Urban Klausmann

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Urban Klausmann
Urban Klausmann.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Urban Klausmann
Geburtstag 29. Juni 1952
Geburtsort Furtwangen, DeutschlandDeutschland
Position Stürmer
Vereinsinformationen Karriereende
Vereine in der Jugend
DeutschlandDeutschland FC 07 Furtwangen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1971 - 06/1972
07/1972 - 06/1974
07/1974 - 06/1975
07/1975 - 06/1976
07/1976 - 06/1977
07/1977 - 06/1978
07/1978 - 06/1981
07/1981 - 06/1982
07/1983–
DeutschlandDeutschland FC 07 Furtwangen
DeutschlandDeutschland FC 08 Villingen
DeutschlandDeutschland Werder Bremen
DeutschlandDeutschland SV Chio Waldhof
DeutschlandDeutschland SC Göttingen 05
DeutschlandDeutschland Schwarz-Weiß Essen
DeutschlandDeutschland Rot-Weiß Essen
DeutschlandDeutschland Freiburger FC
DeutschlandDeutschland FC 07 Furtwangen

19 (1)
26 0(1)
27 0(4)
35 (13)
108 0(7)
66 0(3)
Stationen als Trainer
07/1996 - 06/2001
07/2001 - 06/2002
07/2005 - 06/2011
DeutschlandDeutschland FC 08 Villingen
DeutschlandDeutschland FC 07 Furtwangen
DeutschlandDeutschland FC 08 Villingen

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 29. Mai 2020

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Vorlage:Infobox Fußballspieler/Veraltete ParameterUrban Klausmann (* 29. Juni 1952 (74 Jahre) in Furtwangen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und -trainer.

Karriere

Das Fußballspielen lernte Urban Klausmann in der Jugend des FC 07 Furtwangen.

Mit 20 Jahren wechselte er zum FC 08 Villingen, wo er gleich einen Stamnmplatz erhielt. Der Verein war soeben aus der damals zweithöchsten Spielklasse, der Regionalliga Süd, abgestiegen. Unter Trainer Anton Rudinski wurde die Truppe Meister in der Schwarzwald-Bodensee-Liga und erreichte die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Süd. Mit 0:1 scheiterte man im entscheidenden Spiel am VfR Mannheim.

Im Sommer 1974 wurde er vom Bundesligisten Werder Bremen verpflichtet, für die er 19 Partien in Deutschlands höchster Spielklasse bestritt und ein Tor erzielte. „Das war gegen Kaiserslautern. Ich habe es geschafft, Ronnie Hellström zu überwinden. Ein toller Augenblick“, erinnert sich Klausmann, als sei es gestern gewesen. Spieler wie Dieter Burdenski, Jürgen Röber, Rudi Assauer oder Höttges standen damals in der Mannschaft.

Urban Klausmann gehörte von 1975 bis 1976 dem Waldhof-Kader in der 2. Bundesliga an. Für Waldhof wurde er in 26 Ligaspielen eingesetzt und erzielte ein Tor. Weitere zweimal war er für den SV Waldhof im Pokal aktiv.

Klausmann schnürte seine Fußballschuhe in der 2. Bundesliga außerdem für Göttingen 05, Schwarz-Weiß und Rot-Weiß Essen, wo er an der Relegation zur Bundesliga teilnahm. 1981 wechselte er dann zum Klassenkonkurrenten Freiburger FC, wo er seine Profi-Karriere beendete. Insgesamt absolvierte Klausmann 231 Spiele in der 2. Bundesliga und traf 25 Mal ins Tor. „Ich hatte in der Ferne gelernt, auf eigenen Füßen zu stehen. Später zog es mich wieder mehr in Richtung Heimat.“ Er trat in das elterliche Geschäft für Schuhe und Sport ein.

Klausmann ging damals den ersten vor dem zweiten Schritt, was für viele Jungprofis heute nicht mehr zählt. Er schloss zuerst seine Berufsausbildung zum Industriekaufmann ab, was sich heute für den Einzelhandelskaufmann auszahlt. Gern wäre Urban Klausmann aktuell Spieler in der Bundesliga. „Aber nicht des Geldes wegen, sondern wegen der tollen Stimmung in den Stadien. Ich bedauere aber nicht, dass meine Zeit früher war. Die Erinnerungen werden immer bleiben.“

Zum Karriereausklang betätigte er sich als Spielertrainer beim FC 07 Furtwangen und trug mit seinen 45 Toren in der Saison 1983/84 dazu bei, dass der Verein aus der Bezirksliga in die Landesliga aufstieg.[1] Wie bei Jürgen Röber wäre für Klausmann auch eine Karriere als höherklassiger Trainer möglich gewesen. „Im Jahr 1984 habe ich die A-Lizenz gemacht. Auch die Qualifikation zum Fußballlehrer an der Sporthochschule Köln war ein Thema. Andererseits wäre es ein Leben auf gepackten Koffern gewesen. Das hatte ich schon als Spieler hinter mir. Deshalb bin ich zurück in meinen Beruf.“

Nachdem Urban Klausmann erfolgreich seinen Heimatverein FC Furtwangen als Spielertrainer in die Verbandsliga geführt hatte, wechselte er von 1996 bis 2001 auf die Trainerbank des FC 08 Villingen, wo auch sein Sohn Markus als Spieler tätig war. Unter seiner Regie gelang der Wiederaufstieg in die Oberliga. Anschließend kehrte er wieder zum FC 07 Furtwangen zurück, wo er bis zur Saison 2010/2011 noch verschiedene Mannschaften trainierte.

Der Ex-Profi widmete sich dann der Nachwuchsabteilung der 07er, ehe er 1996 als Trainer zum in Schwierigkeiten befindlichen FC Villingen zurückkehrte. Dort sorgte er endlich wieder für Konstanz und den Oberligaaufstieg.[2]

Ab 2001 engagierte er sich wieder 10 Jahre als Jugend-Trainer in Furtwangen.

Sonstiges

Klausmann ist gelernter Industriekaufmann.[3]

Einzelnachweise

  1. Chronik des FC 07 Furtwangen auf fc07furtwangen.de. Abgerufen am 16. Februar 2013.
  2. Furtwanger schaut auf Fußballerkarriere zurück schwarzwaelder-bote.de vom 28.6.2022, abgerufen am 28. Juni 2024
  3. Werder Bremens Ex-Profi Urban Klausmann: Es war toll an der Weser , abgerufen am 15. Februar 2013

Weblinks