Manfred Klein
| Manfred Klein | ||
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 8. Dezember 1935 | |
| Geburtsort | ||
| Sterbedatum | 1. März 2004 | |
| Sterbeort | ||
| Position | Mittelfeld, Abwehr | |
| Vereine in der Jugend | ||
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 07/1955 - 06/1956 07/1956 - 06/1960 07/1960 - 06/1962 07/1962 - 06/1966 07/1966 - 06/1968 |
118 (16) 65 (7) 93 (5) 6 (0) | |
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1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Manfred Klein (* 8. Dezember 1935; † 1. März 2004) war ein deutscher Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler kam als Außenläufer beziehungsweise Halbstürmer im damals praktizierten WM-System zum Einsatz. Als Aktiver vom SV Saar 05 Saarbrücken, SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Saarbrücken absolvierte er in den Jahren 1956 bis 1963 insgesamt 203 Ligaspiele in den erstklassigen Fußball-Oberligen Südwest und Süd. Im Debütjahr der Fußball-Bundesliga, 1963/64, hat er beim 1. FC Saarbrücken 19 Spiele bestritten.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Klein kam zur Saison 1956/57 vom Amateurverein SC Halberg Brebach zum Südwestoberligisten SV Saar 05. Er debütierte am ersten Rundenspieltag, den 2. September 1956, bei einem 3:2-Auswärtserfolg gegen den FV Speyer als linker Außenläufer in der Oberliga. Es gab die Derbys gegen den 1. FC Saarbrücken und die Sportfreunde. Am Rundenende belegte er mit Saar 05 den siebten Rang und hatte 28 Spiele (1 Tor) an der Seite der Mitspieler Kurt Clemens und Klaus Sinn absolviert. Nach vier Runden mit insgesamt 118 Oberligaeinsätzen und 16 Toren schloss er sich zur Saison 1960/61 dem SV Waldhof in der Oberliga Süd an.
Für die Blau-Schwarzen aus dem Stadion am Alsenweg debütierte der Mann aus Saarbrücken am 14. August 1960 beim 2:2-Auswärtsremis gegen Schweinfurt 05 an der Seite von Mitspielern wie Wolfgang Höfig, Rolf Lederer und seinem ehemaligen Saar 05-Kollegen Klaus Sinn in der Oberliga Süd. Am Rundenende belegte er mit Waldhof den 13. Rang und hatte 29 Spiele mit sechs Toren absolviert. Die letzten fünf Rundenspiele der Saison 1961/62 verlor Waldhof und stieg nach der abschließenden 2:5-Niederlage bei Kickers Offenbach am 15. April 1962 in die 2. Liga Süd ab. Nach insgesamt 56 Oberligaeinsätzen (7 Tore) und 9 Pokalspielen für den SV Waldhof kehrte Klein zur letzten Saison der alten erstklassigen Oberliga, 1962/63, in das Saarland zurück und schloss sich dem 1. FC Saarbrücken an.
Unter Trainer Helmuth Johannsen führte der 1. FC Saarbrücken nach dem 15. Spieltag mit 23:7-Punkten die Halbzeittabelle in der Oberliga Südwest an. Am Rundenende reichte es aber lediglich zum fünften Rang. In 28 Spielen hatte Klein ein Tor erzielt und sein neuer Verein war als Vertreter des Südwestens in die neue Fußball-Bundesliga zur Saison 1963/64 aufgenommen worden. Zusammen mit Neuzugang Heinz Steinmann und Mittelläufer Werner Hesse bildete er unter Johannsen-Nachfolger Helmut Schneider am Starttag der Bundesliga, den 24. August 1963, beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln die Läuferreihe der Saarländer. Vor 35.000 Zuschauern setzte sich der spätere erste Bundesligameister aus Köln mit 2:0-Toren durch. Am letzten Spieltag, den 9. Mai 1964, verabschiedete sich Klein mit seinem Verein mit einem 1:1-Remis gegen den FC Schalke 04 vor 6.000 Zuschauern als Tabellenschlusslicht aus der Bundesliga. Klein absolvierte 1963/64 in der Bundesliga 19 Spiele.
