Slobodan Jovanić
| Slobodan Jovanić | ||
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Slobodan Jovanić | |
| Geburtstag | 6. Oktober 1946 | |
| Geburtsort | Belgrad, | |
| Spitzname | Bobby | |
| Position | Abwehr | |
| Vereinsinformationen | karriereende | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1970 - 1971 07/1972 - 12/1973 12/1973 - 06/1976 07/1978 - 06/1979 |
33 (0) 40 (3) | |
| Stationen als Trainer | ||
| 07/1979 - 06/1980 07/1981 - 10/1981 07/1983 - 06/1987 07/1988 - 04/1989 04/1989 - 06/1989 07/1990 - 05/1991 07/1991 - 06/1994 |
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1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Slobodan „Bobby“ Jovanić (* 6. Oktober 1946 (79 Jahre)) ist ein ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Jovanić spielte in Jugoslawien für den FK Crvenka, mit dem er 1970 in die 1. Fußballliga aufstieg. Dort bestritt er im Verlauf der Spielzeit 1970/71 33 der 34 Meisterschaftsspiele. Am Ende der Spielzeit belegte die Mannschaft den letzten Tabellenplatz und stieg direkt wieder ab, Jovanić ist damit Spieler mit den meisten Erstligaeinsätzen für den Klub.
Im Herbst 1973 durfte Jovanić altersbedingt ins westliche Ausland wechseln und zog im Dezember nach Deutschland um. In Mannheim hatte er seine zweite Heimat gefunden und war für den VfR Mannheim und FC Jadran Mannheim aktiv.
Kurz nach Vertragsunterzeichnung beim SV Chio Waldhof im Dezember 1973 beichtete er seinem Trainer Fips Rohr, dass er nicht der angepriesene Torjäger sei, sondern eher Abwehrspieler. Da machte Rohr aus der Not eine Tugend und setzte Jovanic im Defensivbereich ein, wo er für das SVW-Team gute Dienste leistete.[1] Slobodan Jovanić spielte in der Saison 1974/75 sowie 1975/76 in der 2. Fußball-Bundesliga Süd in der Abwehr des SV Chio Waldhof. Mit dem Verein erreichte er im Endklassement zweimal den 8. Tabellenplatz, dabei erzielte Jovanić in insgesamt 28 Spielen zwei Tore.
Danach kickte er noch ein Jahr beim VfR Mannheim.
Trainer
Im Sommer 1979 wurde Jovanić beim VfR vom Spieler zum Trainer und wechselte danach in der Zweitligasaison 1981/1982 trainierte „Bobby“ Jovanić den VfR Wormatia Worms, er wurde jedoch bereits im Oktober 1981 freigestellt.
Im Sommer 1983 begann Slobodan Jovanić seine erfolgreiche Trainertätigkeit beim SV Sandhausen in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg. In den Spielzeiten 1984/85 und 1986/87[2] wurde er mit dem SVS jeweils Meister der Oberliga, scheiterte jedoch in den Aufstiegsspielen zur 2. Fußball-Bundesliga. In der Aufstiegsrunde 1987 hießen die Gegner Kickers Offenbach, Eintracht Trier und SpVgg Bayreuth. Mit dem 1:0-Sieg gegen Trier gelang der Jovanić-Truppe ein guter Start. Jedoch sollte es nicht zum Aufstieg reichen. Der spätere Aufsteiger, die Kickers aus Offenbach, wurden zu Hause vor großer Kulisse mit 2:1 besiegt. Auf dem Bieberer Berg zog man sich vor 12.000 Zuschauern trotz 0:2-Niederlage gut aus der Affäre. Überaus erfolgreich verlief auch die DFB-Pokalsaison 1985/86. „Bobby“ Jovanić führte seine Mannschaft auch dank der Tore von Pokalheld Gerd Dais nach Siegen über SG Union Solingen und Blau-Weiß 90 Berlin bis in das Viertelfinale gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund, wo man am heimischen Hardtwald vor 10.000 Zuschauern mit 1:3 unterlag.
