Manfred Bockenfeld
| Manfred Bockenfeld | ||
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Manfred Bockenfeld | |
| Geburtstag | 23. Juli 1960 | |
| Geburtsort | Oeding, | |
| Größe | 184 cm | |
| Position | Rechter Verteidiger | |
| Vereinsinformationen | karriereende | |
| Vereine in der Jugend | ||
| Bis 1978 | FC Oeding | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 07/1978 - 06/1981 07/1981 - 06/1987 07/1987 - 06/1989 07/1989 - 06/1994 07/1994 - 06/1997 |
178 (20) 64 (12) 94 (2) 78 (12) | |
| Nationalmannschaft | ||
| 1983-1984 1984 |
11 (0) 1 (0) | |
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1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Manfred Bockenfeld (* 23. Juli 1960 (65 Jahre) in Oeding) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Manfred Bockenfeld erlernte das Fussballspielen bei der Jugend des FC Oeding. Dort fungierte er als Stürmer. Er begann seine Profi-Karriere 1978 beim 1. FC Bocholt, mit dem er in die 2. Bundesliga aufstieg. Coach Friedel Elting schulte ihn in Bocholt zum Verteidiger um. Nach dem Aufstieg absolvierte er eine bärenstarke Saison. Der schussstarke Abwehrspieler erzielte 14 Tore in 41 Einsätzen.
1981 wechselte er dann in die Erste Fußball-Bundesliga zu Fortuna Düsseldorf. Hier entwickelte er sich schnell unter Trainer Jörg Berger zu einem der besten Rechtsverteidiger der Liga. Bundestrainer Jupp Derwall gab ihm im Februar 1984 in einem Vorbereitungsspiel zur Fußball-Europameisterschaft 1984 eine Chance im Nationalteam gegen Bulgarien, doch bei diesem einzigen Einsatz blieb es in seiner Karriere.[1]
1984 nahm er an den Olympischen Spielen in Los Angeles teil und verpasste keine einzige Minute der vier Partien. An der Seite von Andreas Brehme, Guido Buchwald und Jimmy Hartwig schieden Bockenfeld & Co. mit 2:5 gegen den späteren Bronzegewinner Jugoslawien aus. Gerne erinnert sich Bockenfeld an die Olympischen Spiele, die für ihn „das größte Erlebnis der Karriere“ waren.
Nach dem Abstieg aus der Bundesliga wechselte Bockenfeld für 650 000 DM von Düsseldorf zum SV Waldhof Mannheim und avancierte dort zum Leistungsträger. Auch außerhalb des Spielfeldes kämpfte er für den SV Waldhof: In der Stadionfrage fuhr er schwere Geschütze gegen die Stadt Mannheim auf. "Mannheim lässt den SV Waldhof im Regen stehen." In der „Rangliste des Deutschen Fußballs“ des „kicker“ vom 26. Juni 1988 wurde Bockenfeld unter der Rubrik „offensives Mittelfeld“ in der „Internationalen Klasse“ aufgeführt. In seiner Zeit bei den Blau-Schwarzen wurde er in 64 Ligaspielen (12 Tore), sowie 4 DFB-Pokalspielen (2 Tore) eingesetzt.
Seine erfolgreichste Zeit aber begann, als Otto Rehhagel ihn 1989 zum SV Werder Bremen holte. Als Ablöse erhielten die Mannheimer nun knapp eine Mio DM. Mit Bremen gewann er 1992 im Finale gegen den AS Monaco den Europapokal der Pokalsieger 1991/92 und 1993 die Deutsche Meisterschaft. Das Schlüsselspiel zum Pokalsieg war der Viertelfinalsieg gegen Galatasaray Istambul. Bockenfeld berichtet: "Im Viertelfinale gegen Galatasaray ging es auf irregulärem Schneematsch zur Sache. In der letzten Minute kullerte der Ball in Richtung Tor und blieb praktisch in einer Pfütze wenige Zentimeter vor der Torlinie liegen. Bei normalen Platzverhältnissen wäre der Ball reingegangen und wir ausgeschieden. Olli Reck hat sich aber auf den Ball geschmissen und wir waren in der nächsten Runde.[2]
Nach einigen Verletzungen fand der 33jährige Bockenfeld keinen Anschluss mehr an die Stammformation und wechselte 1994 in die Amateur-Oberliga zurück zum 1. FC Bocholt, wo er 1997 seine Laufbahn beendete. Manfred Bockenfeld brachte es insgesamt auf 336 Bundesliga-Einsätze und erzielte dabei 34 Tore. Rückblickend gibt Bockenfeld die Station in Düsseldorf als die schönste Zeit seiner Karrire an.