In die erste Saison in der Regionalliga Südwest, 1964/65, startete der Bundesligaabsteiger mit Trainer Schneider und Klein am 9. August 1964, mit einer 1:3-Niederlage bei Eintracht Trier. Ab Februar 1965 übernahm Jupp Derwall das Traineramt und die Mannen um Torjäger Emil Poklitar gewannen die Meisterschaft mit 58:10-Punkten und dem Torverhältnis von 92:33-Toren. Klein hatte in 28 Spielen vier Tore erzielt. In die Bundesligaaufstiegsrunde startete der Südwestmeister mit einer 1:2-Niederlage vor 30.000 Zuschauern am Aachener Tivoli. Im ersten Heimspiel, am 5. Juni 1965 vor 24.500 Zuschauern, glückte Klein und Kollegen durch ein Treffer von Poklitar in der 43. Minute ein überraschender Erfolg gegen den Aufstiegsfavoriten FC Bayern München. Der Süddeutsche Meister setzte sich am 19. Juni beim Rückspiel überlegen mit 5:0-Toren durch und stieg mit der Achse Sepp Maier, Franz Beckenbauer, Rainer Ohlhauser und Gerd Müller in die Bundesliga auf. Klein hatte alle sechs Spiele in der Aufstiegsrunde absolviert und ein Tor erzielt. Zur Vizemeisterschaft 1965/66 trug er mit zehn Einsätzen bei und kam auch nochmals in der Aufstiegsrunde 1966 zu zwei Einsätzen.
Im Juli 1966 zog es Manfred Klein nochmals für 2 Saisonjahre zum SV Waldhof Mannheim zurück, wo er in der Regionalliga Süd in insgesamt 6 Pflichtspielen eingesetzt wurde. Im Sommer 1968 verließ er den Alsenweg und spielte zum Abschluss seiner Karriere noch für den FC Ensdorf, VfB Dillingen, SV Mettlach und die SG Perl-Besch.
Bilder
Teamfoto 1966/67 (stehend v.l.): Trainer Robert Körner, Klaus Sinn, Walter Walz, Rolf Lederer, Werner Zuffinger, Wolfgang Höfig, Manfred Klein, Manfred Grimm, Udo Glaser,Hans Weiner untere Reihe v.l.: Friedrich Zipperer, Karl-Heinz Kiß, Helmut Maklicza, Josef Vogler, Kurt Kobberger, Karl Wille, Ivan Perusic, Karl-Friedrich Behnke
Vereinsspiele
| Liga | Jahr | Verein | Spiele | Tore |
|---|---|---|---|---|
| 1. Oberliga Süd | 1960-1961 | SV Waldhof Mannheim | 28 | 6 |
| Süddeutscher Pokal (Qualifikation für DFB-Pokal) | 1960-1961 | SV Waldhof Mannheim | 4 | 0 |
| DFB-Pokal | 1960-1961 | SV Waldhof Mannheim | 1 | 0 |
| 1. Oberliga Süd | 1961-1962 | SV Waldhof Mannheim | 28 | 1 |
| Süddeutscher Pokal (Qualifikation für DFB-Pokal) | 1961-1962 | SV Waldhof Mannheim | 4 | 0 |
| Regionalliga Süd | 1966-1967 | SV Waldhof Mannheim | 5 | 0 |
| Regionalliga Süd | 1967-1968 | SV Waldhof Mannheim | 1 | 0 |
Literatur
- Werner Skrentny (Hg.): Teufelsangst vorm Erbsenberg. Die Geschichte der Oberliga Südwest 1946–1963. Klartext Verlag. Essen 1996. ISBN 3-88474-394-5
- Christian Karn, Reinhard Rehberg: Spielerlexikon 1963–1994. Agon Sportverlag. Kassel 2012. ISBN 978-3-89784-214-4
- Ulrich Homann (Hg.): Höllenglut an Himmelfahrt. Die Geschichte der Aufstiegsrunden zur Fußballbundesliga 1963–1974. Klartext Verlag. Essen 1990. ISBN 3-88474-346-5
Weblinks
- Profil auf transfermarkt.de
- Manfred Klein in der Datenbank von weltfussball.de
- Manfred Klein in der Datenbank von Fussballdaten.de
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Klein, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 8. Dezember 1935 |
| STERBEDATUM | 1. März 2004 |

