Rudolf Heitz
| Rudolf Heitz | ||
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Rudolf Heitz | |
| Geburtstag | 28. August 1901 | |
| Geburtsort | Neustadt an der Haardt, | |
| Sterbedatum | 22. Mai 1980 | |
| Sterbeort | Würselen, Städteregion Aachen, | |
| Position | Mittelfeld | |
| Vereine in der Jugend | ||
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 07/1919 - 06/1921 1924 1925 |
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| Stationen als Trainer | ||
| 1931 - 1932 1932 - 1933 1932 - 06/1936 1933 1933 - 1935 1935 - 1937 1936 - 1938 1937 - 1938 1948 - 1949 1949 - 1951 1950er Jahre 1957 – 1958 |
VfB Glauchau TuB Leipzig Leipziger Sportverein 1899 e.V. Sportlehrer beim Verband mitteldeutscher Ballspiel Vereine SV Fortuna Leipzig 02 Leipziger Ballspielclub e.V Spielvereinigung Leipzig e.V. SC Wacker Leipzig FSV Mainz 05 Sportvereinigung Viktoria Alsdorf TuS Rheinland Dremmen Viktoria Alsdorf | |
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1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
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Rudolf Heitz (* 28. August 1901 in Neustadt a.d.H; † 22. Mai 1980 in Würselen) war ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Spielerkarriere
Obwohl Rudolf Heitz in Neustadt geboren wurde, lebte seine Familie in Mannheim-Waldhof und er wuchs in der in der Stolberger Str. 26 auf. Er absolvierte dann an der Gewerbeschule Mannheim eine Ausbildung zum Maschinentechniker und war von 1916 bis 1923 beim Reutherwerk in Mannheim beschäftigt. 1923 wurde er in der wirtschaftlich schwierigen Zeit entlassen.
Im Zeitraum 1919-1921 wurde Rudolf Heitz in der Kreisliga Odenwald im Mittelfeld des SV Waldhof Mannheim eingesetzt.
Sein nächster Arbeitgeber war die Waffenfabrik Mauser in Oberndorf, weshalb er dorthin verzog und für den dortigen Verein die Fußballschuhe schnürte.
Nach seiner nächsten Spielerstation in Konstanz absolvierte er im Jahr 1923 einen Lehrgang zum Sportlehrer und änderte damit seinen Beruf. Ende der 1920er Jahre (sicher 1926) war er als Trainer der Jugendabteilung bei Waldhof Mannheim beschäftigt. Der Kontakt zum Alsenweg blieb erhalten, denn in der Festschrift zum 50. Jubiläum des SV Waldhof trug er seine Erinnerungen an die fußballerischen Erlebnisse seiner Kindheit bei.[1]
Trainerkarriere
Ab Anfang der 30er Jahre war Rudolf Heitz Sportlehrer und Trainer in Sachsen, zunächst beim VfB Glauchau, später dann bei verschiedenen Leipziger Vereinen, so TuB Leipzig, Leipziger Sportverein 1899 e.V., SV Fortuna 02 Leipzig, Leipziger Sportverein 1899 e.V., Spielvereinigung Leipzig e.V. und SC Wacker Leipzig. Teilweise trainierte er dabei mehrere Vereine gleichzeitig, die aber nicht in derselben Spielklasse antraten. Von wenigen Ausnahmen abgesehen spielten die Vereine entweder in der obersten deutschen Spielklasse (Gauliga Westsachsen bzw. später Gauliga Sachsen) oder in der zweiten Spielklasse (Bezirksklasse Leipzig). Dass seine Tätigkeit gut ankam, zeigt eine Zeitungsnotiz: „Da hat die eben neu in die Gauliga aufgestiegene Fortuna Leipzig Guts Muts Dresden 2:0 geschlagen und der Mannheimer Leser findet zu seiner freudigen Überraschung folgende Zeilen in der Leipziger Tageszeitung: Durch diesen Sieg nehmen die Rotweissen nunmehr den zweiten Tabellenplatz ein, den sie sich auf Grund ihrer Leistungen redlich erkämpft haben. Die Tätigkeit des DFB-Fußballehrers Heitz, früher Mannheim Waldhof beginnt sich fruchtbringend auszuwirken, denn gegen alle drei Dresdener Vereine Sieg und Punkte errungen zu haben, stellt dem Betreuer der Fortuna-Elf das beste Zeugnis aus. Nebenbei trainiert Heitz noch 99 Leipzig, die in der Bezirksklasse an der Spitze stehen.“[2]
Neben diesen Tätigkeiten war Rudolf Heitz 1932/1933 noch Lehrkraft beim Verband mitteldeutscher Ballspielvereine und 1935/1936 vertretungsweise Gausportlehrer in Sachsen. Nach einer kriegsbedingten Unterbrechung und einer Tätigkeit bei den Erla-Werken Leipzig war er 1947 Fußball-Lehrer in Geithain.
Danach war er von 1948 bis 1949 als Nachfolger von Helmut Schneider Trainer der ersten Mannschaft und der Jugendmannschaften des FSV Mainz 05. 1949 erfolgte der Wechsel zu Viktoria Alsdorf nach Nordrhein-Westfalen, wo er bis 1951 als Trainer in der zweitklassigen II. Division West beschäftigt war. Nach einem zwölften Platz in der Saison 1949/50 wurde dem Verein wegen Mängel in der Buchführung die Lizenz entzogen und er musste zwangsabsteigen. Heitz zog weiter und trainierte - vermutlich nebenberuflich - den TuS Rheinland Dremmen, der in der Bezirksklasse und Landesliga antrat. In der Saison 1957-1958 kehrte er nochmals zu Viktoria Alsdorf zurück.
Nach Beendigung der Trainertätigkeit Ende der 50er Jahre arbeitete er noch einige Jahre in seinem erlernten Beruf als Maschinentechniker in Aachen bei der Firma Kranz.
Er verstarb am 22. Mai 1980 in Würselen.
Bilder
Der SV Waldhof 1919/20. Von links: Betreuer Heinrich Hölzer, Karl Höger, Hans Bausch, Josef Herberger, Willi Hutter, Otto Engelhardt, Julius Walter, Philipp Bausch, Heinrich Schwärzel, Georg Lidy, Rudolf Heitz, Simon Skudlarek, Betreuer Jakob Gentner
Der SV Waldhof wird 1919/20 Odenwaldmeister: Oben Julius Walter, zweite Reihe v.l: Georg Lidy, Otto Engelhardt dritte Reihe v.l.: Philipp Bausch, Hans Bausch, Rudolf Heitz Untere Reihe v.l. Karl Höger, Josef Herberger, Heinrich Schwärzel, Willi Hutter, Simon Skudlarek
Einzelnachweise
Weblinks
- Rudolf Heitz in der Datenbank von weltfussball.de


