Torgelower SV Greif
| Torgelower SV Greif | |||
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| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Name | Torgelower Sportverein Greif e.V. | ||
| Gründung | 1919 | ||
| Farben | schwarz-gelb | ||
| Präsident | Dietrich Lehmann | ||
| Website | www.tsv-greif.de | ||
| Erste Fußballmannschaft | |||
| Cheftrainer | Eckhard Ehrke | ||
| Spielstätte | Gießerei-Arena | ||
| Plätze | 10.000 | ||
| Liga | Fußball-Oberliga Nordost (Staffel Nord) | ||
| 2007/08 | 9. Platz | ||
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Der Torgelower SV Greif ist ein Fußballverein aus Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Die Gründung des ersten Fußballklubs erfolgte 1919 unter dem Namen FC Greif Torgelow. In den 1920er Jahre bekam der FC Greif Konkurrenz durch den Verein VfB Torgelow.
Am 1. März 1946 trafen sich 21 Sportfreunde, um den durch die Kriegswirren aufgelösten Spielbetrieb wieder aufzunehmen, und gründeten die SG Torgelow.
Nach Gründung der DDR wurde der Verein in BSG Stahl Torgelow umbenannt. Anfangs in der Bezirksklasse spielend, schaffte das Team bald den Aufstieg in die Bezirksliga, die dritthöchste Spielklasse im DDR-Fußball. Ihren ersten Titel errangen die Torgelower mit dem Gewinn des FDGB-Bezirkspokals in der Saison 1966/67. Am Ende der Saison 1970/71 stand der Gewinn des Bezirksmeister-Titels und somit der Aufstieg in die Liga, die zweithöchste Spielklasse.
In der ersten Zweitliga-Saison konnte die Mannschaft mit Platz neun den Klassenerhalt feiern. In der nächsten Saison war der Abstieg in die Bezirksliga nicht zu verhindern. 1974/75 und 1978/79 gewann die Mannschaft zwei weitere Bezirksmeistertitel und stieg jeweils in die DDR-Liga auf. Der Klassenerhalt gelang jedoch nur in der Saison 1975/76, und es ging zurück in die Bezirksliga. In der Saison 1983/84 gewann die Mannschaft erneut die Bezirksmeisterschaft, scheiterte aber in den Aufstiegsspielen zur Liga.
1990 nahm der Verein wieder seinen ursprünglichen Namen an und heißt seitdem Torgelower SV Greif. Durch einen siebten Platz in der Bezirksliga Neubrandenburg 1990/91 verpasste das Team die Qualifikation für die neu geschaffene Landesliga Mecklenburg-Vorpommern. In der Saison 1993/94 gelang schließlich der Aufstieg in die Landesliga, in deren oberen Drittel sich der SV Greif in den Folgejahren festsetzte. In der Saison 2003/04 erreichte das Team sogar Tabellenplatz zwei und nahm am Landespokalfinale teil. Letzteres wurde mit 1:2 gegen den dann sechsmaligen Pokalsieger FC Schönberg 95 verloren. In der darauf folgenden Saison schaffte der Torgelower SV Greif durch den Gewinn der Verbandsliga schließlich den Aufstieg in die Oberliga, die vierthöchste Spielklasse, und spielt seit der Saison 2005/06 in der Oberliga Nordost (Staffel Nord).
Neben der Abteilung Fußball, gibt es im größten Torgelower Verein noch die Sportarten Radsport, Badminton, Tischtennis, Frauensport, Handball und Nordic Walking.
Stadion
Spielstätte des Torgelower SV Greif ist das Spartakusstadion in Torgelow, das offiziell ein Fassungsvermögen von 10.000 Zuschauern hat. Bei der Einweihung des Stadions am 14. September 1958 besuchten 11.000 Fans das Bezirksligapunktspiel von Stahl Torgelow gegen Lok Anklam (1:1). Ebenfalls ausverkauft war es, als 1963 die Nachwuchsmannschaften der DDR und Rumäniens in Torgelow aufeinandertrafen.
Mitte 2007 wurde die Sportstätte in Gießerei-Arena umbenannt. Namensgeber war die Eisengießerei Torgelow GmbH.

