Karl-Heinz Walter
| Karl-Heinz Walter | ||
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Karl-Heinz Walter | |
| Geburtstag | 12. September 1951 | |
| Geburtsort | ||
| Position | Stürmer | |
| Vereinsinformationen | Karriereende | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1956 | ||
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 07/1972 - 06/1974 07/1974 - 06/1978 07/1979 - 06/1981 07/1981 - 06/1983 07/1983 - 06/1985 |
45 (7) 41 (15) | |
| Stationen als Trainer | ||
09/2004 - 06/2005 |
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1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Karl-Heinz Walter (* 12. September 1951 (75 Jahre)) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Karl-Heinz Walter gehört zu den erfolgreichen Stürmern des nordbadischen Fußballs der 1970er und frühen 1980er Jahre. Seine fußballerische Laufbahn begann bei der SG Hohensachsen, wo er bereits in jungen Jahren durch seine Torgefährlichkeit auffiel.
Im Sommer 1972 wechselte Walter zum SV Waldhof Mannheim. Die Mannheimer hatten zuvor unter Trainer Klaus Sinn den Wiederaufstieg in die Regionalliga Süd geschafft, die damals die zweithöchste Spielklasse im deutschen Fußball darstellte. Als Angreifer gehörte Walter in den folgenden beiden Spielzeiten zum Kader der Blau-Schwarzen und absolvierte insgesamt 45 Regionalligaspiele, in denen er sieben Tore erzielte.
Nach seiner Zeit am Alsenweg schloss er sich 1974 dem FV 09 Weinheim an. Dort entwickelte er sich zu einem der treffsichersten Angreifer der Region. Mit Weinheim gelang ihm 1978 die Qualifikation zur Oberliga Baden-Württemberg, die fortan die höchste Amateurspielklasse des Landes bildete. In der Premierensaison der Oberliga schrieb Walter Vereins- und Ligageschichte, als er mit 26 Treffern erster Torschützenkönig der neuen Spielklasse wurde.[1]
1979 wechselte Walter zum VfR Bürstadt, der gerade den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft hatte. Auch dort bewies er seine Qualitäten als Torjäger und erzielte in 41 Zweitligaspielen 15 Tore. Nach der Ligareform von 1981, die zur Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga führte, musste der Verein den Gang in die Drittklassigkeit antreten.
Anschließend spielte Walter unter Trainer Rudi Diehlmann weiter für den VfR Bürstadt. Als Diehlmann später zum VfR Mannheim wechselte, folgte ihm Walter an den Rhein-Neckar. Beim Traditionsverein aus Mannheim verbrachte er die letzten Jahre seiner aktiven Laufbahn und beendete dort seine Karriere als Fußballspieler.
Trainerlaufbahn
Nach dem Ende seiner aktiven Karriere blieb Walter dem Fußball eng verbunden und schlug eine Laufbahn als Trainer ein. Erste größere Erfolge feierte er bei der TG Jahn Trösel, die er 1989 in die Bezirksoberliga Darmstadt führte.
Später übernahm er den TSV Viernheim und schaffte mit der Mannschaft die Rückkehr in die Verbandsliga Nordbaden. Auch beim VfB Lampertheim war Walter als Trainer tätig und formte dort eine Mannschaft, die zeitweise zu den Spitzenteams der Bezirksoberliga Darmstadt zählte.
Im September 2004 wurde er Trainer des Oberligisten Eintracht Wald-Michelbach. Sein Engagement endete jedoch noch während der Saison.
Spielweise
Karl-Heinz Walter galt als klassischer Mittelstürmer mit ausgeprägtem Torriecher. Seine körperliche Robustheit, Kopfballstärke und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor machten ihn über viele Jahre zu einem gefürchteten Angreifer in den regionalen und überregionalen Spielklassen Süddeutschlands. Besonders seine Treffsicherheit beim FV 09 Weinheim und beim VfR Bürstadt brachte ihm einen hervorragenden Ruf als Torjäger ein.
Privates
Karl-Heinz Walter ist der Bruder des ehemaligen Waldhof-Spielers Fritz Walter. Nach seiner aktiven Laufbahn lebte er in Vogelbach in der Westpfalz. Zu seinen Nachbarn gehörte über viele Jahre der Weltmeister von 1954, Horst Eckel.
Vereinsspiele
| Liga | Jahr | Verein | Spiele | Tore |
|---|---|---|---|---|
| 1. Amateurliga Nordbaden | 1971-1972 | SV Waldhof Mannheim | 0 | 0 |
| Aufstiegsrunde | 1971-1972 | SV Waldhof Mannheim | 0 | 0 |
| Regionalliga Süd | 1972-1973 | SV Chio Waldhof | 23 | 5 |
| Regionalliga Süd | 1973-1974 | SV Chio Waldhof | 20 | 2 |
Einzelnachweise
- ↑ Als Stürmer und Trainer gefragt, Mannheimer Morgen, 11. September 2021.
Weblinks
- Profil auf transfermarkt.de
- Karl-Heinz Walter in der Datenbank von weltfussball.de
