SpVgg Bad Homburg

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SpVgg Bad Homburg
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Basisdaten
Name Spielvereinigung 05/99 Bomber Bad Homburg e. V.
Sitz Bad Homburg vor der Höhe, Hessen
Gründung 20. August 1905 (Erstgründung)
14. Mai 1999
(Nach eigenen Angaben Wiedergründung als SC 99 Bad Homburg)
15. August 2007
(Umbenennung in SpVgg 05/99)
Website spvgg05bomber.de
Erste Fußballmannschaft
Spielstätte Sandelmühle
Plätze 7.000
Liga Kreisoberliga Hochtaunus
2022/23 3. Platz
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Die SpVgg 05 Bad Homburg (vollständiger Name: Spielvereinigung 05/99 Bomber Bad Homburg e. V., früherer Vereinsname: SC 99 Bad Homburg e. V.) ist ein Fußballverein aus dem hessischen Bad Homburg vor der Höhe. Der Verein wurde am 14. Mai 1999 gegründet und versteht sich als Nachfolgeverein des im Jahre 1999 aufgelösten, langjährigen hessischen Oberligisten und ehemaligen Deutschen Amateurmeister von 1973, SpVgg 05 Bad Homburg.

Geschichte

Der Verein wurde am 20. August 1905 als SC Germania 05 Homburg gegründet, benannte sich jedoch bereits 1906 in FC Germania 05 Homburg um. Im Februar 1911 erfolgte die Fusion mit dem FC 1908 Kirdorf zur Homburger SpVgg 08. Auch diesen Namen behielt der Verein nur ein Jahr. Nach der Vereinigung mit dem FC Phönix 08 Bad Homburg im Jahr 1912 hieß der Club Homburger FV 05. Durch die Fusion mit den Vereinen Sportclub 1920 Homburg und Homburger Hockeyclub erfolgte die Umbenennung in Homburger Sport-Verein 05. Dieser Name wurde auch beibehalten, als sich 1930 Vorwärts Homburg dem Verein anschloss. Am 1. Oktober 1937 fusionierte der Sport-Verein 05 mit dem Reichsbahn-TuSV 1930 Bad Homburg und nannte sich danach zunächst Reichsbahn SV 05 Bad Homburg, danach Reichsbahn SG 05 Bad Homburg.[1] Unter diesem Namen klopften die Fußballer dann erstmals ans Tor der obersten hessischen Liga, der damals erstklassigen Gauliga Hessen. Am Ende der Saison 1940/41 nahm Bad Homburg an der Aufstiegsrunde teil und scheiterte nur auf Grund des schlechteren Torverhältnisses am SV Wetzlar 05.[2] 1945 wurde die Reichsbahn SG aufgelöst.

SpVgg 05 Bad Homburg

Kurz nach Auflösung der Reichsbahn SG 05 Bad Homburg bildete sich bereits die Freie-Sportgemeinschaft Bad Homburg, aus der dann am 1. Februar 1946 die SpVgg 05 Bad Homburg wurde, bei diesem Namen blieb es dann bis zur Auflösung am 26. Juni 1999.[1]

Nach dem Krieg war die SpVgg Bad Homburg Gründungsmitglied der 1950 eingerichteten 1. Amateurliga Hessen, die hinter der 2. Division der Oberliga Süd jedoch nur die dritthöchste Spielklasse war. Aus der Liga stieg die SpVgg jedoch bereits nach einer Saison wieder ab. Doch 1952 gelang der direkte Wiederaufstieg. Danach gehörte der Verein der Amateurliga Hessen ununterbrochen bis 1961 an. 1955 konnte die Meisterschaft der Amateurliga Hessen errungen werden, die zur ersten Teilnahme an der Deutschen Amateurmeisterschaft berechtigte.[1] Die SpVgg setzte sich in ihrer Vorrundengruppe souverän gegen Normannia Pfiffligheim, den SV Niederlahnstein und den ASV Freudenheim durch und schaltete dann im Halbfinale die Würzburger Kickers aus. Im Finale, das am 25. Juni 1955 in Wetzlar vor 15.000 Zuschauern ausgetragen wurde, unterlag die SpVgg jedoch chancenlos den Sportfreunden aus Siegen mit 0:5.[2]

Statistik gegen Waldhof

Logo Vs.png SpVggBadHomburg Logo.png

Bisherige Bilanz gegen SpVgg Bad Homburg

Begegnungen G U V Tore + - Yellow card.png Yellow-Red card.png Red card.png Eigentor.png
Ligaspiele 0 0 0 0 -:- 0 0 0 0 0
Pokalspiele 0 0 0 0 -:- 0 0 0 0 0
Testspiele 1 0 1 0 0:0 0 0 0 0 0
gesamt 1 0 1 0 0:0 0 0 0 0 0

Spielberichte und Details gegen Waldhof Mannheim


Bekannte ehemalige Spieler und Trainer

Literatur

  • Hardy Grüne: Legendäre Fußballvereine. Hessen. Zwischen FC Alsbach, Eintracht Frankfurt und Tuspo Ziegenhain. AGON Sportverlag, Kassel 2005, ISBN 3-89784-244-0.
  • Wolfgang Zimmermann: Spielvereinigung 05 Bad Homburg. Societaets Verlag, 2006, ISBN 3-7973-1014-5

Weblinks

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 SpVgg 05 Bad Homburg in: Hardy Grüne (2001): Vereinslexikon. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7. Kassel: AGON Sportverlag, S. 232 und S. 499, ISBN 3-89784-147-9
  2. 2,0 2,1 Hardy Grüne (1996): Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890 bis 1963. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1. Kassel: AGON Sportverlag, ISBN 3-928562-85-1