Robert Ratkowski

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Robert Ratkowski
Spielerinformationen
Voller Name Robert Ratkowski
Geburtstag 3. August 1975
Geburtsort Bromberg, PolenPolen Polen
Nationalität Deutschland Deutschland
Größe 182 cm
Position Zentrales Mittelfeld
Vereinsinformationen Karriereende
Vereine in der Jugend
bis 1990
1990-1994
Deutschland ESV AW Oppum
Deutschland Bayer 05 Uerdingen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1996 - 06/1997
07/1997 - 06/1999
07/1999 - 06/2000
07/2000 - 06/2001
07/2001 - 06/2002
09/2002 - 06/2003
10/2003 - 06/2004
07/2004 - 06/2006
07/2006 - 05/2014
Deutschland Rot-Weiß Essen
Deutschland Waldhof Mannheim
Deutschland FSV Mainz 05
Deutschland Rot-Weiss Oberhausen
Deutschland Chemnitzer FC
Deutschland Waldhof Mannheim
Deutschland SG Wattenscheid 09
Deutschland FC Sachsen Leipzig
Deutschland SG Eintracht Kaiserslautern
51 (2)
32 (0)
29 (2)
30 (0)
28 (0)
28 (0)
21 (0)
7 (0)
Nationalmannschaft
Deutschland Deutschland U-15
Deutschland Deutschland U-16
Deutschland Deutschland U-18
Deutschland Deutschland U-21
Stationen als Trainer
- 05/2014
01/2015 - 06/2015
Deutschland SG Eintracht Kaiserslautern (Spielertrainer)
Deutschland TSG Kaiserslautern

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 14.Mai 2020

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Robert Ratkowski (* 3. August 1975 (48 Jahre) in Bromberg/Polen ) ist ein ehemaliger deutscher Fussballspieler.

Karriere

Ratkowski kam über den ESV AW Oppum, Bayer 05 Uerdingen zu Rot-Weiss Essen. Mit Essen gelang dem Talent in der Saison 1995/96 der Sprung aus der damals drittklassigen Regionalliga ins Unterhaus des deutschen Lizenzfußballs.

Anfang September 1998 ging es dann im "Dreier-Pack" mit Emeka Ifejiagwa und Gernot Plassnegger zum SV Waldhof. Dort zog er zu Rüdiger Rehm in dessen kleine Ein-Zimmer-Bude am Bahnhof[1]

In der Regionalliga Süd bestritt der 50-fache Jugendnationalspieler 32 Liga- und 5 Pokalspiele für den Absteiger aus der 2. Bundesliga und schaffte 1999 unter Trainer Uwe Rapolder den Wiederaufstieg. Nach dem Aufstieg urteilte die Presse: "Spielte in Fulda erstmals weiter vorne rechts im Mittelfeld, machte viel aus dieser Rolle. Unterm Strich eine ausgezeichnete Saison. Muss aber zuweilen noch ruhiger werden - siehe (zweimal) Kickers Offenbach."[2]

Nach Stationen beim FSV Mainz 05 (wo er mit Ermin Melunovic und Gustav Policella in der 2. Bundesliga spielte) und dem Klassenkonkurrenten Rot-Weiss Oberhausen landete er 2001 in der Regionalliga Nord beim Chemnitzer FC. "Er ist einer der Spieler, bei denem man erst merkt, wie wichtig sie sind, wenn sie einmal fehlen. Unheimlich effektiv und zweikampfstark räumt "Ratte" im Mittelfeld auf. Er ist einer der noch sprichwörtlich "Gras frißt" lautete das respektvolle Urteil der Fans.[3]

Danach kam Ratkowski 2002 nochmals nach Mannheim zurück. Als er das Angebot erhielt, genau dorthin zurückzukehren, wo er 1999 mit dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga seinen jüngsten sportlichen Erfolg erzielte, war er sofort davon angetan: "Für mich war es überhaupt keine Frage. Ich bin gerne nach Mannheim gekommen, weil ich die Stadt, das Umfeld des Vereins und die Begeisterung der Fans kenne. Ich fühle mich wohl hier und bin froh, dass ich sofort eine Chance bekommen habe", berichtete Robert Ratkowski. Seine 28 Einsätze für die Blau-Schwarzen konnten den Abstieg ins Amateurlager jedoch nicht verhindern. Insgesamt kann der Abwehrspieler auf 90 Einsätze mit zwei Toren bei verschiedenen Vereinen in der 2.Bundesliga zurück blicken.

