Aytac Sulu

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Aytac Sulu
Spielerinformationen
Geburtstag 11. Dezember 1985
Geburtsort Heidelberg, Deutschland
Größe 183 cm
Position Innenverteidiger
Vereine in der Jugend
DeutschlandDeutschland FV Nußloch
DeutschlandDeutschland SG Heidelberg-Kirchheim
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2003–2005
2005–2007
2007–2009
2009–2011
2011–2012
2012–2013
2013–2019
2019–2020
2020
2022
DeutschlandDeutschland SV Sandhausen
DeutschlandDeutschland Bahlinger SC
DeutschlandDeutschland TSG 1899 Hoffenheim II
DeutschlandDeutschland VfR Aalen
TurkeiTürkei Gençlerbirliği Ankara
OsterreichÖsterreich SCR Altach
DeutschlandDeutschland SV Darmstadt 98
TurkeiTürkei Samsunspor
DeutschlandDeutschland FC Carl Zeiss Jena
DeutschlandDeutschland VfR Heilbronn

34 (3)
33 (0)
39 (3)
Stationen als Trainer
07/2021 - 06/2022
07/2022 - 06/2024
07/2025 - 11/2025
04/2026 - 06/2026
07/2026 -
DeutschlandDeutschland TSG Hoffenheim U17 (Co-Trainer)
DeutschlandDeutschland TSG Hoffenheim II
DeutschlandDeutschland Viktoria Aschaffenburg (Co-Trainer)
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim U15
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim U21

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 1.6.2026

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Aytac Sulu (* 11. Dezember 1985 in Heidelberg) ist ein türkisch-deutscher Fußballspieler und -trainer.

Karriere

In seiner Jugend spielte Sulu für den FV Nußloch und die SG Heidelberg-Kirchheim. Ab 2003 spielte er für den damaligen Oberligisten SV Sandhausen. 2005 wechselte er zum Bahlinger SC, der aus der Oberliga in die Verbandsliga abgestiegen war. In seiner ersten Saison in Bahlingen erreichte Sulu mit dem Verein den direkten Wiederaufstieg zurück in die Oberliga. 2007 wurde Sulu von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet, in deren zweiter Mannschaft er in der Oberliga eingesetzt wurde.

2009 folgte er seinem Trainer Rainer Scharinger, der ihn auch schon in Sandhausen trainiert hatte, zum VfR Aalen, der in die Regionalliga Süd abgestiegen war. Aytac Sulu wurde Kapitän der jungen Mannschaft, die am Saisonende in die Dritte Liga zur4ückkehrte. Außerdem gewann Sulu mit dem VfR den WFV-Pokal.

Im Juni 2011 wechselte Sulu ablösefrei zum türkischen Erstligisten Gençlerbirliği Ankara. Dort konnte er sich allerdings nicht durchsetzen. In der Süper Lig kam er nur zu zwei Kurzeinsätzen. Zum Sommer 2012 löste Gençlerbirliği den Vertrag mit Sulu auf und stellte ihn frei.

Sulu schloss sich daraufhin dem österreichischen Zweitligisten SCR Altach an, den Rainer Scharinger inzwischen trainierte. Als dieser dort Anfang Januar 2013 entlassen wurde, verließ auch Sulu den Verein und kehrte wieder nach Deutschland zurück, wo ihn der Drittligist SV Darmstadt 98 verpflichtete.

Er entwickelte sich zum Leistungsträger und half den Hessen, die in der Winterpause noch den letzten Tabellenplatz belegt hatten, eine bessere Rückrunde zu spielen; Am Saisonende belegte der Verein zwar noch den ersten Abstiegsplatz, profitierte jedoch vom Zwangsabstieg der Offenbacher Kickers. In seiner ersten halben Saison bei den Lilien absolvierte er 17 Spiele in der Liga und schoss dabei ein Tor. Ebenfalls konnte der Verein den Landespokal Hessen gewinnen und sich so für den DFB-Pokal der nächsten Saison qualifizieren.

