SVW-SVS091009

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0:2-Niederlage im Achtelfinale des BFV-Hoepfner-Pokals gegen den erfahrenen Drittligisten
Sandhausen zu stark für SV Waldhof


Von Roland Bode

MANNHEIM. Die erhoffte Überraschung ist ausgeblieben, der große Besucherandrang auch: Der SV Waldhof II hat das Achtelfinale im BFV-Hoepfner-Pokal gegen Drittligist SV Sandhausen gestern Abend mit 0:2 (0:2) verloren. Vor 1203 Besuchern im Carl-Benz-Stadion ließen die Blau-Schwarzen zwar wie angekündigt das Regionalliga-Team auflaufen, doch auch der erste Anzug war gegen die erfahrene Elf von Trainer Gerd Dais eine Nummer zu klein. Nach zwei Standardsituationen jeweils per Kopf brachten Marcel Schuon (15.) und Sreto Ristic in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Gäste auf die Siegerstraße.

„Es war ein glanzloser, aber verdienter Sieg. Unser Ziel, eine Runde weiter zu kommen, haben wir erreicht. Hinten steht die Null, das tut uns mit Blick auf die Liga auch ganz gut“, war Dais nach Ablauf der 90 Minuten zufrieden. Zuletzt mussten die Schwarz-Weißen drei Niederlagen in Serie einstecken. Eine Neuauflage des Duells ist dennoch möglich, weil sich die erste Mannschaft des SVW bereits zuvor für die Runde der letzten Acht qualifiziert hat, wie auch der SV Sandhausen II. Der Badische Fußball-Verband wird die möglichen „Wiederholungsspiele“ künftig ausschließen. Ab der Saison 2010/11 sind keine Reserve-Teams mehr am Pokal- Wettbewerb teilnahmeberechtigt.

„Wir dürfen nicht vergessen, dass wir gegen eine Mannschaft mit einigen früheren Erst- und Zweitliga-Spielern angetreten sind. Hier hat eine erfahrene Drittliga- gegen eine unerfahrene Viertliga-Mannschaft gespielt. Das hat man in allen Bereichen gesehen", meinte Waldhof-Coach Walter Pradt. Einzig der frühere Sandhausener Innenverteidiger David Szabo stand vom U-23-Verbandsliga-Team in der Start-Elf. Der 25-Jährige löste seine Aufgabe laut Pradt „ordentlich“, und war neben Michael Reith und dem jungen Angreifer Kyei auffälligster Akteur der Blau-Schwarzen.

Pech, dass der zweite Treffer der Gäste in eine Phase fiel, als Waldhof zunehmend den Respekt ablegte und sich sogar Chancen erarbeitete: „Die Tore sind beide zu einem günstigen Zeitpunkt für uns gefallen, in der zweiten Hälfte brauchten wir den Vorsprung nur noch zu verwalten“, meinte SVS-Vorsitzender Jürgen Machmaier. Indes verfolgte Mannheims Marco Rummenigge mit Krücken in der Hand die Partie von der Haupttribüne. Am Mittwoch ließ er sich in Augsburg am Meniskus operieren. Vor Ablauf der Winterpause ist mit ihm nicht zu rechnen. Quelle: Mannheimer Morgen vom 10.10.09