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Miro Varvodić

Miro Varvodić (* 15. Mai 1989 (37 Jahre) in Zagreb) ist ein kroatischer Fußballtorhüter.

Karriere

Anfänge in Kroatien

Miro Varvodić, Sohn des in den 1980er- und 1990er-Jahren aktiven Torwartlegende Zoran Varvodić, spielte bis 2006 in der Jugend von Hajduk Split. Sein Profidebüt in der ersten kroatischen Liga gab er im selben Jahr. Zu Beginn der Saison 2007/08 wurde er an NK Mosor Žrnovnica ausgeliehen. Beim Zweitligisten stand er ein halbes Jahr lang im Tor und absolvierte 16 Pflichtspiele. In der Rückrunde der Saison 2007/08, wieder bei Hajduk Split, spielte er in elf Partien.

1. FC Köln

Im Sommer 2008 wurde Varvodić in die deutsche Bundesliga an den Aufsteiger 1. FC Köln verliehen. Als dritter Torwart hinter Faryd Mondragón und Thomas Kessler blieb er zunächst zwei Spielzeiten ohne Einsatz in der Bundesliga. Zur Saison 2010/11 wechselte er fest zum 1. FC Köln und gab am 15. Oktober 2010 - nachdem Mondragón in Ungnade gefallen und Kessler verliehen worden war - sein Debüt in der Bundesliga im Spiel gegen Borussia Dortmund (1:2). In dieser Saison kam er zu einem Einsatz im DFB-Pokal und zu fünf Einsätzen in der Liga und belegte mit dem 1. FC Köln den zehnten Tabellenplatz. Seine Bundesligatauglichkeit konnte er jedoch nicht nachweisen. In der folgenden Saison spielte er einmal im DFB-Pokal und zweimal in der Liga. Der 1. FC Köln stieg zum Ende der Saison aus der Bundesliga ab.

Von Aserbaidschan über Fürth nach Österreich

Am 24. Juni 2012 unterschrieb Varvodić bei Qarabağ Ağdam aus Aserbaidschan einen Zweijahresvertrag. Am 5. August 2012 kam er beim 1:1 im Auswärtsspiel am ersten Spieltag gegen Inter Baku zu seinem ersten Einsatz für den Verein. Nach neun Einsätzen wurde er mit dem Verein zum Ende der regulären Saison Tabellendritter und qualifizierte sich für die Meisterrunde, in der der Verein aus der Region Bergkarabach den dritten Platz belegte. Varvodić kam hierbei zu fünf Einsätzen. In der folgenden Saison spielte er mit dem Verein in der Qualifikation zur UEFA Europa League, aus der Qarabağ Ağdam in den Play-offs gegen Eintracht Frankfurt ausschied. Varvodić kam zu acht Einsätzen in der Qualifikation zur Europa League und zu zwei Einsätzen im Punktspielbetrieb, in dem man Meister wurde.

Am 30. September 2014 wurde er von der SpVgg Greuther Fürth verpflichtet und unterschrieb einen Einjahresvertrag. Dort hatten sich zwei Keeper verletzt. Am 4. Oktober 2014 absolvierte Varvodić sein erstes von drei Spielen für die Reservemannschaft der SpVgg Greuther Fürth beim 1:1 am 14. Spieltag der Regionalliga Bayern im Spiel gegen den SV Schalding-Heining.

Im Januar 2017 wechselte er weiter zum österreichischen Zweitligisten SV Horn, bei dem er einen bis Juni 2018 laufenden Vertrag erhielt. Am 24. Februar 2017 spielte Varvodić beim 1:2 am 24. Spieltag gegen den Kapfenberger SV zum ersten Mal für die Niederösterreicher und absolvierte bis Saisonende insgesamt fünf Einsätze in der Ersten Liga. Nach dem Abstieg aus der zweiten Liga verließ er den SV Horn im Sommer 2017.

Stuttgarter Kickers

Im Oktober 2017 schloss er sich dem deutschen Regionalligisten Stuttgarter Kickers an, wo er verletzungsbedingt jedoch nicht regelmäßig durchspielte. Er absolvierte neun Partien in der Regionalliga und stieg mit den Kickers am Ende der Saison in die Oberliga Baden-Württemberg ab. Daraufhin verließ Varvodić den Verein und trainierte als Testspieler unter anderem bei den Würzburger Kickers mit.

Waldhof Mannheim

Im Januar 2019 wechselte Miro zum deutschen Regionalligisten SV Waldhof Mannheim, da der Verein sich wegen fehlender Planungssicherheit gezwungen sah, schnellst möglich auf die Verletzung von Christopher Gäng zu reagieren. Er unterzeichnete einen Vertrag bis Juni 2019. „Ich weiß um meine Rolle. Ich bin hierher gekommen, um von der zweiten Position zu starten“, stellte Varvodic keine Ansprüche, wollte sich hinter Stammtorhüter Markus Scholz aber jederzeit anbieten. Sportchef Kientz kennt den Torhüter schon lange. Als Varvodic von 2008 bis 2012 beim 1. FC Köln unter Vertrag stand, war Kientz sogar dessen Berater. Inzwischen wird der Schlussmann jedoch anderweitig gemanagt.

2019 war er als Ersatztorwart Mitglied der Meistermannschaft, die nach drei vergeblichen Anläufen in der Relegation endlich den Aufstieg in die 3.Liga schaffte. Während der Corona-Pandemie gab es Streit wegen der vom Verein verhängten Kurzarbeit und man traf sich vor Gericht, das einen Vergleich vermittelte. Zum Abschied bedankte er sich: "Danke für die tollen Jahre. Die Stadt, die Fans, das Stadion und speziell das Team haben alles zu etwas Besonderem gemacht." Am Saisonende war er jedoch wieder vereinslos.

Zrinjski Mostar

Im November wurde dann sein Wechsel zu dem bosnischen Serienmeister HŠK Zrinjski Mostar bekannt, für die er in der 1. Liga auflaufen wird. "Ich hätte auch für 300.000 Euro nach Zypern gehen können. Aber ich will spielen, um mich so für Vereine in der Zukunft zu empfehlen" will er dort angreifen. Am Saisonende wurde sein Vertrag jedoch nicht verlängert.

NK Dugopolje

1 1/2 Jahre später fand er mit NK Dugopolje einen Verein in der kroatischen 2. Liga, da sowohl der Stamm- als auch der Ersatztorwart den Verein verlassen hatten. Am Saisonende wurde der Vertrag jedoch nicht verlängert.


Bilder

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