Zum Ausklang seiner aktiven Karriere stand der frühere Nachwuchsauswahlspieler auch in der Regionalliga Nord bei der SG Wattenscheid 09 und beim FC Sachsen Leipzig unter Vertrag. Die letzte bekannte Spielerstation war ab Jahresbeginn 2006 die SG Eintracht Kaiserslautern, wo er auch als Spielertrainer fungierte. Im Mai 2014 traten sowohl der Abteilungsleiter des Vereins als auch Ratkowski zurück und die Mannschaft wurde aus der Bezirksliga Westpfalz abgemeldet.[4]

Nationalmannschaft

Mit der DFB-B-Jugend wurde Ratkowski unter Bernd Stöber 1992 U-16-Europameister. An der Seite von Lars Ricken, Kai Michalke und Marcus Wedau siegte der Akteur aus dem Nachwuchs von Bayer Uerdingen mit dem deutsche Team beim Turnier auf Zypern im Finale mit 2:1 gegen die spanischen Altersgenossen. Im Halbfinale hatte der Mittelfeldmann den letzten deutschen Elfmeter beim 6:5-Sieg im Shoot-out gegen die italienische U-16 verwandelt.

Zwei Jahre später war Ratkowski wieder unter den erfolgreichen deutschen Elfmeterschützen, als die U-18 Deutschlands in der Zwischenrunde der Junioren-EM 1994 nach zwei torlosen Unentschieden im April gegen Belgien vom Punkt den Einzug in die Endrunde realisierte. Auch beim Finalturnier in Spanien im Juli 1994 gehörte der fast 19-Jährige zum DFB-Kader von Hans-Jürgen Dörner, kam jedoch aufgrund einer Sperre nicht beim verlorenen Endspiel gegen Portugal zum Einsatz. Das Fachblatt kicker Sportmagazin schätzte ihn zum damaligen Zeitpunkt wie folgt ein: „Er spielte eine gute Rolle auf der rechten Außenbahn, fehlte wegen der zweiten Gelben Karte im Finale. Ratkowski wechselte von Uerdingen nach Essen und dürfte sich in der Regionalliga bewähren.“[1] Für die U-20-WM 1995, für sich Deutschland als EM-Zweiter qualifiziert hatte, erhielt er als einer von sechs Stammspielern der Dörner-Elf von seinem Verein Rot-Weiss Essen keine Freigabe.

Trainer

In der Saison 2014/2015 war Ratkowski als Trainer bei der TSG Kaiserslautern in der Landesliga Westpfalz unter Vertrag. Dann verließ er jedoch die MAnnschaft, die in die Bezirksliga abstieg.[5] Außerdem war er Berater bei dem Spielberater ROGON.

Erfolge

  • 1991 Europameister mit der DFB- U16- Auswahl in Zypern (Endspiel 2:1 gegen Spanien)
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 1996 mit SC Rot-Weiss Essen
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 1999 mit SV Waldhof Mannheim

Bilder

Spieler Interview

Vereinsspiele

Liga Jahr Verein Spiele Tore
Regionalliga Süd 1997-1998 SV Waldhof Mannheim 8 0
DFB-Pokal 1997-1998 SV Waldhof Mannheim 0 0
Regionalliga Süd 1998-1999 SV Waldhof Mannheim 24 0
DFB-Pokal 1998-1999 SV Waldhof Mannheim 1 0
2. Bundesliga 2002-2003 SV Waldhof Mannheim 28 0
DFB-Pokal 2002-2003 SV Waldhof Mannheim 2 0

Einzelnachweise

  1. „Rapolder war mein Lehrmeister“ morgenweb.de vom 16.10.2020, abgerufen am 16. Oktober 2020
  2. "Rheinpfalz" vom 22.5.1999, Lokalsport, "Die Spieler in der Einzelkritik"
  3. Spieler des Monats - November/ Dezember 2001 cfc-fanpage.de, abgerufen am 14. Mai 2020
  4. Leimen und Rieschweiler II gerettet rheinpfalz.de vom 23.5.2014, abgerufen am 14. Mai 2020
  5. Neuanfang in der Bezirksliga rheinpfalz.de vom 31.7.2015, abgerufen am 14. Mai 2020

Weblinks



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