Nach vier Jahren erfolgreicher Tätigkeit in Sandhausen wechselte der Fußballlehrer 1987 zum Oberligakonkurrenten VfR Mannheim. Den abstiegsbedrohten Verein verließ er jedoch bereits während der laufenden Saison 1988/89 und Jovanić übernahm das Traineramt beim 1. FC Pforzheim, wo er in der gleichen Saison noch die Oberliga-Vizemeisterschaft erreichte. Mit dem Pforzheimer Traditionsverein feierte „Bobby“ Jovanić in der Spielzeit 1990/91 eine weitere Meisterschaft in der Oberliga Baden-Württemberg[3]. Bevor der 1. FC Pforzheim 1991 in die Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga einstieg, kam für Jovanic überraschend das Aus in der Goldstadt: Der Serbe hatte bereits einen Vertrag in Sandhausen unterschrieben und wurde an der Enz vorzeitig seines Amtes enthoben.[4]
1991 kehrte er auf den Trainerstuhl des SV Sandhausen zurück. Nach einem schwachen ersten Jahr konnte Jovanić sein Team in der Oberliga 1992/93 bis zur Vizemeisterschaft führen, was gleichbedeutend war mit der Qualifikation zur deutschen Amateurmeisterschaft. Er wurde mit dem SV Sandhausen Deutscher Amateurmeister 1993 und erreichte damit einen der größten Vereinserfolge des SVS. Slobodan Jovanić blieb bis 1994 beim SV Sandhausen und ist damit der dienstälteste Trainer in der Vereinsgeschichte.
Nach Ende seiner Trainertätigkeit blieb Jovanić dem Fußball erhalten und war zwischen 1999 bis 2006 als Scout für den SV Waldhof Mannheim und die TSG 1899 Hoffenheim tätig.[5] Heute wohnt Jovanić in Mannheim.
Erfolge
- Oberliga-Meisterschaft 1984/85
- DFB-Pokal Viertelfinale 1985/86
- Oberliga-Meisterschaft 1986/87
- Oberliga-Vizemeisterschaft 1988/89
- Oberliga-Meisterschaft 1990/91
- Oberliga-Vizemeisterschaft 1992/93
- Deutscher Amateurmeister 1993
Vereinsspiele
| Liga | Jahr | Verein | Spiele | Tore |
|---|---|---|---|---|
| Regionalliga Süd | 1973-1974 | SV Chio Waldhof | 10 | 0 |
| 2.Bundesliga Süd | 1974-1975 | SV Chio Waldhof | 21 | 1 |
| DFB-Pokal | 1974-1975 | SV Chio Waldhof | 1 | 0 |
| 2.Bundesliga Süd | 1975-1976 | SV Chio Waldhof | 7 | 1 |
| DFB-Pokal | 1975-1976 | SV Chio Waldhof | 1 | 1 |
Einzelnachweise
- ↑ Der Fußball bestimmt das Leben einer Großfamilie morgenweb.de vom 10.8.2018, abgerufen am 17. Oktober 2019
- ↑ SV Sandhausen - Oberligameister 1986/87, Statistik Klein
- ↑ 1. FC Pforzheim - Oberligameister 1990/91, Statistik Klein
- ↑ „Bobby“ Jovanic feiert seinen 70. Geburtstag bnn.de vom 6.10.2016, abgerufen am 7. Oktober 2019
- ↑ „Bobby“ Jovanic feiert seinen 70. Geburtstag bnn.de vom 6.10.2016, abgerufen am 7. Oktober 2019
Weblinks
- lt. transfermarkt.de
- Slobodan Jovanić in der Datenbank von weltfussball.de
- Slobodan Jovanić in der Datenbank von Fussballdaten.de
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jovanić, Slobodan |
| ALTERNATIVNAMEN | Jovanić, Bobby (Spitzname) |
| KURZBESCHREIBUNG | jugoslawischer Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 6. Oktober 1946 |
