schalke 04 verpflichtet. Es folgte für den Trauzeugen von Jürgen Klopp ein gelungener Einstand mit einem Soeg bei RB Leipzig und dem 4. Tabellenplatz nach dem 6. Spieltag. Im Vergleich zur Vorsaison schien Schalke ausgewechselt. Gelobt wurden Wagners klares (offensiveres) Spielsystem und seine Kommunikation mit den Spielern, was aus „Problem-Profis" wie Amine Harit Leistungsträger machte. Das Team zeigte plötzlich mannschaftliche Geschlossenheit, körperliche Präsenz, Widerstandsfähigkeit.
Im Januar 2020 erfolgte jedoch der Trendwechsel. Auch bedingt durch Verletzungspech konnten die Schalker bis zum Saisonende einfach nicht mehr gewinnen. Zum Auftakt der neuen Saison war die Ausbeute nach 2 Spieltagen mit 1:11 Toren und null Punkten desolat. Der Verein zog die Reißleine und David Wagner wurde nach 18 Spielen ohne Sieg beurlaubt.
Zur Saison 2021/22 übernahm er das Amt des Cheftrainers beim Schweizer Meister BSC Young Boys, die er erfolgreich durch die Qualifikation für die UEFA Champions League führte. DAnn zeigte die Formkurve jedoch nach unten und am 7. März 2022 folgte die Entlassung, als seine Mannschaft auf Platz 2 lag, aber 15 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter FC Zürich aufwies.
Im Januar 2023 wurde er dann Cheftrainer des englischen Zweitligisten Norwich City. Mit dessen Sportdirektor Stuart Webber hatte er bereits bei Huddersfield zusammengearbeitet. Im Mai 2024 wurde er bei den "Kanarienvögeln" entlassen, nachdem in der Qualifikation um den Aufstieg in die Premier League gescheitert war. "Wir mussten ... einen Transfererlös von 20 bis 25 Millionen Pfund erzielen, das Gehaltsbudget eher senken und trotzdem eine gute Truppe zusammenstellen"> nannte er Probleme bei dem Verein.
Seit dem 1. Juli 2025 ist er Leiter des Nachwuchses bei RB Leipzig. "Jeder Tag ist jetzt neu, spannend und aufregend – das war es als Trainer zuletzt nicht mehr" sagte er über seine neue Aufgabe.
Erfolge
- Als Spieler
- UEFA-Cup-Sieger: 1997 (mit dem FC Schalke 04)
- Als Trainer
- Aufstieg in die 3. Liga: 2012 (mit Borussia Dortmund II)
- Aufstieg in die Premier League: 2017 (mit Huddersfield Town)
Privates
David Wagner ist verheiratet und hat zwei Kinder Seine Tochter Lea ist als Reporterin und Sportmoderator in beim SWR tätig.
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- Spiele und sonstiges
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Weber (* unbekannt; † unbekannt) war ein deutscher Fußballtorhüter.
Weber begann seine fußballerische Laufbahn in der Saison 1922/23 in der Kreisliga Odenwald, einer regionalen Liga, die zu dieser Zeit eine wichtige Rolle im deutschen Amateurfußball spielte. In dieser Saison wurde er als Torwart der SpTV 1877 Waldhof eingesetzt. Seine Leistungen zwischen den Pfosten trugen dazu bei, das Team in der Liga wettbewerbsfähig zu halten.
In der darauffolgenden Saison wechselte Weber jedoch seine Position und spielte im Angriff für die Blau-Schwarzen. Diese Umstellung zeigt seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit auf dem Spielfeld, da er sowohl defensiv als auch offensiv agieren konnte. Trotz seiner Fähigkeiten als Torwart entschied er sich, im Angriff zu spielen, was möglicherweise auf die Bedürfnisse des Teams oder persönliche Präferenzen zurückzuführen war.
Leider sind keine weiteren Informationen über Webers Karriereverlauf nach dieser Zeit bekannt. Es gibt keine Aufzeichnungen über seine Leistungen in späteren Jahren oder darüber, ob er weiterhin aktiv im Fußball war. Auch sein Vorname bleibt unbekannt, was die Suche nach weiteren Details über sein Leben und seine Karriere erschwert.
