Helmut Kilian
| Helmut Kilian | ||
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Helmut Kilian | |
| Geburtstag | 19. November 1928 | |
| Geburtsort | Saalfeld, | |
| Position | Angriff | |
| Vereinsinformationen | Karriereende | |
| Vereine in der Jugend | ||
| bis 1948 | ||
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 07/1948 - 06/1950 07/1950 - 06/1951 07/1951 - 06/1952 07/1952 - 06/1955 06/1955 - 07/1959 |
32 (10) 6 (0) 83 (34) 46 (10) | |
| Stationen als Trainer | ||
| ab 1959 1967 - 1972 - 1977 1984 - 1985 |
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1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Helmut Kilian (* 19. November 1928 (97) in Saalfeld) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorhüter.
Karriere
Der Bruder von Heinrich Kilian Helmut, machte im Jahr 1948 den Sprung vom Bezirksligisten Saalfeld in die Oberliga zum SSV Ulm.
Vor der Saison 1951-1952 wechselte er dann vom SSV Reutlingen an den Alsenweg zum SV Waldhof Mannheim. In der Saison war er als Stürmer auf dem Alsenweg tätig und wurde bei 6 Ligaspielen eingesetzt. Weil er nicht so resolut auftrat, hat es Kilian auch nur bis ins Notizbuch vom damaligen Bundestrainer Sepp Herberger geschafft. "Aber ich muss auch ehrlich sagen: So gut war ich nicht!" Deshalb hat Kilian, der bis 1988 als Kalkulator bei Romika arbeitete, die Weltmeisterschaft 1954 auch "nur" vor dem Fernseher verfolgt. Im Vereinslokal von Waldhof Mannheim, im Beisein der Kollegen. "Das 3:8 gegen Ungarn war kein Maßstab, Deutschland war schon weiter, Herberger setzte Auswechselspieler ein, er hat Ungarn hinters Licht geführt."
Vom SV Waldhof Mannheim wechselte Helmut Kilian im Sommer 1952 zum FV Speyer, wo er in der Saison 1954/55 mit 34 Treffer zum Torschützenkönig in der Oberliga Südwest ausgezeichnet wurde. "Dort hatte ich meine schönste Zeit"[1] erinnert er sich. Gegen Werner Liebrich, Werner Kohlmeier und Horst Eckel hat er gerne gespielt, "weil ich denen öfters davon gelaufen bin." - so Helmut Kilian
Nach einer langwierigen Magen- und Nierenerkrankung (1959) wechselte Helmut Kilian auf die Trainerbank und feierte mit dem FC Traben-Trarbach, FSV Salmrohr, FC Mettendorf und SV Langsur insgesamt acht Aufstiege.
Im Jahr 1972 übernahm Helmut Kilian als Spielertrainer den FC Mettendorf und brachte neuen Schwung ins Training. Er bekam als Ausgleich für zweimaliges, wöchentliches Training à 90 Minuten ein monatliches Gehalt von DM 500,-, was in der Umgebung als finanzieller Untergang für den Verein gewertet wurde.[2] In der Saison 1975-76 widmete er sich wieder höheren Klassen, um ein Jahr später zurückzukehren.
Mit dem Aufsteiger SV Langsur konnte er nach der Saison 1984/1985 den Durchmarsch aus der A-Klasse in die Bezirksliga feiern.
Anfang der 1990er Jahre trainierte er in der A-Klasse die SG SV Eintracht 66 Dörbach/SV Dreis.[3]
Im Jahr 2003, dem Jahr seines 75. Geburtstags, absolvierte Kilian immernoch 35 Spiele für die Alten Herren Mettendorf.
Weblinks
- Helmut Kilian in der Datenbank von weltfussball.de
Einzelnachweise
- ↑ Er läuft und läuft und läuft volksfreund.de vom 18.11.2003, abgerufen am 20. Juli 2025
- ↑ FC Mettendorf Geschichte fc-mettendorf.de, abgerufen am 20. Juli 2025
- ↑ SV Doerbach Chronik svdoerbach.de, abgerufen am 20. Juli 2025
