Arthur Beier

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Die Mannschaft des FC Phönix 1907. Oben in der Mitte Arthur Beier.

Arthur Beier oder auch Artur Beier († Februar 1917) war ein deutscher Fußballspieler des Karlsruher FC Phönix. Er führte die Mannschaft als Kapitän zum deutschen Meistertitel 1909.

Leben

Beier war eine der frühen Spielerpersönlichkeiten des Karlsruher Fußballs, auch wenn er, von einem Einsatz bei einem der so genannten „Ur-Länderspiele“ (1899 in Karlsruhe gegen England) abgesehen, nie Nationalspieler war. Zu Beginn des Jahrhunderts verbrachte der spätere Pädagogik-Professor aus beruflichen Gründen einige Zeit in Calais und Kiel. In Kiel trug er großen Anteil an der dortigen Fußballentwicklung (siehe Holstein Kiel). Nach seiner Rückkehr 1904 prägte er die Mannschaft des FC Phönix, die 1909 den deutschen Meistertitel errang, als Mittelläufer und Kapitän entscheidend mit. Beim 4:2-Endspielsieg in Breslau gegen den BFC Viktoria 1889 glich er die 1:0-Führung der Berliner nach einer halben Stunde aus.

Über den rothaarigen, bärtigen „Leitwolf“ der Mannschaft, der im Kopfballspiel seine größte Stärke hatte, schrieb sein Mannschaftskollege Karl Wegele in der Festschrift „60 Jahre Karlsruher SC“: „Im Spiel ein großartiger Feldherr und vorzüglicher Soldat in einem, als Mensch von vorbildlichem Charakter, war er zur Führung berufen.“

Arthur Beier bestritt im Juli 1912 gegen den Lokalrivalen Karlsruher FV sein letztes Spiel.

Er starb im Februar 1917 als Soldat im Ersten Weltkrieg.