FC Thun
| FC Thun | |||
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| Basisdaten | |||
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| Name | FC Thun Berner Oberland | ||
| Sitz | Thun, Kanton Bern | ||
| Gründung | 1. Mai 1898 | ||
| Farben | Rot, Weiss | ||
| Präsident | Andres Gerber | ||
| Website | fcthun.ch | ||
| Erste Fussballmannschaft | |||
| Cheftrainer | Gian-Luca Privitelli | ||
| Spielstätte | Visana Stadion | ||
| Plätze | 10'398 | ||
| Liga | Super League | ||
| 2025/26 | 1. Platz | ||
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Der FC Thun Berner Oberland ist ein Fussballverein aus der Stadt Thun im Kanton Bern. Der Club spielt in der Super League, der höchsten Schweizer Spielklasse. Als Aufsteiger gewann der FC Thun drei Runden vor Schluss die Schweizer Meisterschaft 2025/26.[1] Thun war Schweizer Cupfinalist 1955 und 2019. Einen seiner bisher grössten Erfolge feierte der Club in der Saison 2005/06 mit der Qualifikation für die Champions-League-Gruppenphase.
Inhaltsverzeichnis
FC Thun Berner Oberland
Der FC Thun Berner Oberland ist ein Schweizer Fußballverein aus der Stadt Thun im Kanton Bern. Der Verein wurde am 1. Mai 1898 gegründet und trägt seine Heimspiele im Visana Stadion aus. Die Vereinsfarben sind Rot und Weiß. Lange Zeit spielte der FC Thun überwiegend in den unteren und mittleren Schweizer Spielklassen. Der erste Aufstieg in die höchste Schweizer Liga gelang 1954. Bereits 1955 erreichte der Verein erstmals das Finale des Schweizer Cups. Seinen größten sportlichen Erfolg feierte der FC Thun in der Saison 2005/06, als er sich überraschend für die Gruppenphase der UEFA Champions League qualifizierte. Dort traf die Mannschaft unter anderem auf Arsenal London, Ajax Amsterdam und Sparta Prag.
Weitere bedeutende Erfolge waren die Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Europa League 2013/14 sowie der Einzug in das Schweizer Cupfinale 2019. Nach mehreren Jahren zwischen Super League und Challenge League gelang dem Verein 2025 die Rückkehr in die höchste Schweizer Spielklasse.
Der FC Thun gilt als traditionsreicher Verein des Schweizer Fußballs, der trotz vergleichsweise begrenzter finanzieller Mittel mehrfach nationale und internationale Erfolge erzielen konnte.
Stadion
Der Verein bestreitet seine Heimspiele im Stadion Lachen. Da das Lachenstadion den Anforderungen für die Axpo Super League nicht genügt, spielt der FC Thun zurzeit mit einer befristeten Ausnahmegenehmigung. Um wenigsten die minimalen Anforderungen der Liga zu erfüllen, mussten in den letzten Jahren immer wieder Anpassungen in der Infrastruktur vorgenommen werden.
Bis zum Aufstieg in die damalige NLB 1997 war der ganze Stehplatzbereich mit Gras bedeckt. Noch heute hat es innerhalb des Stadions Hecken und Bäume. 1997 mussten dann die ersten Anpassungen vorgenommen werden. Die Stehplätze wurden etappenweise zu kiesbedeckten Stufen umgebaut und das Stadion erhielt eine Flutlichtanlage. Bis zum Aufstieg 2002 in die damalige NLA, waren die Bautätigkeiten im Zuschauerbereich abgeschlossen. Seit dem Aufstieg in die oberste Liga, wurde dann nach und nach die Infrastruktur weiter angepasst:
- Neue Matchuhr mit Totomat
- Die alten Holzbänke auf der Tribüne wurden durch rote Schalensitze ersetzt
- Neue, leistungsstärkere Scheinwerfer auf den Flutlichtmasten installiert
- Die Sektorentrennung mittels Gittern wurde eingeführt
- Eine kleine Holztribüne für knapp 100 Personen zwischen Clubhaus und Olympiator erstellt
- Der B-Club (Business-Club), eine Sponsorenvereinigung des FCT, erstellt innerhalb des Stadions ihre eigenen VIP-Zelte
- Im Gästesektor wurden aus Sicherheitsgründen die Stufen asphaltiert und der Sektor zum Spielfeld hin mit einem Gitter versehen
- Neue Stahlrohrtribüne mit 800 Sitzplätzen erstellt.
Stadionrekord
In der Saison 2003/04 hatte der FC Basel beim Gastspiel in Thun die Möglichkeit, sich frühzeitig den Meistertitel zu sichern. 10'200 Zuschauer im Lachen wurden Zeugen eines 0:2 Sieges der Basler, allerdings auch von zerstörerischen Ausschreitungen des Basler Anhanges, nachdem diese frühzeitig einen Spielabbruch in der 90' Minute erzwangen.
Internationale Begegnungen
Internationale Spiele wurden im Stade de Suisse Wankdorf Bern ausgetragen. Sollte sich der FC Thun wieder einmal für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren, werden die Spiele voraussichtlich auch in Bern stattfinden, da man beim geplanten Stadion Kosten in der Infrastruktur einsparen will, die für die UEFA bei internationalen Begegnungen vorhanden sein müssen.
Zukunft
Der Bau eines neuen Stadions in Thun-Süd mit öffentlicher Finanzierung wurde im Februar 2006 in einer Volksabstimmung abgelehnt. Im März 2007 erhielt die Investorengruppe HRS/ARCO Real Estate den Zuschlag für ein neues Projekt, welches neben einem Stadion mit einer Kapazität von 10'000 Plätzen auch ein Einkaufszentrum beinhaltet. Die notwendige Umzonung für das privat finanzierte Projekt wurde im Dezember 2007 von den Thuner Stimmberechtigten gutgeheissen. Auf dem Areal "Thun Süd" soll nun bis 2010 ein modernes 10'000er Stadion entstehen. Ziel ist es, bis dahin wieder in der höchsten Spielklasse mitzuspielen.
Statistik gegen Waldhof
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Bisherige Bilanz gegen FC Thun
| Begegnungen | G | U | V | Tore | + - | |||||
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| Ligaspiele | 0 | 0 | 0 | 0 | -:- | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Pokalspiele | 0 | 0 | 0 | 0 | -:- | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Testspiele | 1 | 1 | 0 | 0 | 14:0 | +14 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| gesamt | 1 | 1 | 0 | 0 | 14:0 | +14 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Spielberichte und Details gegen Waldhof Mannheim
ehemalige Waldhof-Spieler bzw. Trainer
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Thuner Meistermärchen – Andres Gerbers Mut lebten die Spieler mehr als nur nach Thun. In: SRF online, 3. Mai 2026

