Daniel Freund

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Daniel Freund
Spielerinformationen
Voller Name Daniel Freund
Geburtsort Mannheim, DeutschlandDeutschland



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Daniel Freund war ein früher Fußballpionier auf dem Mannheimer Waldhof und gehörte zu den Wegbereitern des organisierten Fußballsports im Stadtteil. Er war einer der Initiatoren der Waldhöfer Fußballbewegung und wurde deren erster Vorsitzender. Aus diesen frühen Aktivitäten entstand der heutige SV Waldhof Mannheim.

Leben und Wirken

Über die persönlichen Lebensdaten von Daniel Freund sind bislang keine gesicherten Informationen bekannt.

Bereits im Jahr 1905 gehörte Daniel Freund zu einer Gruppe fußballbegeisterter Waldhöfer Jugendlicher, die sich erstmals regelmäßig zum Fußballspielen zusammenschloss. Gemeinsam sammelten die Jungen Geld für die Anschaffung eines Lederfußballs und organisierten die ersten Spiele auf den Straßen am Hubertsplatz Ecke Huben-Altrheinstraße auf dem damals auch Feste stattfanden. Sie hatten bereits als Zaungäste bei den schon damals bestehenden Mannheimer Vereinen einige Fußballspiele beobachtet.

Diese Buben waren: Daniel Freund, Karl Weingärtner, Fritz Streckfuß, Karl Scheuermann, Josef Hof, Johann Hof, Johann Kormann , Karl Theilmann, Jacob Gleißner , Emil Fieger, Ludwig Spachmann, Adam Wehe, Ferdinand Michel , Jean Luiz , Jean Keller , Matthias Moser, Josef Moser, Anton Licht , Adolf Gary, Fritz Rössling, Alex Spiegel, Konrad Zimmermann, Adam Dufner, Heinrich Dierolf, Wilhelm Rottmann, Karl Natter, Adolf Wolf, Karl Wolf und Louis Bernhaupt.

Die jungen Fußballer trafen sich regelmäßig im Gasthaus „Zur Vorstadt“ und gründeten dort den Verein Ramelia, der in den Vereinsfarben Blau-Weiß-Rot spielte.

Da für die offizielle Anmeldung des Vereins eine volljährige Person benötigt wurde, übernahm Daniel Freund die Verantwortung für die Jugendlichen. Er wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt und meldete den Verein bei den zuständigen Behörden an. Damit schuf er die organisatorischen Voraussetzungen für den offiziellen Spielbetrieb der Waldhöfer Fußballer.[1]

Die von Daniel Freund und seinen Mitstreitern geschaffenen Strukturen bildeten die Grundlage für die spätere Vereinsgründung am 11. April 1907 im Gasthaus Zum Tannenbaum, aus der schließlich der SV Waldhof Mannheim hervorging.[2]

Diese Gründung markierte einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte des Vereins und legte den Grundstein für seine weitere Entwicklung. Der SV Waldhof Mannheim hat seitdem eine lange Tradition und ist heute einer der renommiertesten Fußballvereine in Deutschland.

Am Sonntag, den 29. März 1908, fand nachdem der Verein in den Verband aufgenommen wurde, die erste Gerneralversammlung im Clublokal "Zum Tannenbaum" statt.

Die 42 Gründungsmitglieder waren Hans Bergner, Alois Bernhaupt, Adam Däfner, Heinrich Dierolf, Ernst Fritz, Emil Fieger, Adolf Gary, Emil Gentner, Jakob Gentner, Jakob Gleißner, Josef Hahner, Josef Hof, Heinrich Hölzer, Karl Lösch, Karl Otto, Jean Keller, Heinrich Klein, Johann Kohrmann, Anton Licht, Jean Luiz, Josef Meier, Emil Menton, Ferdinand Michel, Matthias Moser, Valentin Petry, Wilhelm Rottmann, Fritz Rößling, Karl Scheuermann, Heinrich Schwärzel, Ludwig Spachmann, Alex Spiegel, Peter Strauch, Fritz Streckfuß, Karl Theilmann, Karl Walter, Adam Wehe, Gustav Weingärtner, Karl Weingärtner, Adolf Wolf, Karl Wolf, Ferdinand Woll, Konrad Zimmermann

Bedeutung für den Waldhof-Fußball

Daniel Freund zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der frühen Waldhöfer Fußballgeschichte. Als erster Vorsitzender der ursprünglichen Waldhöfer Fußballgemeinschaft leistete er einen entscheidenden Beitrag zur Organisation und Anerkennung des Fußballsports auf dem Waldhof.

Sein Engagement ermöglichte den Übergang von einer lose organisierten Jugendgruppe zu einer Vereinsstruktur, aus der wenige Jahre später einer der traditionsreichsten Fußballvereine Deutschlands entstand.

Quellen

Einzelnachweise