Kurt Meissner

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Kurt Meißner

Kurt Meißner
Spielerinformationen
Voller Name Paul Curt Meißner
Geburtstag 11. Dezember 1897
Geburtsort Giebichenstein, DeutschlandDeutschland Deutschland
Sterbedatum 15. Dezember 1973
Sterbeort DeutschlandDeutschland Jena, DeutschlandDeutschland
Position Angriff
Vereine in der Jugend
DeutschlandDeutschland MFC Lindenhof
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1923 - 06/1926
07/1926 - 07/1922
DeutschlandDeutschland VfR Mannheim
DeutschlandDeutschland VfB Leipzig


20 (7)
Nationalmannschaft
1924 DeutschlandDeutschland Deutschland 1 (0)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 9. November 2019

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Kurt Meißner (* 11. Dezember 1897 in Giebichenstein als Paul Curt Meißner; 15. Dezember 1973 in Jena)[1] war ein deutscher Fußballspieler.

Karriere

Meißner erlernte das Fußballspielen in seiner Heimatstadt Halle (Saale). Seine ersten Schritte machte er bei der Borussia Halle, ehe er zum VfL Halle 1896 wechselte. Später führte ihn sein Weg nach Mannheim, wo er zunächst für den MFC 08 Lindenhof spielte.

Zur Saison 1923 wechselte der technisch starke und dribbelgewandte Offensivspieler zum VfR Mannheim. Zwischen 1923 und 1926 gehörte er dort zu den Leistungsträgern in der Bezirksliga Rhein des Süddeutschen Fußball-Verbandes. In den Spielzeiten 1924/25 und 1925/26 gewann der VfR jeweils die Bezirksmeisterschaft.

Nach dem Titelgewinn 1924/25 setzte sich der VfR Mannheim in der Endrunde um die süddeutsche Meisterschaft gegen die übrigen Bezirksmeister durch und qualifizierte sich damit für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Meißner kam am 3. Mai 1925 im Achtelfinale gegen die TuRU Düsseldorf zum Einsatz. Die Mannheimer unterlagen im Kölner Weidenpescher Park mit 1:4. Ein Jahr später erreichte der VfR erneut die Endrunde um die süddeutsche Meisterschaft, belegte dort jedoch den vierten Platz.

Am 23. November 1924 absolvierte Meißner sein einziges Länderspiel für die Deutsche Fußballnationalmannschaft. Beim Freundschaftsspiel im Wedaustadion gegen Italien zog er sich während der Begegnung eine Verletzung zu. Da Spielerwechsel zu dieser Zeit noch nicht erlaubt waren, musste er die Partie trotz seiner Verletzung bis zum Schlusspfiff bestreiten. Deutschland verlor das Spiel mit 0:1.

1926 wechselte Meißner zum VfB Leipzig. Mit dem Verein gewann er in der Saison 1926/27 zunächst die Meisterschaft im Gau Nordwestsachsen und anschließend auch die mitteldeutsche Meisterschaft. Dadurch qualifizierte sich der VfB Leipzig für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Dort wirkte Meißner beim 3:0-Erfolg über den Breslauer FV 06 im Achtelfinale mit. Im Viertelfinale schied Leipzig nach einer 0:3-Niederlage gegen den SV 1860 München aus.

Erfolge

Literatur

  • Lorenz Knieriem, Hardy Grüne: Spielerlexikon 1890–1963. In: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. 8, AGON, Kassel 2006, ISBN 3-89784-148-7.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Geburtsregister Nr. 740/1897 des Standesamts Giebichenstein mit Versterbensvermerk (Sterberegister Nr. 1329/1973 des Standesamts Jena)