Heidenheim-SVW 11.04.09

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1. FC Heidenheim - SV Waldhof 2:1 (1:0)

1. FC Heidenheim 2:1 SV Waldhof Mannheim 07
Logo 25. Spieltag
Samstag, 11. April 2009, 14:00 Uhr MESZ, Albstadion, Heidenheim

Endstand 2:1 (1:0)

Zuschauer: 4230
Schiedsrichter: Robert Hartmann (Ingolstadt)

Waldhof Mannheim
Startelf:

Tor: Erol Sabanov
Abwehr: Johannes Meier
Abwehr:Tim Göhlert
Abwehr:Ingo Feistle
Abwehr:Cassio Da Silva
Mittelfeld:Marc Schnatterer
Mittelfeld:Bernd Maier
Mittelfeld:Ünal Demirkiran
Mittelfeld:Alper Bagceci
Sturm: Andreas Spann
Sturm: Dieter Jarosch

Auswechslungen:

56. Martin Klarer für Alper Bagceci
64. Bastian Heidenfelder für Marc Schnatterer
77. Christian Endler für Ünal Demirkiran

Trainer: Frank Schmidt

Startelf:

Tor: Daniel Tsiflidis
Abwehr: Norbert Kirschner
Abwehr: Rene Schwall
Abwehr: Echendu Adiele
Abwehr: Sebastian Gajda
Mittelfeld: Kevin Wittke
Mittelfeld: Christof Babatz
Mittelfeld: Marco Laping
Mittelfeld: Fitim Fazlija
Mittelfeld: Giovanni Speranza
Sturm: Ermin Melunovic

Auswechslungen:
56. min: Giuseppe Burgio für Kevin Wittke
68. min: Emin Ismaili für Fitim Fazlija
80. min: Marco Rummenigge für Marco Laping

Trainer: Alexander Conrad

Tor 1:0 Dieter Jarosch 3. Min.
Tor 2:1 Heidenfelder 90. Min.
Tor 1:1 Giuseppe Burgio 72. Min.



Bericht:

Der SV Waldhof hat den Regionalliga-Gipfel am Ostersamstag beim 1. FC Heidenheim verloren. Vor 4230 Besuchern im Albstadion schockte "Joker" Bastian Heidenfelder die Blau-Schwarzen und ihre 800 auf die Schwäbische Alb mitgereisten Anhänger mit dem 2:1 (1:0)-Siegtreffer in der Nachspielzeit. Bereits in der ersten Minute ging der neue Tabellenführer durch Torjäger Dieter Jarrosch in Führung. Dem nach der Pause eingewechselten Giuseppe Burgio gelang der zwischenzeitliche Ausgleich (72.).

"Wir müssen auf uns schauen und versuchen die nächsten Spiele zu gewinnen. Nach oben haben wir im Moment keinen Einfluss", erklärte ein enttäuschter SVW-Coach Alexander Conrad in Anbetracht von nun sieben Punkten Rückstand auf die Truppe von Frank Schmidt. Gewinnt die Elf des früheren Waldhof-Profis am Mittwoch ihr achtes Spiel in Serie beim SC Pfullendorf, würde der Abstand zu Aufstiegsplatz eins sogar auf zehn Zähler anwachsen. Zehn Spieltage vor Saisonende müssen die Mannheimer im Auftiegsrennen auf ein kleines Wunder hoffen.

Bei herrlichem Frühlingswetter erwischte Jarrosch den zuvor fünf Spiele ungeschlagenen SVW sofort nach dem Anpfiff eiskalt. Auf dem kurz vor Beginn des Spiels gewässerten Rasen rutschte Waldhofs Echendu Adiele nach einem Laufduell mit dem starken Andreas Spann aus. Der hatte an der Torauslinie alle Freiheiten und legte ab. Sekunden später zappelte das erste Ei im Waldhof-Nest. Conrad brachte von Beginn an die erfolgreiche Startelf der letzten Wochen. Mit Kevin Wittke und Marco Laping, die unter der Woche an Verletzungen laborierten. In temporeichen und guten 90 Minuten ließ lediglich die Chancenerarbeitung auf beiden Seiten etwas zu wünschen übrig. Waldhof zeigte sich trotz des frühen Rückstand wenig beeindruckt, suchte die Flucht nach vorne und erarbeite sich in den ersten 45 Minuten ein leichtes optisches Übergwicht.

"Das Spiel ist unglücklich gelaufen. Wir hatten nach dem 0:1 Feldvorteile. Der Ausgleich fiel folgerichtig. Wir hätten den einen Punkt verdient gehabt. Aber in der letzten Minute waren wir unachtsam", haderte der Coach. Die Uhr von Schiedsrichter Robert Hartmann war bereits im roten Bereich, als Heidenfelder nach einer Ecke völlig frei zum Schuss kam und gegen die Laufrichtung von Keeper Daniel Tsiflidis die Kugel im langen Eck versenkte. Burgio hatte knapp zwanzig Minuten vor Schluss nach einem Freistoß von Ismaili glänzend regaiert. Die nicht immer sattelfeste FCH-Deckung bekam das Leder nicht aus der Gefahrenzone und der junge Angreifer drückte den Ball aus dem Gewühl über die Linie.

Trotzdem haderte der 20-Jährige nach seinem zweiten Saisontor, das wertlos blieb: "Als Stürmer mussten wir uns diesmal zu häufig die Bälle aus dem Mittelfeld holen. Normal dürfen wir hier nicht verlieren. Es war genug Druck nach vorne da." Angreiferkollege Ermin Melunovic fühlte sich an das Remis im Heimspiel gegen Aschaffenburg erinnert. Auch da kassierte Waldhof am Ende den Ausgleich: "Wieder hat die Zuordnung nicht gestimmt. Aleine aus diesen beiden Spielen fehlen uns jetzt drei Punkte, mit denen wir noch voll im Rennen wären. Aber wir geben nicht auf." Quelle: Sonnatg Aktuell 12.04.09 von Roland Bode