Karl-Heinz Kott
| Karl-Heinz Kott | ||
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Karl-Heinz Kott | |
| Geburtstag | 12. Februar 1938 | |
| Geburtsort | ||
| Position | Abwehr | |
| Vereine in der Jugend | ||
| bis 06/1956 | ||
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 07/1956 - 06/1959 07/1959 - 06/1961 07/1961 - 06/1966 07/1966 - 06/1967 |
51 (1) 29 (2) 111 (7) 7 (0) | |
| Nationalmannschaft | ||
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1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Karl-Heinz Kott (* 12. Februar 1938 (88 Jahre) ) ist ein ehemaliger Fußballspieler.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Der Defensivspieler Karl-Heinz Kott begann seine Karriere in der Saison 1956/57 beim SV Waldhof Mannheim. Nach zwei Jahren in der 2. Liga Süd trug er in der Saison 1957/58 mit 20 Einsätzen dazu bei, dass die blau-schwarzen als Meister in die Oberliga Süd aufstiegen. In der darauffolgenden Saison 1958/59 absolvierte er 26 Spiele für den Waldhof. Nach dem Abstieg des Vereins wechselte er zu den Stuttgarter Kickers, wo er jedoch ebenfalls in der Saison 1959/60 den Abstieg in die 2. Liga hinnehmen musste. In dieser Zeit spielte er an der Seite von Mitspielern wie Pál Csernai, Herbert Dienelt und Manfred Eglin und kam auf 22 Einsätze in der Oberliga, bei denen er ein Tor erzielte.
In der 2. Liga 1960/61 war Kott nur sieben Mal im Einsatz (1 Tor), da Rolf Steeb häufig die Mittelläuferposition einnahm. Nach einem 8. Platz wechselte Kott zurück nach Mannheim und schloss sich dem VfR Mannheim in der Oberliga Süd an. In seinem vorletzten Jahr in der Oberliga, 1961/62, kam er nur auf sieben weitere Einsätze. Im letzten Jahr, 1962/63, war er jedoch mit 25 Ligaeinsätzen und sieben Toren ein wichtiger Bestandteil der Stammformation des VfR. Gemeinsam mit Mitspielern wie Hans Benzler, Hans-Jürgen Wäckerle, Günter Rehbein, Hans Arnold und Rudolf Bast belegte er den 12. Rang und spielte ab 1963/64 in der zweitklassigen Regionalliga Süd.
Sein letztes Spiel in der Oberliga bestritt Kott am 12. Mai 1963 beim Nachholspiel gegen Ulm 1846, wo er als Mittelstürmer ein Tor erzielte und das Spiel mit einem 2:2 endete. Sein Debüt in der Regionalliga Süd hatte Kott am 10. Spieltag der Saison 1963/64 im Heimspiel gegen den FC Bayern München, das überraschend mit 3:0 gewonnen wurde. Dabei spielte er als rechter Verteidiger und trug dazu bei, die Angreifer des FC Bayern daran zu hindern, Tore zu erzielen.
In der Saison 1964/65 stellte Kott erneut seine Fähigkeiten unter Beweis, als der VfR Mannheim dem Meister und Bundesliga-Aufsteiger Bayern München ein Unentschieden (0:0) abtrotzte. Auch hier war Kott als linker Verbinder aktiv und half dabei im Verbund mit Hans Benzler, Walter Duttenhofer, Hans-Jürgen Wäckerle und Günter Rehbein den 146-Tore-Angriff des FC Bayern zu neutralisieren.
In seiner dritten Regionalligasaison (1965/66) steigerte Kott seine Einsatzquote auf insgesamt 28 Ligaspiele; dennoch rutschte sein Team auf den 12. Tabellenplatz ab. Eine Verletzung zwang ihn während der Hinrunde zu einer fast zweimonatigen Pause. Am 20. November 1965 besiegte der VfR Mannheim den späteren Meister 1. FC Schweinfurt 05 mit 3:1, wobei Kott als Stopper agierte.
Zur Saison 1966/67 wechselte Kott zur Division 1A nach Belgien zu Sporting Charleroi.
Auswahlmannschaften
Im Jahr 1958 spielte Kott in zwei Auswahlmannschaften: Am 10. September nahm er an einem Sichtungsspiel des DFB für die Juniorennationalmannschaft teil, bei dem sich eine A- und eine B-Auswahl in Düsseldorf mit einem Unentschieden (2:2) trennten; Kott wurde dabei im A-Team für Willi Giesemann eingewechselt. [1] Am 19. November desselben Jahres gehörte er einer nordbadischen Vertragsspielerelf an, die sich mit einem Sieg (4:2) gegen die B-Nationalmannschaft von Bulgarien durchsetzte.[2]
Vereinsspiele
| Liga | Jahr | Verein | Spiele | Tore |
|---|---|---|---|---|
| 2. Oberliga Süd | 1956-1957 | SV Waldhof Mannheim | 5 | 1 |
| 2. Oberliga Süd | 1957-1958 | SV Waldhof Mannheim | 20 | 0 |
| 1. Oberliga Süd | 1958-1959 | SV Waldhof Mannheim | 26 | 0 |
Literatur
- Christian Karn, Reinhard Rehberg: Spielerlexikon 1963 bis 1994. Agon Sportverlag. Kassel 2016. ISBN 978-3-89784-214-4. S. 271.
- Werner Skrentny (Hrsg.): Als Morlock noch den Mondschein traf. Die Geschichte der Oberliga Süd 1945 bis 1963. Klartext Verlag. Essen 1993. ISBN 3-88474-055-5.
- Gerhard Zeilinger: Triumph und Niedergang in Mannheims Fußballsport 1945 bis 1970. Druckerei Odenwälder. Buchen-Walldürn 1995. ISBN 3-929295-14-8.
Weblinks
- Karl-Heinz Kott in der Datenbank von transfermarkt.de
- Karl-Heinz Kott in der Datenbank von weltfussball.de
- Karl-Heinz Kott in der Datenbank von Fussballdaten.de
