Achim Hollerieth
| Achim Hollerieth | ||
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 24. September 1973 | |
| Geburtsort | ||
| Größe | 192 cm | |
| Position | Torwart | |
| Vereine in der Jugend | ||
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 07/1992 – 06/1996 07/1996 - 06/1999 07/1999 - 06/2000 07/2000 - 06/2002 01/2003 - 06/2003 07/2003 - 06/2006 09/2007 - 01/2008 01/2008 - 06/2008 07/2008 - 12/2008 |
[1] 40 (0) 40 (0) 1 (0) 47 (0) 3 (0) 90 (0) 6 (0) 6 (0) 11 (0) | |
| Stationen als Trainer | ||
| 01/2009 – 02/2010 07/2010 – 06/2011 07/2012 - 01/2014 04/2014 - 11/2014 07/2016 - 12/2016 12/2016 - 04/2018 10/2019 - 03/2020 03/2020 - 04/2021 |
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1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Achim Hollerieth (* 24. September 1973 (52 Jahre)) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorwart.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Achim Hollerieth war bis zur A-Jugend zunächst Stürmer beim FC Ostrach, TuS Celle, und dem SC Pfullendorf. Als bei der Pfullendorfer Jugend alle Torhüter ausfielen, wurde er spontan zum Torwart umfunktioniert. Diese Position behielt er bei.
Zur Saison 1996/97 wechselte er zum KFC Uerdingen 05 in die 2. Bundesliga. Nach zwei Spielzeiten als Ersatztorhüter wurde er Saison 1998/99 Stammspieler. "Es war meine beste Zeit als Profi", sagt er rückblickend und verweist auf die Saison 1998/99, als er zum besten Zweitligakeeper gewählt wurde.[2]
Hollerieth machte den VfB Stuttgart auf sich aufmerksam, für den er in der 1999/2000 spielte. Hinter Franz Wohlfahrt konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und wurde vom jungen Timo Hildebrand sogar als zweiter Torhüter verdrängt. Damit blieb sein Einsatz beim 4:2 gegen den MSV Duisburg am 18. September 1999 sein einziges Spiel in der 1. Bundesliga.
Er ließ sich deshalb zum Zweitligisten SV Waldhof Mannheim ausleihen. Nach guten Leistungen verpflichtete ihn der SVW für eine kolportierte Ablösesumme in Höhe von umgerechnet 200.000 Euro. Für Waldhof stand er von 2000 bis zu seiner fristlosen Kündigung 2002 im Tor. Wie es zu dieser fristlosen Kündigung kam das erklärte Hollerieth torwart.de folgendermaßen:
"Im Jahr vor meinem Wechsel hatte Waldhof den Aufstieg ganz knapp verpasst und in der darauf folgenden Saison sollte der Aufstieg dann definitiv klappen. Der Verein ging daher ein hohes Risiko ein und verpflichtete viele Spieler, darunter auch mich. Wir spielten dann eine super schlechte Vorrunde und der Aufstieg geriet in weite Ferne. In der Winterpause kam es dann zu finanziellen Problemen und der Verein wollte einige teure Spieler loswerden. Auch ich wurde gefragt, ob ich gehen möchte, doch das kam für mich absolut nicht in Frage. Mir gefiel es in Mannheim sehr gut, es wurde ein tolles Umfeld geboten und ich hatte noch einen über zwei Jahre laufenden Vertrag, den ich erfüllen wollte. Dem Verein gefiel mein Entschluss scheinbar nicht und so passierten in den darauf folgenden Wochen und Monaten einige merkwürdige Sachen, die letztendlich so gedreht wurden, dass man mich loswerden konnte. Später stellte sich dann heraus, dass alle Behauptungen aus der Luft gegriffen waren. Doch mein Ruf war stark geschädigt und eine Zusammenarbeit war nicht mehr denkbar, nachdem ich gegen meinen Verein geklagt hatte. Da das Gerichtsverfahren über meinen Vertrag noch immer lief, konnte ich zu keinem anderen Verein wechseln. Da ich noch aus meiner Jugendzeit gute Kontakte nach Reutlingen hatte, bekam ich die Chance, mich beim Zweitligisten fit zu halten. Nachdem das Gerichtsverfahren dann abgeschlossen war, durfte ich überraschend die letzten Spiele der Saison machen. Wir stiegen ab und der Verein bekam in der Sommerpause keine Lizenz für die Regionalliga. "
In der Saison 2002/03 hütete er das Tor des SSV Reutlingen 05, für den er jedoch nur auf drei Einsätze kam.
