Maximilian Beister

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Maximilian Beister
Spielerinformationen
Geburtstag 6. September 1990
Geburtsort GöttingenDeutschland
Größe 180 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
bis 2004
2004–2009
VfL Lüneburg
Hamburger SV
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2008–
2009–
2010-2012
2015-2017
2015-2016
2016
2016-2017
2018-2019
2019-2022
Hamburger SV II
Hamburger SV
Fortuna Düsseldorf (Leihe)
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05 II
TSV 1860 München (Leihe)
Melbourne Victory (Leihe)
KFC Uerdingen 05
FC Ingolstadt 04
41 (11)
2 (00)
0 0(0)
1 0(0)
2 0(0)
8 0(0)
9 0(1)
46 0(22)
12 0(3)
Nationalmannschaft2
2009
seit 2009
Deutschland U-19
Deutschland U-20
5 (00)
2 (02)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 7. Juli 2023
2Stand: 2. Dezember 2009

Maximilian Beister (* 6. September 1990) ist ein deutscher Fußballspieler. Er wird hauptsächlich als Stürmer eingesetzt, kann aber auch als Mittelfeldspieler fungieren.

Laufbahn

Im Verein

Beister spielte bis 2004 beim VfL Lüneburg. Danach wechselte er zum Hamburger SV, wo er in der Junioren-Bundesliga spielte. In seinem letzten Jugendjahr, der Saison 2008/09, kam er in der Vorrunde in der zweiten Mannschaft des HSV bereits zu ersten Einsätzen im Seniorenbereich und spielte in der Rückrunde schließlich regelmäßig. Zur nächsten Spielzeit wurde er daraufhin in den Kader des Bundesliga-Teams aufgenommen, erhielt die Spielpraxis aber weiterhin in der Regionalliga Nord, bis er am 22. November 2009 zu seinem Erstligadebüt kam, als er bei der 0:1-Heimniederlage gegen den VfL Bochum in der 89. Minute Guy Demel ersetzte.

Um Spielpraxis sammeln zu können, wurde Beister zur Saison 2010/11 an den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf ausgeliehen.[1] Im Laufe der Rückrunde 2010/11 entwickelte Beister sich zum Stammspieler im offensiven Mittelfeld und absolvierte fast alle Spiele von Beginn an. In der Rückrunde 2011/12 konnte Beister nicht an seine Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen. Die Fortuna machte jedoch den Aufstieg perfekt. Sein Führungstor im Relegationsrückspiel gegen Hertha BSC (2:2) ebnete den Weg zurück in die Bundesliga.[2]

Nach Ende des Leihvertrages kehrte Beister zur Saison 2012/13 zum HSV zurück. Im März 2012 verlängerte er seinen zum 30. Juni 2013 auslaufenden Vertrag um drei weitere Jahre bis 2016.[3] Meistens war Beister unter Trainer Thorsten Fink nur Einwechselspieler. In der gesamten Bundesligasaison erzielte er drei Tore.

Im Sommer 2013 kam der neue Trainer Bert van Marwijk und Beister besser in Tritt und Stammspieler auf der rechten Außenbahn. Im Wintertrainingslager zog er sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes und einen Knorpel- und Meniskusschaden im linken Knie zu[4] und fiel für den Rest der Saison und die Hinrunde der Saison 2014/15 aus. Im Januar 2015 feierte er sein Comeback, kam jedoch in der gesamten Saison nur zu einigen Einwechslungen und sammelte zeitweise Spielpraxis in der zweiten Mannschaft.

Nachdem der noch eine Saison laufende Vertrag von Beister - er überstand mit den Hanseaten 3 Relegationen - aufgelöst worden war,[5] unterschrieb Beister zur Saison 2015/16 beim 1. FSV Mainz 05 einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018. In der Hinrunde kam er auf nur eine Einwechslung.

Am 1. Februar 2016 wechselte Beister bis Saisonende auf Leihbasis zum TSV 1860 München und absolvierte acht Spiele in der 2. Bundesliga. Nach Ende des Leihgeschäfts kehrte er zur Saison 2016/17 zunächst zu Mainz 05 zurück[6] und spielte in der Reservemannschaft. Nachdem Beister bei seinem einzigen Saisoneinsatz Mitte September 2016 in der 35. Spielminute ausgewechselt worden war, wurde er von Trainer Sandro Schwarz wegen mangelnder Einstellung aus der zweiten Mannschaft aussortiert.[7]

Im Oktober 2016 wurde Beister bis zum Ende der Saison 2016/17 in die australische A-League an Melbourne Victory verliehen,[8] aber schon Anfang Februar 2017 löste er nach neun Einsätzen seinen Vertrag aus persönlichen Gründen auf, um nach Deutschland zurückzukehren.[9] Ab dem 1. Juni 2017 stand er vorübergehend wieder in Mainz unter Vertrag, bis Ende Juni das Arbeitsverhältnis vorzeitig beendet wurde.

Im Januar 2018 ging der vereinslose Beister zum West-Regionalligisten KFC Uerdingen, wo er einen bis zum 30. Juni 2020 laufenden Vertrag erhielt.[10] Beister machte den Unterschied. Er schoss auf dem Weg in die Dritte Liga die entscheidenden Tore. Am Ende der Saison setzte er sich in der Relegation gegen Waldhof Mannheim durch und kehrte in den Profifußball zurück. Während der Saison 2017/18 gelangen Maximilian Beister elf Tore in 15 Einsätzen. "Der Waldhof hat sich nie aufgegeben und auch nach der dritten verlorenen Relegation weitergemacht" blickt Beister anerkennend zurück. "Manneim hat schon damals einen richtig guten, attraktiven Ballbesitz- und Offensivfußball gespielt".[11]

Zur Saison 2019/20 wechselte der Stürmer innerhalb der 3. Liga zum FC Ingolstadt 04 und unterschrieb beim Absteiger einen bis Juni 2021 gültigen Vertrag.[12] Beister wurde regelmäßig eingesetzt, konnte sich jedoch nie einen Stammplatz erarbeiten und erzielte in 24 Pflichtspielen lediglich fünf Tore. Im Landespokal gelangte Beister mit Ingolstadt bis ins Achtelfinale, im DFB-Pokal war bereits in der 1. Runde Schluss. Vor der Partie des 31. Spieltags wurde er auf unbestimmte Zeit vom Spielbetrieb suspendiert.[35]

In der Winterpause der Saison 2021/22 wurde Beister vom Cheftrainer Rüdiger Rehm aus dem Profikader gestrichen.[36] Am Saisonende lief sein Vertrag aus. Seitdem war er letztlich vereinslos und erklärte ein JAhr später das Ende seiner Karriere. "Der Fußball hat Spuren auf meinem Körper hinterlassen, aber ich bin unendlich dankbar für die unvergesslichen Momente auf dem Platz und die zahlreichen Erfolge, die ich erleben durfte", führte Beister, der während seiner Karriere immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, weiter aus. In Zusammenarbeit mit der Sportagentur "B360" richtet der ehemalige Profi seinen Fokus ab sofort darauf, "junge Talente auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen meine Erfahrungen weiterzugeben."[13]

In der Nationalmannschaft

2009 wurde Beister erstmals in eine Auswahl des DFB, die U-19, berufen. Insgesamt lief er für diese fünfmal auf, blieb allerdings ohne Torerfolg. Ab Oktober 2009 wurde er dann in der U-20 eingesetzt, für die er in seinen ersten beiden Spielen je einmal traf.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Maximilian Beister kommt zur Fortuna, fortuna-duesseldorf.de, 26.5.2010, abgerufen am 26. Mai 2010
  2. Fortunas Leihspieler begeistern die Fans, wz.de, 29.7.2019, abgerufen am 26. November 2019
  3. Perfekt: Maximilian Beister unterschreibt bis 2016 archive.ph vom 5.3.2012, abgerufen am 21. November 2019
  4. Bestätigt: Beister’s Kreuzband gerissen web.archive.org vom 11.1.2014, abgerufen am 21. November 2019
  5. Alles Gute, Maxi! web.archive.org vom 26.6.2015, abgerufen am 21. November 2019
  6. Die weiss-blaue Transferliste tsv1860.de, abgerufen am 21. November 2019
  7. Mangelnde Einstellung: Mainz II sortiert Beister aus kicker.de vom 5.10.2016, abgerufen am 21. November 2019
  8. Melbourne Victory sign ex-Bundesliga star Maximilian Beister espn.com vom 19.10.2016, abgerufen am 21. November 2019
  9. Max Beister granted compassionate leave from Victory melbournevictory.com vom 2.2.2017, abgerufen am 21. November 2019
  10. KFC Uerdingen verpflichtet Maxi Beister rp-online.de vom 13.1.2018, abgerufen am 21. November 2019
  11. Beister: „Es macht Spaß, dem Waldhof zuzuschauen“ morgenweb.de vom 21.11.2019, abgerufen am 21. November 2019
  12. Schanzer begrüßen Maxi Beister in ihren Reihen fcingolstadt.de vom 11.7.2019, abgerufen am 21. November 2019
  13. Beister beendet seine aktive Karriere: "Bin unendlich dankbar" kicker.de vom 8.7.2023, abgerufen am 8. Juli 2023

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