1. FSV Mainz 05/Nachwuchsleistungszentrum

Aus WikiWaldhof
Wechseln zu: Navigation, Suche
Am und im Bruchwegstadion schlägt das Herz des Mainzer Jugendfußballs.

Das Nachwuchsleistungszentrum des 1. FSV Mainz 05 zählt mit 250 Kindern und Jugendlichen zu den größten Fußballausbildungsstätten im Südwesten Deutschlands. In der Saison 2014/15 wurde der Mainzer Jugendfußball zum vierten Mal durch Foot Pass Deutschland im Auftrag des DFB und der DFL mit drei von drei möglichen Sternen ausgezeichnet.[1] Zu den größten sportlichen Erfolgen zählen der Gewinn der deutschen Meisterschaft der U-19 in der Saison 2008/09 und der Aufstieg der U-23 in die 3. Fußball-Liga im Jahr 2014. Das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) befindet sich auf dem Gelände des Bruchwegstadions.

Organisation

Vorstandsmitglied Hubert Friedrich, Vater des ehemaligen Bundesligaprofis Manuel Friedrich, ist als Jugendleiter hauptverantwortlich für das NLZ der Mainzer. Ihm unterstehen Stefan Hofmann, Leiter des sportliches Bereichs, sowie Volker Kersting, der für das operative Geschäft zuständig ist. Insgesamt hat das NLZ über 60 Mitarbeiter und ein Jahresbudget von ungefähr drei Millionen Euro.[2]

Infrastruktur

Das NLZ befindet sich auf dem Gelände des Bruchwegstadions im Mainzer Stadtteil Hartenberg-Münchfeld. Im Jahr 2012 wurde die Geschäftsstelle des NLZ von hinter dem Stadion befindlichen Wohncontainern in die Haupttribüne verlegt. In den ehemaligen Logen wurden Ganztagsräume eingerichtet, in denen sich Jugendspieler vor, zwischen oder nach den Trainingseinheiten aufhalten können. Besprechungsräume für Videoanalysen, Schulungen, Nachhilfestunden sowie Sozialpädagogen und Sportpsychologen stehen ebenfalls zur Verfügung. Hinter der Haupttribüne steht ein eigens für die U-19 und U-17 geschaffenes Jugendhaus.

Mainz 05 verfügt im anliegenden Trainingsgelände über drei Rasenplätze, zwei Kunstrasenplätze sowie jeweils ein Beachsoccer- und Technikfeld. Zudem sind ein weiterer Kunstrasenplatz[3] und eine neue Geschäftsstelle im Bereich der Nordtribüne in Planung.[4]

Sportliches

Der 1. FSV Mainz 05 hat insgesamt zwölf Jugendmannschaften mit rund 250 Kindern und Jugendlichen. Alle Mannschaften spielen in den höchstmöglichen Ligen, wobei sich bis zur U-12 auch mit älteren Jahrgängen gemessen wird.

Zu den Bundesligaprofis, die in der 05-Jugend ausgebildet wurden, gehören unter anderem André Schürrle, Shawn Parker, Jan Kirchhoff, Erik Durm, Mimoun Azaouagh, Neven Subotić und Roman Neustädter. Aus dem aktuellen Bundesligakader der Mainzer durchliefen Stefan Bell, Jannik Huth, Loris Karius, Devante Parker, Patrick Pflücke, Benedikt Saller und Robin Zentner das NLZ.

