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	<title>Wunderteam - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<id>https://www.wikiwaldhof.org/index.php?title=Wunderteam&amp;diff=30960&amp;oldid=prev</id>
		<title>Invisigoth67: Revert auf Version von Benutzer:Invisigoth67 (23. Mai 2008, 13:31). Kein Weblink; hat außerdem nur ein Spiel für das Wunderteam bestritten</title>
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		<updated>2008-05-26T08:13:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Invisigoth67&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Invisigoth67 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:Invisigoth67&lt;/a&gt; (23. Mai 2008, 13:31). Kein Weblink; hat außerdem nur ein Spiel für das Wunderteam bestritten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Wunderteam''' ist eine Bezeichnung für die [[österreichische Fußballnationalmannschaft]] der Jahre 1931 bis 1933, die vor allem mit hohen Siegen über europäische Spitzenmannschaften für Aufsehen sorgte. Das Wunderteam blieb in 12 Spielen in Folge ungeschlagen; wenn man die beiden Spiele vor der ‘Geburtsstunde’ des Wunderteams gegen die Tschechoslowakei und Ungarn noch dazu rechnet, blieb das österreichische Nationalteam sogar 14 Spiele in Folge ungeschlagen. Der Name taucht erstmals in den Schlagzeilen der deutschen Presse 1931 auf, die über die 0:6-Niederlage der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|deutschen Nationalmannschaft]] in Berlin gegen Österreich berichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geburtsstunde des Wunderteams ==&lt;br /&gt;
=== Spiel gegen Schottland ===&lt;br /&gt;
Als Geburtsstunde des Wunderteams wird das Spiel gegen [[Schottische Fußballnationalmannschaft|Schottland]] bezeichnet. Das Land Schottland galt gemeinsam mit [[England]] als das Mutterland des Fußballs und war auf dem europäischen Festland noch ungeschlagen. Bereits die Tatsache, dass Österreich gegen Schottland spielen durfte, wurde als Ehre betrachtet, zumal insbesondere der schottische Fußball in Österreich sehr viele Anhänger hatte. Man übernahm das schottische [[schottische Furche|2-3-5-System]] für die eigene Mannschaft und versuchte, auch die schottische Spielweise mit kurzen flachen Pässen zu praktizieren. Die österreichische Nationalmannschaft wurde vor dem Spiel komplett umbesetzt und spielte teilweise mit Debütanten. Das erste Spiel der neu gebildeten Nationalmannschaft gewannen die Österreicher vollkommen überraschend mit 5:0 gegen die favorisierten Schotten auf der [[Hohe Warte (Wien)|Hohen Warte]] vor 60.000 Zuschauern. Dies war der Beginn des erfolgreichsten Siegeszuges in der Geschichte der österreichischen Nationalmannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Über die Entstehung des Wunderteams mit seiner Aufstellung, die noch heute die meisten fußballinteressierten Österreicher kennen, gibt es zahlreiche Geschichten. Der Verbandskapitän [[Hugo Meisl]] stand unter dem Druck der Fans, Journalisten und Sportfachleute, die eine Umbesetzung der Nationalmannschaft, insbesondere den Einsatz von [[Matthias Sindelar]], vehement forderten. Matthias Sindelar flog am 7. Jänner 1929 nach einer 0:5-Niederlage in einem Freundschaftsspiel gegen eine Süddeutsche Auswahl aus der Mannschaft. Das österreichische Team versuchte damals ihr „Scheiberlspiel“ (schnelle, kurze trickreiche Kombinationen mit „[[Wiener Schmäh]]“) auf dem schneebedeckten Boden durchzuführen, verdribbelte sich aber ein um das andere Mal. Sindelar meinte den Grund für die Niederlage zu kennen: „Mia hätt’n no mehr scheiberln müssn“, eine Antwort, die dem tobenden Hugo Meisl sehr missfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schmiranskiteam ===&lt;br /&gt;
Bei einer verbalen Auseinandersetzung im Wiener [[Ring-Café]] am [[Wiener Ringstraße|Stubenring]] gab Meisl schließlich den anwesenden Sportjournalisten nach und warf ihnen mit den Worten „Da habt’s euer Schmiranskiteam!