Nach seiner Fußballerkarriere machte Bockenfeld, der gelernter KFZ-Mechaniker war, eine weitere Ausbildung zum Versicherungsfachmann und übernahm eine Versicherungsagentur in seinem Heimatort Südlohn-Oeding.[3]
Erfolge
Bilder
- sonstige Bilder
Hinten (v.l.n.r.): Trainer Felix Latzke, Andreas Clauß, Dieter Finke, Valentin Herr, Manfred Bockenfeld, Co-Trainer Günter Sebert
Vorne (v.l.n.r.): Frank Lippmann, Peter Lux, Zvezdan Cvetkovic, Frank Ockert, Gerd Dais13. August 1988
Waldhof Mannheim-Borussia Mönchengladbach
"Das hast Du super gemacht", scheint Uwe Meyer dem Torschützen ins Ohr zu flüstern. Lutz Siebrecht kann sein Glück offensichtlich noch nicht fassen. Mit Ihm freuen sich Manfred Bockenfeld und Uwe Freiler über den Siegtreffer zum 4:1 gegen Borussia Mönchengladbach
4:1 (2:0)3:0 auf dem Betzenberg am 10. Juni 1989
10. Juni 1989
1. FC Kaiserslautern - SVW
Manfred Bockenfeld im Kampf mit Franco Foda, der ihn später brutal von den Beinen holte und dafür rot sah.
0:3Bockenfeld läßt Andreas Köpke keine Chance
Bockenfeld überwindet Harald Schumacher
11. März 1989
SVW-1. FC Nürnberg
Uwe Freiler, Damir Buric und Manfred Bockenfeld bejubeln das 2:0 gegen Nürnberg
2:017. Juni 1989
SVW-1. FC Köln
Manfred Bockenfeld beim letzten Waldhof-Spiel im Südweststadion
2:117. Juni 1989
SVW-1. FC Köln
Manfred Bockenfeld beim Einlauf in Stadion17. Juni 1989
SVW-1. FC Köln
Manfred Bockenfeld,Dimitrios Tsionanis und Ulf Quaisser beim Einlauf in Stadion
Vereinsspiele
| Liga | Jahr | Verein | Spiele | Tore |
|---|---|---|---|---|
| 1.Bundesliga | 1987-1988 | SV Waldhof Mannheim | 32 | 5 |
| DFB-Pokal | 1987-1988 | SV Waldhof Mannheim | 1 | 0 |
| 1.Bundesliga | 1988-1989 | SV Waldhof Mannheim | 32 | 7 |
| DFB-Pokal | 1988-1989 | SV Waldhof Mannheim | 3 | 2 |
Einzelnachweise
- ↑ Manni Bockenfeld wird 60 rp-online.de vom 23. Juli 2020, abgerufen am 2. August 2020
- ↑ Manfred Bockenfeld über Werder Wunder 11freunde.de vom 15. März 2011, abgerufen am 28. Juli 2018
- ↑ Vadder,wir haben es geschafft weser-kurier.de vom 3. August 2017, abgerufen am 28. Juli 2018
Weblinks
- Manfred Bockenfeld in der Datenbank von weltfussball.de
- Manfred Bockenfeld in der Datenbank von Fussballdaten.de
- Leistungsdaten bei Transfermarkt.de
- 11 Freunde Interview: Manni Bockenfeld und das Werder-Wunder
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bockenfeld, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | ehemaliger deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 23. Juli 1960 |
| GEBURTSORT | Oeding |













