Erwin Hadewicz
| Erwin Hadewicz | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 2. April 1951 | |
| Geburtsort | Ellwangen, Deutschland | |
| Größe | 180 | |
| Position | Mittelfeld | |
| Vereine in der Jugend | ||
| ? | SV Rindelbach | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| bis 1973 1973–1975 1975–1983 1985–1988 |
VfR Aalen FC Bayern München VfB Stuttgart VfR Aalen |
? ( ?) 19 ( 0) 233(18) ? ( ?) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1972 1978 |
Deutschland Amateure Deutschland B |
1 ( 0) 2 ( 0) |
| Stationen als Trainer | ||
| 1985-1988 | VfR Aalen | |
|
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
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Erwin Hadewicz (* 2. April 1951 in Ellwangen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Inhaltsverzeichnis
Karriere als Spieler
Vereine
Aus dem Jugendverein SV Rindelbach hervorgegangen und über den VfR Aalen zur Saison 1973/74 zum Bundesligisten FC Bayern München gelangt, war Hadewicz in seiner ersten Profi-Saison (12 Spiele) - in der er Deutscher Meister wurde - vor allem Einwechselspieler; so auch am 22. September 1973 in der Begegnung Hannover 96 - FC Bayern München (3:1) als er in der 9. Minute - für Franz Beckenbauer eingewechselt - sein Debüt in der höchsten Spielklasse gab. Nachdem er sich auch in der Folgesaison bei den Bayern nicht durchzusetzen vermochte, wechselte er im November 1974 zum VfB Stuttgart. Dort erspielte er sich zwar einen Stammplatz, den (bislang einzigen) Abstieg (überhaupt) in die 2. Bundesliga 1975 konnte er nicht abwenden. Doch schon 1977 gelang die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus. Die neuformierte Mannschaft um Jungtalente wie Hansi Müller, Karlheinz Förster und Mittelstürmer Dieter Hoeneß, der von 1973–1975 ebenfalls beim VfR Aalen aktiv war, wurde auf Anhieb Vierter der Meisterschaft. Hadewicz absolvierte 33 Spiele in dieser Saison, blieb bis 1983 und bestritt insgesamt 203 Erstligaspiele in denen er neunmal traf.
Nationalmannschaft
Hadewicz debütierte im Nationaltrikot am 6. Dezember 1972 in Hertogenbosch, als die Nationalmannschaft der Amateure mit 1:2 Toren gegen die Niederlande verlor. Für die B-Nationalmannschaft kam er zweimal zum Einsatz: Am 21. Februar 1978 ging das Spiel in Augsburg mit 1:2 gegen England verloren, dafür gewann er mit der Mannschaft am 18. April 1978 in Norrköpping mit 1:0 gegen Schweden.
Erfolge
Karriere als Trainer
Von 1985 bis 1988 war er Spielertrainer des VfR Aalen, mit dem er am Saisonende 1985/86 zunächst den sechsten Tabellenplatz in der drittklassigen Oberliga Baden-Württemberg einnahm, in der Folgesaison allerdings als 16. (von 18 Vereinen) in die Verbandsliga Württemberg abstieg. 1988 gelang der sofortige Aufstieg, doch Hadewicz stand nicht mehr zur Verfügung - er trat als Trainer zurück.
Von Juli 1997 bis Juni 2000 übernahm er als Trainer den TSV 1882 Wassertrüdingen (Mittelfranken) mit dem er gleich im ersten Jahr in die Kreisliga Frankenhöhe Aufstieg. Im Juni 2000 feierte er dann einen weiteren Aufstieg mit seiner Mannschaft, er wurde mit seiner Elf Meister und der TSV Wassertrüdingen stieg zum zweiten Male in seiner Vereinsgeschichte in die Bezirksliga auf. Nach drei erfolgreichen Jahren ging er zurück zum VFR Aalen als Sportkoordinator.
Sonstiges
Eine Zeit lang war Hadewicz als Scout für den VfB Stuttgart tätig.
Weblinks
- Erwin Hadewicz in der Datenbank von Fussballdaten.de
Literatur
- Achim Pfeifer: Die Geschichte des VfR Aalen. Der weite Weg nach oben. Verlag Sport und Historie, Aalen 2008, Seite 79ff.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hadewicz, Erwin |
| ALTERNATIVNAMEN | Hade |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 2. April 1951 |