Karl Willnecker

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Karl Willnecker
Personalia
Voller Name Karl Willnecker
Geburtstag 6. November 1892
Geburtsort Fürth, DeutschlandDeutschland Deutschland
Nationalität DeutschlandDeutschland
Position Mittelfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
07/1911 – 07/1920 DeutschlandDeutschland SpVgg Fürth
07/1920 – 03/1921 DeutschlandDeutschland Ludwigshafener FG 03
04/1921 – 03/1922 DeutschlandDeutschland VfR Alemannia 05 Worms
04/1922 – 03/1923 DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim 17 (0)
04/1923 – 03/1924 DeutschlandDeutschland Wormatia Worms 6(0)
04/1924 – 07/1928 DeutschlandDeutschland Alemannia Worms
Stationen als Trainer
Jahre Station
06/1920 – 03/1921 DeutschlandDeutschland Ludwigshafener FG 03
04/1921 – 03/1922 DeutschlandDeutschland VfR Alemannia 05 Worms
04/1922 – 03/1923 DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
04/1923 – 05/1924 DeutschlandDeutschland Wormatia Worms
??/1925 – 06/1928 DeutschlandDeutschland VfR Alemannia 05 Worms
07/1929 – 06/1930 DeutschlandDeutschland 1. FC Schweinfurt 05
07/1930 – 06/1932 DeutschlandDeutschland VfL Osnabrück
1933 DeutschlandDeutschland CSC 03 Kassel
07/1934 – 06/1935 DeutschlandDeutschland VfB 03 Bielefeld
07/1935 – 06/1938 DeutschlandDeutschland DSC Arminia Bielefeld
Anfang 1938 – 06/1939 DeutschlandDeutschland VfB Bielefeld
07/1939 – 06/19?? DeutschlandDeutschland TuRU Düsseldorf
1941 DeutschlandDeutschland SV Linden 07
07/1947 – 06/1948 DeutschlandDeutschland Arminia Hannover
07/1948 – 06/1949 DeutschlandDeutschland 1. SC Göttingen 05
07/1949 – 06/1952 DeutschlandDeutschland SpVgg Preußen Hameln
07/1952 – 02/1953 DeutschlandDeutschland Arminia Hannover
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 14.11.2020

Karl Willnecker (* 6. November 1892 in Fürth / Bayern; † unbekannt) war ein ehemaliger Fußballspieler und Fußballtrainer.

Karriere

Karl Willnecker begann seine Erwachsenen-Karriere im Mittelfeld der SpVgg Fürth, wo er neun Jahre spielte. Mit den „Kleeblättern“ wurde er zwischen 1912 und 1914 dreimal in Folge Meister der Ostkreisliga. 1914 wurde er mit den Fürthern zunächst süddeutscher und dann deutscher Meister. Dort wurde er zeitweise von William Townley trainiert, den er später wieder treffen sollte.

Seine erste Station als Spielertrainer war an Sommer 1920 die Ludwigshafener FG 03, von wo er nach einem knappen Jahr zu VfR Alemannia 05 Worms weiterzog.

Danach war er von 1. April 1922 - 31. März 1923 Trainer und gleichzeitig Spieler beim SV Waldhof Mannheim. Er löste dabei am 1. April 1922 seinen ehemaligen Trainer William Townley ab. Karl Willnecker war für 17 Ligaspiele in der Bezirksliga Rhein (3/3/11) verantwortlich.

Ab dem Jahr 1923 reichten bei Wormatia Worms gerade einmal zwei Trainingseinheiten pro Woche aus, um 1924 die Meisterschaft in der Kreisliga zu holen und in die neu gegründete Bezirksliga aufzusteigen.[1] Anschließend, von 1924 bis etwa 1928 war er beim Lokalrivalen Alemannia Worms aktiv, der in die Kreisliga abgestiegen war.

Als Nächstes trug Willnecker als "nur Trainer" ab Sommer 1929 den 1. FC Schweinfurt 05 in seinen Lebenslauf ein.

In den frühen 1930er Jahren führte er Borussia Fulda in das Endspiel um die westdeutsche Meisterschaft. Im Jahr 1933 trainierte er den CSC 03 Kassel. Im Laufe jenes Jahrzehnts betreute er mehrfach verschiedene Vereine gleichzeitig, unter ihnen erstmals ab 1934/35 den VfB 03 Bielefeld, 1935/36 (auch) die SpVg Beckum, bevor er ab 1936 sowohl DSC Arminia Bielefeld als auch den VfL Osnabrück trainierte.

Anfang 1938 präsentierte die Regionalpresse Willnecker erneut als Trainer des VfB Bielefeld. Am Ende der darauf folgenden Saison, 1938/39, gelang ihm mit dem VfB der Aufstieg in die Gauliga Westfalen. Danach verließ er nach mehreren Jahren diesen Verein und wechselte zu TuRU Düsseldorf. Während des Krieges kam er in die Gegend um Hannover und übernahm dort den SV Linden 07.

In der Saison 1947/1948 trainierte er Arminia Hannover in der Oberliga Nord. Mit dem 1. SC Göttingen 05 gelang im Sommer 1948 ein 3:0 im Entscheidungsspiel über den Itzehoer SV, was den Sprung in die neue Oberliga Nord perfekt machte.

1949 errang er mit der SpVgg Preußen Hameln die Meisterschaft in der Staffel Hildesheim der zweitklassigen Landesliga Niedersachsen. In der Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord scheiterte die aus Preußen und SpVgg fusionierte Mannschaft jedoch.[2] Nach 3 Jahren beendete er seine Trainerkarriere bei Arminia Hannover.

Als weitere Trainerstationen zwischendurch sind zu nennen: SpVgg Hof, VfB Bielefeld, Werder Hannover, Borussia und Germania Fulda.[3]

Für die Saison 1952/53 kehrte er zum SV Arminia Hannover zurück, wo er aber Ende Januar 1953 von Kuno Klötzer abgelöst wurde.

Einzelnachweise

  1. ↑ Archiv: Meisterschaft und Aufstieg in die Bezirksliga 1924 wormatia.de, abgerufen am 14. November 2020
  2. ↑ Geschichte fcpreussen07.de, abgerufen am 14. November 2020
  3. ↑ Karl Willnecker kleeblatt-chronik.de, abgerufen am 14. November 2020

Weblinks