SV Baustetten

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SV Baustetten
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Basisdaten
Name Sportverein Baustetten 1923 e.V.
Gründung 1923
Erste Fußballmannschaft
Spielstätte Sportgelände "Untere Wiesen"
Plätze ca. 2.000 Stehplätze
Liga Landesliga Staffel IV Württemberg
2007/08 13. Platz (Verbandsliga)
Trikotfarben
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Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts

Die SV Baustetten ist ein reiner Fußballverein aus dem württembergischen Baustetten, das wiederum ein Stadtteil von Laupheim ist. Bis 2005 bestand der SV Baustetten noch aus mehreren Abteilungen (Ski, Volleyball und Tennis), die sich aber abgespalten und eigene Vereine gebildet haben.

Geschichte

Im Jahre 1923 wurde in Baustetten unter dem Namen DJK (Deutsche Jugendkraft) mit dem Leiter Max Beck, ein Sportverein gegründet. Die ersten Spiele wurden auf dem Grundstück ausgetragen, auf dem sich heute das Geschäft Elektro Becker befindet. Zehn Jahre später wurde aus politischen Gründen der DJK aufgelöst und der Verein als SV Baustetten weitergeführt. Schon zu dieser Zeit konnten die Fußballer sportliche Erfolge erringen und wurden beim 1934, vom Nachbarn Olympia Laupheim veranstaltetem Pokalturnier, Pokalsieger. Während der Kriegsjahre 1939–1945 konnte das Spielgeschehen nicht aufrechterhalten werden und erst im Juni 1946 begann man unter der Führung von Paul Scheffold wieder mit dem Fußball.
Anfang der 50er Jahre wurde erstmals die Meisterschaft in der Kreisklasse geholt, man verzichtete jedoch auf den Aufstieg. Danach folgten sportlich wechselvolle Jahre. Drei mal hintereinander gelang der Aufstieg in die zweite Amateurliga, jeweils verbunden mit dem sofortigen Abstieg. 1967 war das heutige Sportfeld an der Schule fertig, 1969 folgte der sportliche Tiefpunkt, der Abstieg in die B–Klasse.
Eine neue Spielergeneration unter Trainer Karl Kühner und Jugendleiter Georg Kühner läuteten die 70er Jahre, das bis heute erfolgreichste Jahrzehnt der Baustetter Sportgeschichte ein: 71 Aufstieg in die A – Klasse, 74 Rückkehr in die 2. Amateurliga und 78 der Meistertitel, verbunden mit dem Aufstieg in die damals neu gegründete Verbandsliga Württemberg, unter Trainer Rolf Koch. Nach nur einer Saison kehrte man in die Landesliga zurück und 3 Jahre später von dort in die Bezirksliga, wo die Mannschaft sich die weitaus überwiegende Zeit behauptete. 1979 konnte die Sportanlage „Untere Wiesen“ eingeweiht werden, 1982 das Vereinsheim, das ursprünglich nur als Kassenhäuschen geplant war. 1984 gelang dem SV Baustetten nochmals ein für lange Zeit letzter Höhepunkt mit dem Gewinn des Bezirkspokals Riß.
Nach 15 Jahren tristen Daseins in der Bezirksliga und einigen knapp verpassten Aufstiegschancen folgte 1999 ein erneuter sportlicher Tiefpunkt. Durch den Weggang vieler Baustetter Leistungsträger konnte in der Saison 98/99 der Bezirksligaabstieg nicht mehr vermieden werden und der SV Baustetten musste für zwei Jahre den Gang in die Kreisliga A antreten.
Doch in der Saison 2000/01 schaffte er den Sprung zurück ins Bezirksoberhaus. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (in der ersten Winterpause belegte man den letzten Tabellenplatz), schaffte es der SVB in den kommenden zweieinhalb Jahren sich in der Klasse nicht nur zu etablieren, sondern es gelang sogar der Aufstieg in die Landesliga, nachdem der Mannschaft unter Trainer Bernd Pfisterer eine sensationelle Serie von 20 Saisonspielen ohne Niederlage gelang. In dieser Saison gewann der SV Baustetten zusätzlich auch noch den Bezirkspokal.
In der darauf folgenden Spielzeit fasste der SVB schnell Fuß in der Landesliga und war schon in der ersten Saison ein Mitanwärter auf die Meisterschaft. Jedoch verpasste die Mannschaft diesen Erfolg, nachdem sie in der Rückrunde durch eine Niederlagenserie bis auf den 5. Tabellenplatz zurückgeworfen wurde.
Mit der Verpflichtung von Gursel Purovic 2005 als neuen Trainer nahm die Mannschaft erneut das Ziel in Angriff, den Erfolg von 1978 zu wiederholen. Mit einer beeindruckenden Rückrunde, bei der die Mannschaft bis zwei Spieltage vor Schluss ungeschlagen blieb, gelang es, den größten Erfolg der Vereinsgeschichte einzustellen.