So folgte er schließlich dem Angebot des FC St. Pauli und wechselte 2003 in die Regionalliga Nord. Dort avancierte er rasch zum unumstrittenen Stammspieler und Publikumsliebling. Dies ist nicht zuletzt auf seine hervorragenden Leistungen in den Spielzeiten 04/05 und 05/06 zurückzuführen. Ein Höhepunkt in Achim Hollerieths Karriere war das Halbfinale des DFB-Pokals 2006 mit dem FC St. Pauli gegen Oliver Kahn und den FC Bayern München,[3] das 0:3 verloren wurde.
Bis zum 24. Januar 2006 bestritt Hollerieth neben seinem einen Erstligaeinsatz insgesamt 90 Spiele in der 2. Bundesliga sowie 80 in der Regionalliga Nord.
Mit dem neuen Angebot von St. Pauli konnte sich Hollerieth jedoch nicht anfreunden und er verlängerte seinen Vertrag nicht. Anschließend war er für zwei Wochen im Probetraining von Bristol City und absolvierte in dieser Zeit auch zwei Testspiele. Kurz vor Vertragsabschluss zog sich Hollerieth im Training einen Meniskussriss zu, sodass der Abschluss nicht zustande kam. Er musste sich, wieder in Deutschland, zweimal operieren lassen.
Der Wirtschaftsabiturient erwarb Trainerlizenzen, er studierte an der Fernuniversität Düsseldorf das Fach Fußballmanagement, schloss mit einem Diplom ab, er bildete sich weiter.[4] Ab dem 15. September 2007 spielte Achim Hollerieth beim SV Straelen in der Oberliga Nordrhein. Während der Winterpause verließ er jedoch die Straelener wieder und wechselte im Januar 2008 zurück in die Regionalliga Nord zum VfB Lübeck.[5] Zur Saison 2008/09 wechselte er vom VfB Lübeck zum Schweizer Zweitligisten FC Schaffhausen.[6]
Trainerkarriere
Seit der Saison 2010/11 war Hollerieth Trainer der A-Jugend des SV Meppen, die in der Regionalliga spielte. Hierbei handelte es sich um Hollerieths erste Cheftrainer-Position.[7] Zuvor sammelte er zusammen mit Frank Pagelsdorf in Dubai als Torwarttrainer beim arabischen Al Nasr Sports Club Erfahrungen im internationalen Trainergeschäft. Hollerieth ist auch sportlicher Leiter des Jugendleistungszentrums Emsland. Zur Saison 2012/13 wechselte er zum Oberliga-Aufsteiger FC Elmshorn.[8] Den Verein führte er zum Titelgewinn in der Oberliga Hamburg und wurde "Trainer des Jahres 2013" in Hamburg.[9] Man verzichtete allerdings auf den Regionalligaaufstieg. Im Januar 2014 wurde er dort beurlaubt. "Da wir in dieser Spielzeit nicht mehr viel erreichen können und eine Vertragsverlängerung unwahrscheinlich ist, wollen wir die neue Saison planen* begründete der Vereinspräsident die Trennung.[10]
Am 26. März 2014 wurde er Trainer des VfB Germania Halberstadt in der Regionalliga Nordost. Dort war es sein Ziel, "den eigenen Nachwuchs zu fördern und so weit wie möglich an die erste Mannschaft heranzuführen."[11] Am 22. November 2014 wurde er jedoch - nach rund 8 Monaten in Halberstadt - entlassen.[12] Von Juli 2016 - Dezember 2016 coachte Achim Hollerieth den FSV Union Fürstenwalde in seiner ersten Regionalliga-Saison.[13]
Nur 6 Tage nach seiner dortigen Entlassung übernahm er den Klassenkonkurrenten TSG Neustrelitz.[14] Im April 2018 wurde der Vertrag - nach der fünften Niederlage in Folge und akuter Abstiegsgefahr - im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst.[15] Hollerieth erreichte als Trainer in 43 Ligaspielen nur 27 Punkte.
