Neuer Waldhof-Stürmer verlässt Walldorf nicht im Streit
Neuer Waldhof-Stürmer verlässt Walldorf nicht im Streit
"Ballermann" Monetta hat große Ziele
Mannheim. Mit der Verpflichtung von Angreifer Matteo Monetta vom Liga-Rivalen FC Astoria Walldorf ist dem SV Waldhof ein unerwarteter Coup gelungen. Der 23-Jährige, der in der laufenden Saison in 18 Spielen bereits zwölf Mal traf, wechselte auf eigenen Wunsch. "Es war eine rein sportliche Entscheidung. Es ist einfach toll bei einem Traditionsverein wie dem SVW spielen zu können", freut sich Monetta auf die neue Herausforderung. Seit gestern trainiert Monetta, der am späten Dienstagabend einen Vertrag bis Juni 2009 (plus Option) unterschreib, im Team von Alexander Conrad mit.
Nach seiner Jugendstation Hoffenheim wechselte der Italiener 2003/04 für eine Saison zum SV Sandhausen, dann zu Walldorf. Mit 32 Treffern in 32 Spielen ballerte der Wirbelwind die Truppe von Roland Dickgießer letzte Saison als Liga-Torschützenkönig zum Aufstieg. "Roland Dickgießer ist mein Ziehvater. Er hat selbst 20 Jahre bei Waldhof gespielt und mir keinerlei Steine in den Weg gelegt", stellt Monetta klar.
"Wir sind überglücklich. Matteo ist unser Wunschspieler. Ich möchte aber klarstellen, dass der Kontakt nicht von uns ausging. Es besteht ein gutes Verhältnis zum FCA. Deshalb hätten wir nie den ersten Schritt gemacht", betont Präsident Mario Nöll. Monetta wird die Rückennummer neun tragen. "Ich hoffe, dass es bei mir weiter gut läuft. Die Qualifikation für die Regionalliga ist das Ziel. Der FCA ist ohne mich stark genug, um das auch zu erreichen", traut er seinem Ex-Klub viel zu.
Um Kosten zu sparen, ist der SVW nach dem Transfer nun bereit, Abedin Krasniqi abzugeben. Unterdessen testet der Waldhof mit Benjamin Kirsten (Bayer Leverkusen II), Sohn von Ex-Nationalspieler Ulf Kirsten , und dem Engländer Orkan Avci zwei Torhüter. Auch zwei Offensivleute absolvieren derzeit ein Probetraining bei den Blau-Schwarzen: Dejan Svjetlanovic (SV Sandhausen) und Christoph Werner (1. FC Kaiserslautern II). robo
Quelle:Mannheimer Morgen 18. Januar 2008