Gamba Osaka
| Gamba Osaka | |||
| Logo | |||
| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Name | Fußball-Club Gamba Osaka | ||
| Gründung | 1991 | ||
| Präsident | Izumi Sano | ||
| Erste Fußballmannschaft | |||
| Cheftrainer | Akira Nishino | ||
| Spielstätte | Osaka Expo '70 Stadion | ||
| Plätze | 21,000 | ||
| Liga | J. League Division 1 | ||
| 2007 | 3. Platz | ||
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Gamba Osaka (jap. ガンバ大阪, Gamba Ōsaka) ist ein japanischer Fußballverein und Gründungsmitglied der dortigen Profiliga J. League. Das Team aus Japans drittgrößter Stadt Ōsaka, das 1980 in der Präfektur Nara als Werksmannschaft des Elektronikkonzerns Matsushita (besser bekannt unter dem Markennamen Panasonic) gegründet wurde, konnte seine Leistungen seit der Umfirmierung in Gamba stetig steigern und 2005 am letzten Spieltag die Meisterschaft gewinnen.
Für den Vereinsnamen Gamba gibt es zwei Erklärungen, die wahrscheinlich beide zutreffen (bei der Gründung der J. League war es üblich, ehemaligen Werksteams neue, europäisierte Kunstnamen zu verleihen): einerseits bedeutet gamba auf italienisch so viel wie Fuß, andererseits ist gambaru das japanische Verb für "entschlossen kämpfen" und der Imperativ gambare ein beliebter Anfeuerungsruf in Japan. Passend zum italienisch-japanischen Namen wurden Vereinsfarben und -Trikot blau-schwarz gewählt, was einerseits die Firmenfarben von Panasonic widerspiegelt und andererseits an den in Japan sehr bekannten Club Inter Mailand erinnert (diese Art der Anlehnung ist in Japan nicht unüblich: für die Urawa Red Diamonds hat beispielsweise Manchester United Pate gestanden).
Gamba trägt seine Heimspiele im Osaka Expo '70 Stadion aus, welches anlässlich der Weltausstellung 1970 in Ōsakas Stadtteil Suita errichtet wurde, aber nur von relativ wenigen Anhängern besucht wird. Der Grund liegt larin, dass Fußball in der Region um Ōsaka keine große Rolle spielt, ganz im Gegensatz zum Großraum Tokio, wo die Rivalität vieler hochklassige Mannschaften eine echte Fußballkultur entstehen ließ. In Osaka buhlen lediglich Gamba und der (wenig erfolgreichere) Lokalrivale Cerezo um die Gunst der Fans.
So war Gamba denn auch von Anfang an eine der schwächsten Mannschaften der Liga und stand nicht selten am unteren Ende der Tabelle, wobei sie nie aus der ersten Division abgestiegen sind. Das änderte sich erst 1997, als mit dem Kameruner Patrick Mboma (33 Tore in 40 Spielen) einen echten internationalen Star verpflichten konnten, der Gamba auch beinahe ins Meisterschaftsfinale geführt hätte (in der Rückrunde 1997 stand der Verein vier Spieltage vor Schluss an der Spitze der Tabelle, beendete die Saison aber nur als Vierter). Seitdem geht es sportlich mit Gamba bergauf, doch ein Finale um Meisterschaft oder Pokal (abgesehen vom Pokalsieg 1990, damals noch unter dem Namen Matsushita F.C.) konnten sie bis zum Jahr 2005 nicht erreichen, als die Mannschaft in einem der spannendsten Finals der Fußballgeschichte (am letzten Spieltag hatten noch fünf Mannschaften eine Chance auf den Titel, und die Tabellenführung wechselte innerhalb der letzten 90 Minuten vier Mal) dem Lokalrivalen Cerezo noch in der Nachspielzeit den Titel entreißen und zum ersten Mal japanischer Meister werden konnten.
Inhaltsverzeichnis
Vereinserfolge
Matsushita (Amateur Ära)
- Emperor's Cup: Gewinner 1990
Gamba Osaka (Profi Ära)
- J. League Division 1: Meister 2005
- Emperor's Cup: Finale 2006
- J. League Cup
- Gewinner 2007
- Finale 2005
- Xerox Super Cup
- Gewinner 2007
- Finale 2006
Abschneiden in den Kontinentalwettbewerben
- A3 Champions Cup: Finale 2006
- Queen’s Cup: Gewinner 1992
- AFC Champions League
Trainerchronik
| Trainer | Nationalität | Jahr |
|---|---|---|
| Kunishige Kamamoto | 1992-1994 | |
| Siegfried Held | 1995 | |
| Josip Kuže | 1996-1997 | |
| Friedrich Koncilia | 1997-1998 | |
| Frédéric Antonetti | 1998-1999 | |
| Hiroshi Hayano | 1999-2001 | |
| Kazuhiko Takemoto | 2001 | |
| Akira Nishino | 2002- |
Kader der Saison 2008
Stand: 25. April 2008
| Torhüter | Abwehr
|
Mittelfeld
|
Angriff |
Ehemalige bekannte Spieler
Nebojsa Krupnikovic 1997-1998
Patrick M'Boma 1997-1998
Junichi Inamoto 1997-2004
Masashi Oguro 2002-2005
Tsuneyasu Miyamoto 1995-2006
Weblinks
- Offizielle Website (Japanisch, Englisch)
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