DFB-Nachwuchsrunde

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Die DFB-Nachwuchsrunde - auch als Fohlenrunde bekannt - war ein Wettbewerb des DFB. Sie wurde von 1979 bis 1983 ausgespielt. Es folgten ähnliche Wettbewerbe 1985-1986 als Adi-Dassler-Pokal und 1995-1996 als Bundesliga-Nachwuchsrunde

Beschreibung

Der Sinn dieses Wettbewerbes bestand darin, jungen talentierten Spielern, die in der Bundesliga einen Profivertrag besaßen, eine Chance zur Spielpraxis zu geben. Meist saßen junge Talente in ihren Vereinen auf der Ersatzbank und kamen so kaum oder gar nicht zum Einsatz. Es war also praktisch eine 2. Mannschaft. Es durften nur insgesamt fünf Spieler eingesetzt werden, die älter als 23 Jahre waren. Die Teams wurden meist bunt zusammengewürfelt und traten dann gegeneinander an. Oft wurde in kleineren Orten gespielt.

Im Stadionheft des VfR Wormatia Worms aus dem Jahr 1982 ist zu lesen: "Seit Beginn dieser Saison ist es für alle Bundesligavereine der I. und ll. Liga Pflicht, sich mit einer Mannschaft an der Fohlenrunde zu beteiligen, wobei es bei diesem Nachwuchswettbewerb des DFB auch um den Adi-Dassler-Pokal geht.

Der Sieger des Wettbewerbes erhalt zusätzlich noch bis zu 20 Medaillen als Erinnerung und die beiden Endspielmannschaften eine komplette Sportausrüstung. ... wo neben den Bundesligisten auch eine Anzahl von Oberligavereinen teilnimmt, wie der 1. FC Saarbrücken, Viktoria Köln oder Rot-Weiß Oberhausen."

Ähnliche Wettbewerbe

1985 und 1986 wurde als quasi Nachfolger der Nachwuchsrunde der Adi Dassler-Pokal ausgetragen, 1995 und 1996 dann die sogenannte Bundesliga-Reserverunde. Seither ruht der Wettbewerb. In jüngster Vergangenheit gab es immer wieder Diskussionen über eine neue Einführung, insbesondere der Trainer Michael Skibbe hatte sich dafür eingesetzt. Besonders nach der Einführung der 3. Liga wird von einigen eine erneute Nachwuchsrunde gefordert.

Die Rolle des SV Waldhof

Der SV Waldhof gewann den Wettbewerb am 11. August 1982 durch ein 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach. In dem Spiel wurde gleichzeitig Abschied von seinem großen Talent Uwe Rahn genommen, das auf den Bökelberg wechselte. Trainer Klaus Sinn erhielt aus den Händen von Alt-Bundestrainer Helmut Schön den Pokal.[1]

Endspiele

DFB-Nachwuchsrunde

Adi-Dassler-Pokal:

  • 1985 Borussia Mönchengladbach 1:0 Borussia Dortmund
  • 1986 Borussia Dortmund 4:3 VfB Stuttgart n.V.
  • 1987-1994 nicht ausgetragen

Bundesliga-Reserverunde:

Anmerkung: 1996 wurde kein Gesamtsieger ausgespielt, sondern nur die Gruppensieger Nord, West und Süd.

Literatur

  • kicker Almanach 2010 Verlag: Stiebner ISBN: 978-3-7679-0912-0

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Klaus Sinn wird 75 mannheimer-morgen.de vom 18.10.2011, abgerufen am 28. Dezember 2025
  2. ↑ vgl. Quelle: http://www.eurofussballarchiv.de/