Am 20. Oktober 2019 wurde er dann als neuer Trainer beim TB Uphusen vorgestellt.[16]
Nach elf erspielten Punkten nach zehn Spielen, verließ er den Verein im März 2020 jedoch bereits wieder und übernahm den Trainer-Posten beim FC Teutonia 05 Ottensen in Hamburg.[17] Obwohl er die Mannschaft in der Nord-Staffel der Regionalliga Nord auf den zweiten Platz führte, "konnte man sich nicht auf eine gemeinsame zukünftige Ausrichtung einigen", hieß es in einer Mitteilung des Vereins.[18]
Bilder
- Spielgeschehen und sonstiges
Die "Neuen" beim SVW neben Trainer Uwe Rapolder: Delic, Sobiech, Sribuas, Boehneke und (vorne von li.) Catic, Hollerieth, Kies, Maier und Gülünoglu
10. August 2001
Arminia Bielefeld-SV Waldhof Mannheim
Bei allen Treffern ohne Chance-an Ihm lag es nicht
5:0 (3:0)
Spieler Interview
Vereinsspiele
| Liga | Jahr | Verein | Spiele | Tore |
|---|---|---|---|---|
| 2. Bundesliga | 2000-2001 | SV Waldhof Mannheim | 33 | 0 |
| DFB-Pokal | 2000-2001 | SV Waldhof Mannheim | 0 | 0 |
| 2. Bundesliga | 2001-2002 | SV Waldhof Mannheim | 14 | 0 |
| DFB-Pokal | 2001-2002 | SV Waldhof Mannheim | 1 | 0 |
Weblinks
- Profil auf transfermarkt.de
- Achim Hollerieth in der Datenbank von weltfussball.de
- Achim Hollerieth in der Datenbank von Fussballdaten.de
- Ausführliches Interview bei KFC-Online
Fußnoten & Einzelnachweise
- ↑ Einsatzdaten ausgenommen der fünftklassigen Spielzeit 1994/95
- ↑ Ein Schlußmann will hoch hinaus welt.de vom 4.12.2005, abgerufen am 4. Oktober 2019
- ↑ Wie der Pfullendorfer Stürmer Achim Hollerieth als Torhüter Bundesliga-Profi wurde suedkurier.de vom 16.2.2021, abgerufen am 12. Februar 2024
- ↑ "Wie in Tausend und einer Nacht" shz.de vom 2.6.2012, abgerufen am 4. Oktober 2019
- ↑ VfB: Torhüter Hollerieth kommt, Lübecker Nachrichten, 29. Januar 2008 (31. Januar 2008)
- ↑ Achim Hollerieth zum FCS fcschaffhausen.ch vom 14.7.2008, abgerufen am 4. Oktober 2019
- ↑ Ex-Profi Hollerieth der neue Trainer noz.de vom 13.8.2010, abgerufen am 4. Oktober 2019
- ↑ Kurz notiert: Sport. In: abendblatt.de, 30. Mai 2012. Abgerufen am 30. Mai 2012.
- ↑ Interview mit dem Trainer des Jahres Achim Hollerieth elbkick.tv vom 30.8.2013, abgerufen am 4. Oktober 2019
- ↑ Oberligameister Elmshorn entlässt Trainer Hollerieth abendblatt.de vom 8.1.2014, abgerufen am 4. Oktober 2019
- ↑ Germania stellt neuen Cheftrainer vor vfbgermaniahalberstadt.de vom 5,3.2014, abgerufen am 4. Oktober 2019
- ↑ Trainer Achim Hollerieth entlassen volksstimme.de vom 21.11.2014, abgerufen am 4. Oktober 2019
- ↑ FSV Union Fürstenwalde stellt Achim Hollerieth als neuen Trainer vor sportbuzzer.de vom 24.6.2016, abgerufen am 4. Oktober 2019
- ↑ Neuer Job für Ex-Profi Hollerieth nofv-online.de vom 21.12.2016, abgerufen am 4. Oktober 2019
- ↑ TSG Neustrelitz: Trainer Achim Hollerieth muss gehen sportbuzzer.de vom 12.4.2018, abgerufen am 4. Oktober 2019
- ↑ Patrick Hilmes: TB Uphusen: Positiv wie negativ.
- ↑ Niklas Heiden: Titze-Nachfolger: Ex-Elmshorn-Coach übernimmt T05. 2020-03-15
- ↑ Trainer Hollerieth verlässt Regionalligisten FC Teutonia sueddeutsche.de vom 15.4.2021, abgerufen am 12. Februar 2024
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hollerieth, Achim |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballtorwart |
| GEBURTSDATUM | 24. September 1973 |







