Thorsten Boer

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Thorsten Boer (*12. August 1968) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang

Thorsten Boer stammt aus dem Nachwuchsbereich von Dynamo Halle-Neustadt. Über Dynamo Eisleben und Dynamo Fürstenwalde kam er 1989 zum BFC Dynamo. Die erfolgreichen Oberligazeiten des zehnfachen DDR-Meisters waren zu diesem Zeitpunkt bereits Geschichte. Nach dem der BFC Dynamo die direkte Qualifikation für die 2. Fußball-Bundesliga verpasst hatte, wechselte Boer im Jahr 1991 zum Chemnitzer FC. Bei den Himmelblauen agierte der offensive Mittelfeldspieler über zwei Jahre recht erfolgreich, Folge war ein Wechsel zum damals finanziell lukrativeren TeBe Berlin.

Bereits eine Spielzeit später wechselte Boer zum Lokalrivalen 1. FC Union Berlin, für den er bis 1999 insgesamt fünf Jahre spielte. Die Zeit bei Union war geprägt von Chaos, welches fast im Bankrott endete. 1999 heuerte Boer noch einmal beim BFC Dynamo an, ein Wechsel den nicht viele Profis ohne Anfeindungen überstanden hätten. Boer ist einer der wenigen Spieler, der bei beiden Fangruppen akzeptiert und beliebt war.

2001 wechselte Boer zum Köpenicker SC, bei dem er 2003 seine Karriere ausklingen ließ. Im Anschluß agierte Boer beim KSC als Trainer, Höhepunkt war im Jahr 2007 das Erreichen des Finales im Berliner Landespokal. Nachdem er sich mit Köpenick im Halbfinale gegen den BFC durchsetzen konnte, setzte es im Finale gegen Union Berlin eine 0:7 Niederlage.

Vereine

Statistik

  • 2. Bundesliga: 85 Spiele (17 Tore)