U-23

Die U-23 startete 1992 unter dem Namen „1. FSV Mainz 05 Amateure“ in der untersten Liga und erreichte nach vier Meisterschaften in Folge 1997 die Verbandsliga Südwest. Nach einem dritten Platz 1998 stieg die Mannschaft 1999 unter Trainer Manfred Lorenz in die damalige Oberliga Südwest auf, in der sie im ersten Jahr Vierter wurde. Nach dem Abgang von Lorenz übernahm Uwe Stöver den Trainerposten und führte die Mannschaft neben einem siebten Tabellenplatz erstmals zum Gewinn des Südwestpokals (1:0 im Finale gegen den VfR 1919 Grünstadt). Dennoch verließ Stöver die 05er am Saisonende. Neuer Trainer wurde der Brite Colin Bell, mit dem die 05er zwischen 2002 und 2005 viermal den Südwestpokal gewannen und 2003 in die Regionalliga Süd aufstiegen. Im DFB-Pokal erreichte die Mannschaft in diesem Zeitraum zweimal das Elfmeterschießen (2002 2:4 gegen Borussia Mönchengladbach und 2004 3:4 gegen den Karlsruher SC), kam aber nie in die zweite Runde. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga 2005 wurde der ehemalige Profi Peter Neustädter neuer Trainer und schaffte in der Saison 2007/08 den Wiederaufstieg und den Klassenerhalt in den beiden darauffolgenden Spielzeiten.

Im Sommer 2010 wurde die U-23 in das Mainzer Nachwuchsleistungszentrum eingegliedert und von dem Schweizer Martin Schmidt übernommen. In der Saison 2013/14 belegten die 05er den dritten Platz hinter dem SC Freiburg und der SG Sonnenhof Großaspach. Da die Freiburger ihre zweite Mannschaft abmeldeten, zog die U-23 in die Aufstiegsspiele ein und setzte sich gegen die TSG Neustrelitz (2:0, 3:1) durch. Somit schaffte sie als fünfte Reservemannschaft überhaupt den Sprung in die 3. Liga.

Am 17. Februar 2015 wurde der bisherige U-19-Trainer Sandro Schwarz Nachfolger des zum Bundesligatrainer beförderten Martin Schmidt und hielt mit der Mannschaft am Saisonende mit zwei Zählern Vorsprung auf die Abstiegsplätze die Klasse.

Der ehemalige Mainzer Profi Sandro Schwarz ist seit Februar 2015 Trainer der U-23.
Das Stadion am Bruchweg ist Heimspielstätte der U-23 und der U-19

Ligazugehörigkeit und Platzierungen seit 1995

Saison Liga Platzierung Punkte, Tore
1995/96 Bezirksliga Rheinhessen 01. Platz 80, 111:21
1996/97 Landesliga Ost 01. Platz 78, 83:26
1997/98 Verbandsliga Südwest 03. Platz 64, 75:26
1998/99 Verbandsliga Südwest 01. Platz 69, 86:22
1999/00 Oberliga Südwest 04. Platz 63, 66:33
2000/01 Oberliga Südwest 07. Platz 64, 71:43
2001/02 Oberliga Südwest 02. Platz 69, 65:23
2002/03 Oberliga Südwest 01. Platz 73, 70:23
2003/04 Regionalliga Süd 14. Platz 42, 40:48
2004/05 Regionalliga Süd 16. Platz 33, 29:46
2005/06 Oberliga Südwest 03. Platz 56, 55:35
2006/07 Oberliga Südwest 02. Platz 66, 62:26
2007/08 Oberliga Südwest 01. Platz 76, 87:22
2008/09 Regionalliga West 05. Platz 52, 58:45
2009/10 Regionalliga West 15. Platz 40, 37:45
2010/11 Regionalliga West 13. Platz 41, 48:51
2011/12 Regionalliga West 12. Platz 43, 49:47
2012/13 Regionalliga Südwest 11. Platz 49, 55:56
2013/14 Regionalliga Südwest 03. Platz 67, 63:34
2014/15 3. Liga 16. Platz 42, 43:52

