Hans-Jürgen Wittkamp
Hans-Jürgen Wittkamp (* 23. Juli 1947) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Wittkamp begann seine Bundesliga-Karriere 1967 beim FC Schalke 04 als Stürmer und Mittelfeldspieler. Er wechselte 1971 zu Borussia Mönchengladbach und feierte am Bökelberg seine großen Erfolge, vorwiegend als Innenverteidiger. Am Ende seiner Karriere wechselte er 1978 zur SpVgg Erkenschwick in die höchste Amateurliga bzw. 2. BundesLiga Nord. Er war auch in den Bundesliga-Skandal involviert und wurde vom Landgericht Essen rechtskräftig verurteilt und vom DFB gesperrt.
Mit der Borussia wurde er 1975, 1976 und 1977 Deutscher Meister sowie 1973 DFB-Pokalsieger. Seine größten internationalen Triumphe feierte er 1975 mit dem Gewinn des UEFA-Pokals und 1977 erreichte er das Finale um den Europapokal der Landesmeister gegen den FC Liverpool, das Mönchengladbach allerdings verlor.
In dieser Saison köpfte Wittkamp auch im Halbfinalrückspiel gegen Dynamo Kiew das entscheidende 2:0. Der Ball wurde per Freistoßtrick von Rainer Bonhof über die Mauer gelupft und Wittkamp tankte sich trotz elfmeterwürdigen Foulspiels durch, schoss den Ball aber gegen die Brust des auf der Linie stehenden letzten Mannes. Nachdem der Abpraller wieder in den Strafraum geflankt wurde, köpfte Wittkamp den Ball artistisch mit dem Rücken zum Tor zum 2:0.
Wittkamp spielte 280 mal in der Ersten Bundesliga und erzielte 59 Tore.
| Personendaten | |
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| NAME | Wittkamp, Hans-Jürgen |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 23. Juli 1947 |