Interview mit Dominik Groß im März 2007
Dominik Groß
Dominik Groß ist in der Winterpause vom Nord-Regionalligisten Rot-Weiß Ahlen an den Alsenweg gewechselt. Auf Empfehlung von Ex-Waldhof-Coach Eugen Hach übrigens, der den gerade 22 Jahre alt gewordenen Mittelfeldmann aus gemeinsamen Zeiten beim SV Elversberg kannte. Bei seinem Debüt im Waldhof-Dress vor zwei Wochen, gehörte der gebürtige Saarländer, zu den Auffälligsten in einer insgesamt geschlossen aufgetretenen Mannschaft. Dass der SVW durchaus noch einmal ins Titelrennen eingreifen kann, davon ist Groß überzeugt: „Wenn wir die nächsten zwei Heimspiele gegen Ulm und Sandhausen gewinnen, geht vielleicht noch etwas nach oben.“ Wir sprachen mit Dominik über seine ersten Eindrücke in Mannheim.
Dominik, Jugend beim 1. FC Saarbrücken, danach in der Regionalliga in Elversberg, Trier und Ahlen: Was hat Dich nach Mannheim geführt?
DOMINIK GROß: Die Empfehlung von Eugen Hach und der Umstand, dass ich mich als junger Spieler in Ahlen nicht so wohl gefühlt habe. Ich bin mit 21 dort hoch gezogen, war relativ alleine. Die ersten acht Saisonspiele habe ich noch mitgemacht. Dann gab es eine Veränderung im Management, ich kam nicht mehr zum Zug. Entsprechend froh bin ich, dass ich jetzt für so einen tollen Traditionsverein spielen kann.
Wie ist Deine Beziehung zum SV Waldhof?
DOMINIK GROß: Ich bin schon in meinen Jugendzeiten mit meinem Vater immer auf Spiele zwischen Saarbrücken und Waldhof-Mannheim gegangen. In der B- und C-Jugend habe ich selbst häufig gegen den SVW gespielt. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich von der Mannschaft sehr schnell und gut aufgenommen wurde. Ich habe den Eindruck, hier kämpft jeder für jeden. Der Charakter dieses Teams mit sehr vielen jungen Spielern gefällt mir.
Was traust Du dem SVW im letzten Teil der Saison noch zu?
DOMINIK GROß: Wenn wir die nächsten zwei Heimspiele gegen Ulm und Sandhausen gewinnen, geht vielleicht noch etwas nach oben. Ansonsten will ich mit dem SVW spätestens im nächsten Jahr voll angreifen, dass wir die Qualifikation für die dann viertklassige Regionalliga schaffen.
Mit Ulm wartet ein ganz dicker Brocken heute...
DOMINIK GROß: Das ist korrekt. Der SSV hat eine sehr spielstarke Mannschaft und ist auch mein persönlicher Favorit im Aufstiegskampf. Mit Patrick Neumann, Patrick Huckle und Markus Lösch habe ich schon zusammen gespielt. Das sind ausgezeichnete Fußballer, wie der Rest der Mannschaft auch.
Was macht Dominik Groß, wenn er nicht Fußball spielt?
DOMINIK GROß: Ich gehe ab und zu gerne zum Angeln. Das ist ein ganz guter Ausgleich. Meistens denke ich da nach Spielen auch noch einmal über meine Leistung nach. Ansonsten höre ich ganz gerne Musik: House, Techno, Black, was gerade gefällt. Und natürlich weggehen mit Freunden.
Wie sieht Deine sportliche Zielsetzung aus?
DOMINIK GROß: Erst einmal nach oben kommen mit dem SVW. Alles weitere wird man sehen. Ich denke, die Oberliga ist jetzt schon eine halbe Regionalliga. Wenn man sich anschaut, was da für Vereine dabei sind, ist sie auf alle Fälle schon in dieser Zusammensetzung eine anspruchsvolle Aufgabe, sich eventuell für höherklassige Klubs zu empfehlen.
Vom Stadionmagazin Ausgabe 21. Spieltag Saison 2006/2007