Kader Saison 2015/16

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Jannik Huth DeutschlandDeutschland 15. Apr. 1994
12 Daniel Zeaiter DeutschlandDeutschland LibanonLibanon 30. Mär. 1995
18 Denis Wieszolek DeutschlandDeutschland PolenPolen 26. Feb. 1996
25 Lukas Watkowiak DeutschlandDeutschland 06. Mär. 1996
02 Tobias Schilk DeutschlandDeutschland 24. Mär. 1992
03 Alexander Hack DeutschlandDeutschland 08. Sep. 1993
04 Tevin Ihrig DeutschlandDeutschland 10. Mär. 1995
05 Fabian Kalig DeutschlandDeutschland 28. Mär. 1993
17 Marc Wachs DeutschlandDeutschland 10. Juli 1995
20 Charmaine Häusl DeutschlandDeutschland 27. Jan. 1996
21 Marcel Costly DeutschlandDeutschland 20. Nov. 1995
23 Malte Moos DeutschlandDeutschland 02. Feb. 1996
27 Patrick Schorr DeutschlandDeutschland 13. Okt. 1994
06 Benedikt Saller DeutschlandDeutschland 22. Sep. 1992
07 Patrick Pflücke DeutschlandDeutschland 30. Nov. 1996
08 Daniel Bohl DeutschlandDeutschland 09. Juni 1994
10 Philipp Klement DeutschlandDeutschland 09. Sep. 1992
11 Dennis Franzin DeutschlandDeutschland 12. Juli 1993
14 Alexander Wähling DeutschlandDeutschland EnglandEngland 30. Mär. 1995
15 Tim Müller OsterreichÖsterreich DeutschlandDeutschland 04. Aug. 1996
22 Bilal Kamarieh DeutschlandDeutschland LibanonLibanon 14. Aug. 1996
24 Michael Falkenmayer DeutschlandDeutschland 26. Nov. 1982
31 Maximilian Wagener DeutschlandDeutschland 03. Jan. 1995
09 Lucas Höler DeutschlandDeutschland 10. Juli 1994
13 Devante Parker DeutschlandDeutschland 16. Mär. 1996
19 Aaron Seydel DeutschlandDeutschland 07. Feb. 1996
26 Tom Schmitt DeutschlandDeutschland 18. Apr. 1996
37 Julian Derstroff DeutschlandDeutschland 05. Jan. 1992

U-19

Die U-19 war Gründungsmitglied der seit 2003 bestehenden U-19-Bundesliga. Nach dem Abstieg 2005 wurde sie Meister der Regionalliga Südwest und stieg im Play-off gegen den Hessenmeister Kickers Offenbach (5:0, 2:1) wieder in die Bundesliga auf. Seitdem erreicht sie regelmäßig Spitzenplätze. 2009 belegte die Mannschaft unter Trainer Thomas Tuchel den zweiten Platz und zog in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft ein, in der sie sich im Halbfinale gegen Werder Bremen (0:1, 3:0) und im Finale gegen Borussia Dortmund (2:1) durchsetzte und Meister wurde.

Tuchels Nachfolger wurde im September 2009 Stefan Sartori, der die 05er U-19 unter anderem zu einem dritten Platz in der Saison 2011/12 führte. Im Sommer 2013 übernahm der ehemalige Mainzer Bundesligaprofi Sandro Schwarz den Trainerposten und belegte in seiner ersten Saison den fünften Platz. Als Schwarz im Februar 2015 zum Trainer der Drittligamannschaft befördert wurde, sprang Stefan Hofmann als Interimstrainer ein und erreichte mit der Mannschaft am Saisonende den dritten Platz. Seit der Saison 2015/16 steht Thomas Krücken an der Seitenlinie der Mainzer U-19.