Zum Beginn der Saison 2013/14 wurde er zum Mannschaftskapitän ernannt. Am Ende der Saison 2013/14 stieg Sulu mit dem SV Darmstadt 98 in die 2. Bundesliga auf, nachdem man sich in der Relegation gegen Arminia Bielefeld durchgesetzt hatte. In der 2. Bundesliga behielt er seinen Stammplatz. Am Ende der Saison 2014/15 stieg er mit Darmstadt 98 in die erste Bundesliga auf, nachdem er 31 Ligaspiele mit insgesamt vier Toren absolviert hatte. So schaffte er den Durchmarsch von der 3. Liga in die 1. Bundesliga.

Nach dem Klassenerhalt 2015/16 stieg der Verein jedoch in der folgenden Saison ab. In der 2. Liga blieb er weiterhin bei Darmstadt und absolvierte 33 Ligaspiele mit insgesamt drei Toren. Am 23. Dezember 2018 absolvierte er sein letztes Spiel für die Lilien nach sechs Jahren und wurde zum Ehrenspielführer ernannt.[1]

Im Anschluss ging der Verteidiger wieder in die Türkei und unterschrieb beim Drittligisten Samsunspor einen bis 2020 gültigen Vertrag.

Ende Januar 2020 wechselte Sulu kurz vor Transferschluss zurück nach Deutschland zum abstiegsgefährdeten FC Carl Zeiss Jena in die 3. Liga und unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende.[2] Zum Saisonende verließ er den Absteiger jedoch bereits wieder. Von April 2022 bis Saisonende spielte Sulu nach zweijähriger Pause aus Gefälligkeit[3] für den VfR Heilbronn in der Bezirksliga Unterland, wo er am Saisonewnde in die Landesliga Württemberg aufstieg.

Erfolge

  • Aufstieg in die Oberliga: 2006 mit dem Bahlinger SC
  • Aufstieg in die Dritte Liga: 2010 mit dem VfR Aalen
  • Gewinn des WFV-Pokals: 2010 mit dem VfR Aalen

Trainer

Nach dem Ende seiner Spielerkarriere kehrte Aytaç Sulu im Sommer 2021 zur TSG 1899 Hoffenheim zurück, um dort im Jugendbereich im Team von Kai Herdling als Co-Trainer der U17-Junioren zu arbeiten. Nach einem Jahr wurde er im Sommer 2022 Mitglied des Trainerstabs der zweiten Mannschaft des Vereins in der Regionalliga Südwest

Ab Sommer 2025 übernahm er beim unterfränkischen Regionalligisten Viktoria Aschaffenburg den Posten des Cheftrainers. Bereits im November 2025 beendete der Viertligist unter dem neuen Sportvorstand Felix Magath die Zusammenarbeit mit Sulu wegen der "neuen mittel- und langfristige sportliche Ausrichtung".[4]

Im April 2026 übernahm er bis zum Saisonende die U15 des SV Waldhof Mannheim[5] im Nachwuchsbereich BuweFabrik, um ab der folgenden Saison als Nachfolger von Walid Khaled die U21 in der Verbandsliga zu trainieren.[6]

Einzelnachweise

  1. Aytac Sulu: Auch als Coach in die Bundesliga? fussball.de vom 11.7.2022, abgerufen am 1. Juni 2026
  2. Aytac Sulu wird ein Blaugelbweißer fc-carlzeiss-jena.de vom 30.1.2020, abgerufen am 1. Juni 2026
  3. „Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, wo man selber als Chef fungieren möchte“ phonk-magazin.de vom 14.6.2022, abgerufen am 1. Juni 2026
  4. Erste Amtshandlung unter Magath: Aschaffenburg trennt sich von Sulu kicker.de vom 10.11.2025, abgerufen am 24. Mai 2026
  5. Ex-Vik­to­ria-Coach Aytac Sulu trainert ab sofort Waldhof-Nachwuchs main-echo.de vom 10.4.2026, abgerufen am 24. Mai 2026
  6. Aytac Sulu übernimmt U21 svw07.de vom 1.6.2026, abgerufen am 1. Juni 2026

Weblinks