Westfalia Herne

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Westfalia Herne
Vereinswappen von Westfalia Herne
Basisdaten
Name Sport Club
Westfalia 04 e. V. Herne
Sitz Herne, Nordrhein-Westfalen
Gründung 13. Juni 1904
Farben Blau-Weiß
Website westfalia-herne.de
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Hayrettin Celik[1]
Spielstätte Stadion am Schloss Strünkede
Plätze 32.000
Liga Landesliga Westfalen 3
2022/23 18. Platz (Westfalenliga 2)
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts

Westfalia Herne (offizieller Name: Sport Club Westfalia 04 e. V. Herne) ist ein Sportverein aus Herne. Der Verein wurde am 13. Juni 1904 gegründet und hat die Vereinsfarben Blau und Weiß. Er bietet aktuell die Sportart Fußball an. Die Handballabteilung spaltete sich im Jahre 1992 unter dem Namen HC Westfalia Herne ab. Frühere Erfolge wurden auch in der Leichtathletik und im Badminton errungen.

Die erste Mannschaft spielt seit 2023 in der siebtklassigen Landesliga Westfalen. Von 1933 bis 1944 und von 1954 bis 1963 spielten die Herner erstklassig, in der Gauliga Westfalen bzw. der Oberliga West. 1959 und 1960 nahm der Verein an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft teil. Von 1975 bis 1979 spielte die Westfalia noch in der 2. Bundesliga. Spielstätte des Vereins ist das Stadion am Schloss Strünkede.

Geschichte

Frühe Jahre (1904 bis 1925)

Der Verein wurde am 13. Juni 1904 von 16[2] jungen Kaufleuten, Angestellten und Schülern höherer Schulen im Rittersaal des Schloss Strünkede gegründet. Ursprünglich waren die Vereinsfarben Rot-Weiß, ehe im Jahr 1914 die heutigen Farben angenommen wurden.[3] Schon 1905 trat der Verein dem Westdeutschen Spiel-Verband bei und meldete zwei Mannschaften für die Meisterschaftsspiele. Drei Jahre später gelang mit dem Aufstieg in die A-Klasse Mark der Sprung in die höchste Spielklasse, die jedoch nach einem Jahr wieder verlassen werden musste.[4]

In den folgenden Jahren gründeten sich mit Germania Herne (gegründet 1909) und dem SV Sodingen (gegründet 1912) zwei Lokalrivalen, mit denen sich die Westfalia über viele Jahrzehnten um die örtliche Vorherrschaft streiten sollte. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde nur noch auf lokaler Ebene gespielt. Teilweise mussten die Wettbewerbe abgebrochen werden. Während der Ruhrbesetzung 1923 beschloss der Vorstand der Westfalia, den Club im Vereinsregister offiziell aufzulösen.[3] Inoffiziell existierte die Westfalia jedoch weiter, sie spielte zumeist in der zweithöchsten Spielklasse.

Die Westfalia hat in den über hundert Jahren seit seiner Entstehung viel erlebt und durchgemacht – Weltkriege und Abstiege. Nach den beiden Weltkriegen wurde der Fussball in Deutschland und die Beschaffenheit der Ligen oftmals in den Grundmauern erschüttert. Es gab Fusionen und Aussetzungen von Ligen, Zwangsabstiege.

Statistik gegen Waldhof

Logo Vs.png Westfalia Herne.png

Bisherige Bilanz gegen Westfalia Herne

Begegnungen G U V Tore + - Yellow card.png Yellow-Red card.png Red card.png Eigentor.png
Ligaspiele 0 0 0 0 -:- 0 0 0 0 0
Pokalspiele 1 1 0 0 6:0 +6 0 0 0 0
Testspiele 1 0 1 0 2:2 0 0 0 0 0
gesamt 2 1 1 0 8:2 +6 0 0 0 0

Spielberichte und Details gegen Waldhof Mannheim


Bekannte ehemalige Spieler und Trainer

Literatur

  • Hans Dieter Baroth: Jungens, Euch gehört der Himmel! Die Geschichte der Oberliga West 1947–1963, Klartext, Essen 1988, ISBN 3-88474-332-5.
  • Hardy Grüne: Enzyklopädie der europäischen Fußballvereine. Die Erstliga-Mannschaften Europas seit 1885. 2., komplett überarb. Auflage. AGON Sportverlag, Kassel 2000, ISBN 3-89784-163-0.
  • Hartmut Hering (Hrsg.): Im Land der tausend Derbys. Die Fußball-Geschichte des Ruhrgebiets, Die Werkstatt, Göttingen 2002, ISBN 3-89533-372-7.
  • Ulrich Homann (Hrsg.): Bauernköppe, Bergleute und ein Pascha. Die Geschichte der Regionalliga West 1963–1974. Band 1, Klartext, Essen 1991, ISBN 3-88474-345-7.
  • Kicker-Almanach 2004, Copress, München 2003, ISBN 3-7679-0803-4.
  • Harald Landefeld, Achim Nöllenheidt (Hrsg.): Helmut, erzähl mich dat Tor... Neue Geschichten und Porträts aus der Oberliga West 1947–1963. Klartext, Essen 1993, ISBN 3-88474-043-1.
  • Achim Nöllenheidt (Hrsg.): Fohlensturm am Katzenbusch. Die Geschichte der Regionalliga West 1963–1974. Band 2, Klartext, Essen 1995, ISBN 3-88474-206-X.
  • Ralf Piorr (Hrsg.): Viel mehr als nur ein Spiel – 100 Jahre SC Westfalia 04, Frischtexte Verlag, Herne 2004, ISBN 3-933059-38-0.
  • Marcus Fiesseler: 100 Jahre Fußball in Nordrhein-Westfalen. Eine Chronik in Tabellen, AGON Sportverlag Statistics 34, Kassel 1997, ISBN 3-89784-128-2.
  • Ralf Piorr/Gerhard Schiweck (Hrsg.): 12 Ansichten – Eine Hommage an Westfalia Herne, Frischtexte Verlag, Herne 2008, 12 Postkarten im Schuber, ISBN 978-3-933059-08-6.

Weblinks

 Commons: Westfalia Herne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. transfermarkt.de:[1], abgerufen am 22. Oktober 2022
  2. Ralf Jelitto: Vereinsgeschichte.
  3. 3,0 3,1 Der Pott ist rund – Das Lexikon des Revier-Fußballs: Die Vereine. Klartext Verlag, Essen 2006, ISBN 3-89861-356-9, S. 121–124.
  4. Fußball in Westdeutschland 1902/03 – 1932/33. 2009 S. 38, 125, 137, 191, DNB 997617357.


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