Ligazugehörigkeit und Platzierungen seit 2002

Saison Liga Platzierung Punkte, Tore Platzierung Endrunde
2002/03 Regionalliga Südwest 02. Platz 57, 100:19 –
2003/04 Bundesliga Süd/Südwest 08. Platz 36, 44:44 –
2004/05 Bundesliga Süd/Südwest 13. Platz 23, 44:59 –
2005/06 Regionalliga Südwest 01. Platz 53, 97:28 –
2006/07 Bundesliga Süd/Südwest 03. Platz 48, 53:39 –
2007/08 Bundesliga Süd/Südwest 05. Platz 41, 43:27 –
2008/09 Bundesliga Süd/Südwest 02. Platz 54, 61:26 Sieger
2009/10 Bundesliga Süd/Südwest 02. Platz 53, 61:44 Aus im Halbfinale
2010/11 Bundesliga Süd/Südwest 06. Platz 39, 49:36 –
2011/12 Bundesliga Süd/Südwest 03. Platz 48, 51:39 –
2012/13 Bundesliga Süd/Südwest 06. Platz 42, 45:37 –
2013/14 Bundesliga Süd/Südwest 05. Platz 45, 50:33 –
2014/15 Bundesliga Süd/Südwest 03. Platz 46, 57:38 –

Kader Saison 2015/16

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
Finn Dahmen DeutschlandDeutschland 27. Mär. 1998
Florian Müller DeutschlandDeutschland 13. Nov. 1997
Bote Baku DeutschlandDeutschland Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo 08. Apr. 1998
Jayson Breitenbach DeutschlandDeutschland 12. Mai 1998
Luca Götz DeutschlandDeutschland 04. Juni 1998
Fabian Grau DeutschlandDeutschland 10. Juni 1998
Andre Herr DeutschlandDeutschland 18. Jan. 1997
Tim Kirchen DeutschlandDeutschland 30. Mär. 1997
Constantin Leinhos DeutschlandDeutschland 14. Jan. 1997
Samuel Sorge DeutschlandDeutschland 28. Jan. 1998
Tim Weissmann DeutschlandDeutschland 02. Juni 1997
Dennis Winter DeutschlandDeutschland 20. Feb. 1997
Mike Andreas DeutschlandDeutschland 31. Jan. 1997
Issaka Mouhaman DeutschlandDeutschland GhanaGhana 05. Sep. 1998
Ruben Carvalho PortugalPortugal 16. Jan. 1998
Johannes Gansmann DeutschlandDeutschland 27. Jan. 1997
Niclas Judith DeutschlandDeutschland 28. Apr. 1997
Justin Petermann DeutschlandDeutschland 01. Nov. 1998
Suat Serdar DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei 11. Apr. 1997
Linus Wimmer DeutschlandDeutschland 07. Jan. 1998
Joel Richter DeutschlandDeutschland 03. Dez. 1998
Leon Kern DeutschlandDeutschland 22. Apr. 1997
Törles Knöll DeutschlandDeutschland 13. Sep. 1997
Nico Möller DeutschlandDeutschland 04. Feb. 1998
Heinz Mörschel DeutschlandDeutschland 24. Aug. 1997
Ilker Yüksel DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei 31. Mai 1998

U-17

Nach unter anderem zwei Südwestmeisterschaften 2004 und 2005 qualifizierte sich die U-17 zur Spielzeit 2007/08 für die neu gegründete U-17-Bundesliga. Nach dem Abstieg 2009 und dem direkten Wiederaufstieg unter Roland Vrabec übernahm zur Saison 2010/11 Meikel Schönweitz als Trainer. Sein größter Erfolg war die Staffelmeisterschaft in der Saison 2013/14 mit sieben Punkten Vorsprung. Im Halbfinale der Endrunde um die deutsche Meisterschaft unterlag die Mannschaft RB Leipzig (1:1, 1:2). Zur Saison 2014/15 übernahm Thomas Krücken den Trainerposten und belegte in seiner ersten Spielzeit den siebten Platz. Nach dem ersten Jahr wechselte Krücken in die U-19 und wurde vom langjährigen Mainzer Nachwuchstrainer Sascha Meeth beerbt.[5] Nach wenigen Monaten trat Meeth im Oktober 2015 aus beruflichen Gründen zurück; sein Nachfolger wurde Stefan Hofmann.[6]