Erfolge

  • Meister Abteilung Donau 1937
  • Meister der A-Klasse 1952, 1956, 1958, 1960 und 1974
  • Meister Bezirksliga Riß 2004
  • Meister 2.Amateurliga 1978
  • Gründungsmitglied der Verbandsliga Württemberg im Jahr 1978
  • Meister Landesliga Staffel IV 2006
  • Bezirkspokalsiger 1984, 2004

Ligazugehörigkeit seit 1950

  • 1950/51 - A-Klasse
  • 1951/52 - A-Klasse
  • 1952/53 - A-Klasse
  • 1953/54 - A-Klasse
  • 1954/55 - A-Klasse
  • 1955/56 - A-Klasse
  • 1956/57 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1957/58 - A-Klasse
  • 1958/59 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1959/60 - A-Klasse
  • 1960/61 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1961/62 - A-Klasse
  • 1962/63 - A-Klasse
  • 1963/64 - A-Klasse
  • 1964/65 - A-Klasse
  • 1965/66 - A-Klasse
  • 1966-67 - A-Klasse
  • 1967/68 - A-Klasse
  • 1968/69 - A-Klasse
  • 1969/70 - B-Klasse
  • 1970/71 - B-Klasse
  • 1971/72 - A-Klasse
  • 1972/73 - A-Klasse
  • 1973/74 - A-Klasse
  • 1974/75 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1975/76 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1976/77 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1977/78 - 2. Amateurliga Württemberg
  • 1978/79 - Verbandsliga Württemberg
  • 1979/80 - Landesliga Staffel IV
  • 1980/81 - Landesliga Staffel IV
  • 1981/82 - Landesliga Staffel IV
  • 1982/83 - Bezirksliga Riß
  • 1983/84 - Bezirksliga Riß
  • 1984/85 - Bezirksliga Riß
  • 1985/86 - Bezirksliga Riß
  • 1986/87 - Bezirksliga Riß
  • 1987/88 - Bezirksliga Riß
  • 1988/89 - Bezirksliga Riß
  • 1989/90 - Bezirksliga Riß
  • 1990/91 - Bezirksliga Riß
  • 1991/92 - Bezirksliga Riß
  • 1992/93 - Bezirksliga Riß
  • 1993/94 - Bezirksliga Riß
  • 1994/95 - Bezirksliga Riß
  • 1995/96 - Bezirksliga Riß
  • 1996/97 - Bezirksliga Riß
  • 1997/98 - Bezirksliga Riß
  • 1998/99 - Bezirksliga Riß
  • 1999/00 - Kreisliga A
  • 2000/01 - Kreisliga A
  • 2001/02 - Bezirksliga Riß
  • 2002/03 - Bezirksliga Riß
  • 2003/04 - Bezirksliga Riß
  • 2004/05 - Landesliga Staffel IV
  • 2005/06 - Landesliga Staffel IV
  • 2006/07 - Verbandsliga Württemberg
  • 2007/08 - Verbandsliga Württemberg

Aktueller Kader

Name Rücken-Nr. Nationalität
Torwart
Alexander Leven 17 Deutscher
Markus Hunger 25 Deutscher
Abwehr
Oliver Litfin 2 Deutscher
Patrick Merz 3 Deutscher
Thomas Nichter 5 Deutscher
Philipp Schaible 14 Deutscher
Martin Schick 11 Deutscher
Tobais Schaible 19 Deutscher
Klaus Romer 21 Deutscher
Mittelfeld
Thomas Schick 4 Deutscher
Tobias Weckerle 6 Deutscher
Daniel Birk-Braun 7 Deutscher
Patrick Ksiazkiewicz 8 Deutscher
Ralph Nichter 13 Deutscher
Manoel Leven 18 Deutscher
Angriff
Florian Steinle 9 Deutscher
Christian Blobel 10 Deutscher
Michael Ermold 12 Deutscher
Florian Walter 20 Deutscher

Sportanlagen

Das heutige Hauptspielfeld Spielgelände "Untere Wiesen" an der Laupheimer Straße wurde 1979 erbaut und hat eine Kapazität von ca. 2000 Stehplätzen (davon ca. 150 überdacht). Des Weiteren umfasst das Gelände des SV Baustetten einen Trainingsplatz (seit 1967) und ein Kleinspielfeld (seit 2005). Zur Mitbenutzung steht dem SV Baustetten außerdem der Kunstrasen (seit 2007) am "Grasigen Weg" in Laupheim zur Verfügung.

Andere Sportarten bis 2005

Ski

1976 kam die Skiabteilung neu in den Verein. Seit 2005 ist der Verein unter dem Namen Skisport Baustetten eigenständig.

Tennis

Die Tennisabteilung des SV Baustetten wurde 1981 gegründet. Vier Tennisplätze und ein Vereinsheim gehören zu ihrem Areal. Seit 2005 ist sie eigenständig als Tennisclub Baustetten.

Volleyball

Zuletzt 1986 wurde die Volleyballabteilung des SV Baustetten gegründet. Besonders die Damen, die inzwischen Landesliga spielen haben sich in jüngster Zeit einen Namen gemacht. Auch eine sehr guten Namen in der Region hat der Baustetter Beachvolleyball, dessen Anlage mit drei Feldern zu einer der größten der Gegend zählt. Die Baustetter Volleyballer tragen seit der Abspaltung 2005 den Namen Volleyballclub Baustetten.

Weblinks