Bedeutung
Obwohl Weber nicht zu den bekanntesten Spielern seiner Zeit zählt und nur begrenzte Informationen über ihn verfügbar sind, spiegelt seine Karriere die Entwicklung des Fußballs in Deutschland während der frühen 20er Jahre wider. Die Tatsache, dass er sowohl als Torwart als auch im Angriff spielte, ist ein Hinweis auf die Flexibilität und Vielseitigkeit von Spielern in dieser Ära des Fußballs.
Fazit
Die Geschichte von Weber ist ein Beispiel für viele Spieler jener Zeit, deren Beiträge zum Sport oft nicht ausreichend dokumentiert sind. Während wir mehr über die großen Namen des Fußballs wissen, bleibt das Schicksal vieler anderer Spieler wie Weber ungewiss. Weitere Forschungen könnten dazu beitragen, mehr Licht auf sein Leben und seine Karriere zu werfen.
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Jesse Weippert (* 19. April 1995 (31) in Öhringen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Karriere
In der Jugend war Jesse Weippert für die TSG 1899 Hoffenheim aktiv, ehe er im Jahr 2016 zur U23 des VfB Stuttgart wechselte. Neben 23 Einsätzen in der Regionalliga blickt Weippert auch auf zwei Länderspiele für die U20-Nationalmannschaft zurück. Beim VfB Stuttgart kam der 22-Jährige in der abgelaufenen Saison auf beiden Außenverteidigerpositionen zum Einsatz und war seit 1. Juli ohne Vertrag.
Für die Saison 2017-2018 unterschrieb der 21-Jährige Rechtsfuß bei den Blau-Schwarzen einen ligaunabhängigen Zweijahresvertrag. Zwei Monate später zog sich der 22-jährige Rechtsverteidiger beim Training einen Kreuzbandriss zu und konnte sich somit nicht für die 1. Mannschaft beweisen. Jesse Weippert kam in der Saison 2017-2018 nur zu 2 Kurz-Einsätzen für die zweite Landesligamannschat des Waldhof Mannheim.
Am Ende der Saison wechselte Jesse Weippert zum Oberligisten Neckarsulmer Sport-Union, wo er auf den Ex-Waldhöfer Robin Neupert traf, aber auch nur wenige Einsätze zu verzeichnen hatte und seine Karriere eigentlich nach einem Jahr beendete.
Dann tauchte er in der nächsten Saison jedoch im Kader der SG Bad Wimpfen in der Bezirksliga Unterland auf. Nach einer Australien-Auszeit meldete er sich ein Jahr später quasi als Neuzugang zurück.
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Willi Wlodarczyk (* 12. November 1948 (77) ), ist ein ehemaliger Spieler des SV Waldhof
Karriere
Willi Wlodarczyk spielte von 1967 bis 1973 83 mal für Waldhof und entwickelte sich dort zum Publikumsliebling.
1974 wechselte er zu SV Südwest Ludwigshafen in die 1. Amateurliga Südwest. Auf der anderen Rheinseite lernte er auch seine Frau Elke kennen. Der in der Gartenstadt heimisch gewordene Offensivverteidiger war eine Südwest-Stütze und gehörte - gemeinsam mit Willi Kiefer - jener Mannschaft an, die am 2.12.1978 den 1. FC Kaiserslautern mit 2:1 aus dem DFB-Pokal warf. Allerdings kassierte er in der 83. Minute die Rote Karte. Hauptberuflich arbeitete er beim Personalamt der Stadtverwaltung Ludwigshafen.
Nach seiner Spielerkarriere wurde Wlodarczyk Trainer bei SV Schauernheim, die er von 1982 bis 1991 trainierte. Nach einer Zwischenstation bei der TSV Eppstein war der ehemalige Waldhof-Spieler von 1995 bis 2007 erneut Trainer bei Schauernheim. Seine Verträge wurden dort per Handschlag verlängert. Nach Abstiegssorgen wurde er beim Bezirksklasse-Club allerdings 2007 entlassen.
Der Ruheständler, der heute in Limburgerhof lebt, ist noch immer als Beobachter auf vielen Sportplätzen unterwegs. Er pflegt er den Kontakt zum SV Waldhof und trifft sich mit ehemaligen Kickern im "Spiegelschlössl".
Bilder
Teamfoto v.l.n.r: Wolfgang Höfig, Josef Vogler, Klaus Sinn, Udo Glaser, Friedrich Zipperer, Rolf Lederer, Jürgen Dringelstein, Willi Wlodarczyk, Karl-Friedrich Behnke, Karl-Heinz Kiß und Edwin Preißler.
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Lutz Siebrecht (* 26. Oktober 1967 (58 Jahre)) ist ein ehemaliger deutscher Fussballspieler.
Karriere
Lutz Siebrecht begann 1975 beim SC Geislingen mit dem Fußball und spielte dort auch bei den Aktiven in der Verbands- und Oberliga. Von dort kam er 1988 an den Alsenweg. Die Schwaben brachten u.a. auch Jürgen Klinsmann und Karl Allgöwer hervor.
Siebrecht spielte ab der Saison 1988/89 in der Bundesliga beim SV Waldhof Mannheim. Bei den Mannheimern gab er am 22. Juli 1988 am ersten Spieltag der Saison, beim Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen sein Debüt, als er in der 63. Minute von Trainer Felix Latzke eingewechselt wurde. Siebrecht blieb drei Jahre bei Waldhof, im zweiten Jahr stieg er mit seinen Mannschaftskollegen in die zweite Liga ab.
1991 wechselte er zum SV Sandhausen, der in der Oberliga Baden-Württemberg spielte. Mit 23 Jahren musste der technisch versierte, auf dem Spielfeld oft hitzige Mittelfeldstratege wegen einer schweren Verletzung an der Patellasehne seine Profikarriere beenden. Später spielte er noch mal für den SC Geislingen, darunter auch drei Jahre unter dem späteren Bundesliga-Trainer Markus Gisdol, seinem Freund und heutigen Nachbar in Bad Überkingen. Mit 38 Jahren beendete Siebrecht endgültig seine aktive Karriere beim SV Aufhausen und machte den Trainerschein.
Trainer und Sportlicher Leiter
Seine Karriere als Trainer sowie Sportlicher Leiter begann Lutz Siebrecht - genau wie seine Spielerkarriere - im Jahr 2010 beim Landesligisten SC Geislingen. Ab 2015 war er Sportlicher Leiter beim Regionalligisten SSV Ulm 1846. Dort führte er den Verein wieder an den Profifußball heran. 2016 gelang der Aufstieg in die Regionalliga und im Jahr 2018 schied er nach Saisonende auf eigenen Wunsch aus.
Seit Juni 2019 war Lutz Siebrecht Sportlicher Leiter bei den Stuttgarter Kickers, wo im dritten Anlauf endlich der Aufstieg aus der Oberliga Baden-Württemberg geschafft werden sollte - dies gelang jedoch erst nach seinem Abschied.
Markus Gisdol holte dann im Oktober 2021 Siebrecht ins Teammanagement von Lokomotive Moskau. Beide kennen sich aus früheren gemeinsamen Tagen beim SC Geislingen. Zum 1. März 2022 lösten beide ihre Verträge auf. „Sie konnten ihre Arbeit moralisch nicht mehr vertreten. Russland führt einen Krieg, wie soll man da eine Fußballmannschaft bei Laune halten“, sagte Gisdols Berater.
Im Januar 2025 kehrte Siebrecht als Nachfolger von Marc Stein zu den Kickers zurück.
Derzeit wohnt er in Bad Überkingen. Auf dem Stuttgarter Großmarkt besitzt er gemeinsam mit seinem Geschäftspartner eine eigene Firma mit 15 Mitarbeitern, die zahlreiche Geschäfte mit Obst und Gemüse beliefern.
Bilder
- sonstiges
Neuzugänge 1988-99 - Hinten (v.l.n.r.): Damir Buric, Trainer Felix Latzke, Co-Trainer Günter Sebert, Dirk Kurtenbach,
Vorne (v.l.n.r.): Uwe Freiler, Uwe Meyer, Lutz Siebrecht13. August 1988
Waldhof Mannheim-Borussia Mönchengladbach
"Das hast Du super gemacht", scheint Uwe Meyer dem Torschützen ins Ohr zu flüstern. Lutz Siebrecht kann sein Glück offensichtlich noch nicht fassen. Mit Ihm freuen sich Manfred Bockenfeld und Uwe Freiler über den Siegtreffer zum 4:1 gegen Borussia Mönchengladbach
4:1 (2:0)
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