Ligazugehörigkeit und Platzierungen seit 2003

Saison Liga Platzierung Punkte, Tore Platzierung Endrunde
2003/04 Regionalliga Südwest 01. Platz 58, 75:22 –
2004/05 Regionalliga Südwest 01. Platz 61, 86:15 –
2005/06 Regionalliga Südwest 03. Platz 43, 55:25 –
2006/07 Regionalliga Südwest 03. Platz 58, 84:28 –
2007/08 Bundesliga Süd/Südwest 07. Platz 39, 43:38 –
2008/09 Bundesliga Süd/Südwest 12. Platz 22, 34:46 –
2009/10 Regionalliga Südwest 01. Platz 78, 117:9 –
2010/11 Bundesliga Süd/Südwest 08. Platz 34, 39:59 –
2011/12 Bundesliga Süd/Südwest 06. Platz 44, 49:30 –
2012/13 Bundesliga Süd/Südwest 07. Platz 39, 58:35 –
2013/14 Bundesliga Süd/Südwest 01. Platz 51, 51:28 Aus im Halbfinale
2014/15 Bundesliga Süd/Südwest 07. Platz 41, 53:41 –

Kader Saison 2015/16

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
Jan-Christoph Bartels DeutschlandDeutschland 13. Jan. 1999
Lennart Grill DeutschlandDeutschland 25. Jan. 1998
Mohamed Boukayouh MarokkoMarokko DeutschlandDeutschland 16. Apr. 1999
Niclas Burret DeutschlandDeutschland 18. Feb. 1999
Giorgio del Veccio ItalienItalien 22. Feb. 1999
Jakob Friedrich DeutschlandDeutschland 13. Mär. 1999
Matthias Heck DeutschlandDeutschland 18. Feb. 1999
Shako Onangolo W´Okitasombo Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo FrankreichFrankreich 05. Juni 2000
Max Pflücke DeutschlandDeutschland 26. Apr. 1999
Jan Niklas Rintelmann DeutschlandDeutschland 29. Juni 1999
Tolga Demirbas DeutschlandDeutschland 14. Mai 1999
Jonas Fedl DeutschlandDeutschland 05. Feb. 1999
Christian Kinsombi DeutschlandDeutschland 24. Aug. 1999
Nils Lihsek DeutschlandDeutschland 24. Sep. 1999
Jan Ostrowski NiederlandeNiederlande PolenPolen 14. Apr. 1999
Riccardo Presti DeutschlandDeutschland 05. Mai 1999
Nik Rosenbaum DeutschlandDeutschland 10. Feb. 1999
Raphael Assibey-Mensah DeutschlandDeutschland 31. Aug. 1999
Jonathan Burkardt DeutschlandDeutschland 11. Juli 2000
Kennet Hanner-Lopez DeutschlandDeutschland ChileChile 24. Aug. 1999
Fatih Kaya TurkeiTürkei 13. Nov. 1999
Nico Körner DeutschlandDeutschland 02. Jan. 1999

Die U-17 der Mainzer trägt ihre Heimspiele in Nieder-Olm aus.

Der Mainzer Fußball

In der Öffentlichkeit wird der Mainzer Fußball häufig mit Herz, Begeisterung, Leidenschaft und Emotionen verbunden. Die fußballerische Ausbildung im Nachwuchsleistungszentrum basiert auf dem Konzept von Wolfgang Frank, der zwischen 1995 und 2000 mit einer kurzen Unterbrechung Trainer der Profis in der 2. Bundesliga war. Frank setzte als einer der ersten Trainer in Deutschland auf eine Viererabwehrkette, womit er den Fußball in der Landeshauptstadt revolutionierte. Weitergeführt und verfeinert wurde dies durch Jürgen Klopp, der als Trainer der Profis zwischen 2001 und 2008 die Spielidee durch Begriffe wie „ballorientiertes Abwehrverhalten“ und „Pressing“ ergänzte. Thomas Tuchel erweiterte den Mainzer Fußball zwischen 2009 und 2014 durch Elemente wie Vorwärtsverteidigen, Gegenpressing und Ballbesitzfußball.[7]

Siehe auch

Weblinks

 Commons: 1. FSV Mainz 05 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise