Jürgen Groh
Jürgen Groh (* 17. Juli 1956 in Heppenheim) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Seine sportliche Karriere begann er als Kind bei seinen Heimatverein Starkenburgia Heppenheim. Mit 18 Jahren wechselte er zum VfR Bürstadt, mit dem er 1975 den Titel des Deutschen Amateur-Meisters feierte. Seine Profikarriere begann 1976 beim 1. FC Kaiserslautern. Dorthin kehrte der erfolgreiche Nationalspieler nach 5 erfolgreichen Jahren beim HSV (1980-1985) und 6 Monaten in der Türkei, wo er als erster deutscher Spieler bei Trapzonspor spielte, auch wieder zurück. Jürgen Groh spielte bei den Lauterern noch bis 1989 ehe er seine Profi-Laufbahn beendete. Insgesamt brachte er es auf 351 Bundesliga-Einsätze und schoss 7 Tore.
Sein erstes Länderspiel bestritt er am 26. Mai 1979 gegen Island. Deutschland gewann mit 3:1 und Groh gab sein Debüt in der Startelf. Die Tore schossen Dieter Hoeneß und Walter Kelsch vom VfB Stuttgart. Dieses Testspiel war jedoch für vier Jahre sein letztes Länderspiel. 1980 wechselte er zum Hamburger SV. Hier war er eine feste Größe im Spielsystem von Trainer Ernst Happel. Mit dem HSV wurde er zweimal Deutscher Meister, erreichte 1982 das Finale im UEFA-Pokal, das seine Mannschaft gegen den IFK Göteborg verlor und gewann 1983 das Endspiel um den Europapokal der Landesmeister gegen Juventus Turin. Durch seine soliden Leistungen beim HSV bot er sich erneut Bundestrainer Jupp Derwall an und so kam er am 7. September 1983 gegen Ungarn zu seinem zweiten und letzten Länderspiel. Das Spiel endete 1:1 und die Tore schossen Tibor Nyilasi (42. Minute) und Rudi Völler (66. Minute).
Jürgen Groh arbeitete nach seiner Karriere als Briefträger in seinem Geburtsort Heppenheim/Bergstraße und in Landstuhl (Pfalz).
| Personendaten | |
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| NAME | Groh, Jürgen |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 17. Juli 1956 |
| GEBURTSORT | Heppenheim |