“ einen Zettel mit der von ihnen gewünschten Aufstellung für das kommende Schottland-Spiel hin. Sindelar kehrte zurück auf die Position des Mittelstürmers, [[Friedrich Gschweidl]] spielte als Rechtsverbinder. Ihm zugestellt als rechten Flügelpartner wurde [[Karl Zischek]], der noch nie im Nationalteam gestanden hatte. Das linke Flügelpaar bildeten [[Anton Schall (Fußballspieler)|Anton Schall]] und [[Adi Vogl]]. Beide spielten gemeinsam bei der [[SK Admira Wien|Admira]], wobei der blutjunge Vogl seinen ersten Teameinsatz machte und bis dato bei den Admiranern nur fallweise zum Einsatz gekommen war. Im Tor durfte [[Rudolf Hiden|Rudi Hiden]] anstatt des routinierteren [[Friedrich Franzl]] spielen. Im Spiel gegen Schottland konnte sich der Tormann durch mehrere Paraden auszeichnen und die Sturmreihe durch zahlreiche Kombinationen glänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:100%; border-style:solid; border-width:1px; border-color:#808080; background-color:#EFEFEF;&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;2&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;800&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt; Linker Back &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Josef Blum]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Karl Sesta]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt; Rechter Half/Läufer &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Georg Braun (Fußballspieler)|Georg Braun]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Johann Mock]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt; Centerhalf &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Josef Smistik]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Leopold Hofmann]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt; Linker Half/Läufer &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Karl Gall]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Walter Nausch]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt; Rechter Flügel &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Karl Zischek]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt; Rechtsverbinder &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Friedrich Gschweidl]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt; Mittelstürmer &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Matthias Sindelar]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt; Linksverbinder &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Anton Schall (Fußballspieler)|Anton Schall]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt; Linker Flügel &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Adolf Vogl]]&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; |&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Verbandskapitän:&amp;lt;/small&amp;gt; [[Hugo Meisl]], &amp;lt;small&amp;gt;Trainer:&amp;lt;/small&amp;gt; [[James Hogan|Jimmy Hogan]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Spiele des Wunderteams ==&lt;br /&gt;
=== Kantersiege über Deutschland ===&lt;br /&gt;
Bereits eine Woche nach dem sensationellen Sieg über die Schotten, der in der internationalen Sportpresse für sehr viel Aufsehen sorgte, fuhr die Mannschaft nach [[Berlin]], wo sie auf das [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|deutsche Nationalteam]] treffen sollte. Die Deutschen rechneten sich mit ihrem harten Spiel gegen die „weichen Österreicher“ gute Chancen aus. Bereits zwei Minuten nach dem Anpfiff traf Matthias Sindelar zum 1:0, der Endstand war 6:0. In Berlin sprach man erstmals vom „Wunderteam“, das aufspielte. Die deutschen Medien berichteten zudem vom „peinlichen Ende Deutschlands“ und der „größten Blamage des [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Revanche luden die Österreicher im September 1931 nach Wien. Zuvor siegten das Wunderteam noch über die [[Schweizer Fußballnationalmannschaft|Schweiz]], trat allerdings nur mit einer B-Mannschaft an, da Österreichs Stars von ihren Vereinen im [[Mitropacup]] benötigt wurden. Dem Rückspiel gegen Deutschland in [[Wien]] sollte eine zusätzliche Bedeutung bekommen, handelte es sich doch um das erste Länderspiel im neu erbauten Wiener Stadion, heute [[Ernst-Happel-Stadion]] genannt. Abermals gab es eine Blamage für Deutschland. Beim 5:0-Sieg in Wien traf Matthias Sindelar drei Mal und legt zudem für seine Verbinder Gschweidl und Schall auf. Solche Erfolge der Nationalmannschaft waren in der damals politisch schwierigen Zeit mehr als nur eine willkommene Ablenkung für die Österreicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Duell mit dem „Erzrivalen“ Ungarn ===&lt;br /&gt;
Ein weiterer Höhepunkt in der Ära des Wunderteams war das Spiel gegen den „Erzrivalen“ aus [[Ungarische Fußballnationalmannschaft|Ungarn]]. Ungarn war damals noch, wie Österreich, eine der besten Mannschaften der Welt – die Duelle der beiden Teams waren insbesondere durch ihre Härte bekannt geworden. In [[Budapest]] erreichte das Wunderteam „nur“ ein 2:2, musste allerdings mit nur 10 Mann spielen, da der Österreicher [[Karl Gall]] von einem Ungarn schwer verletzt wurde und nicht mehr weiter spielen konnte. In Wien kam es bei zu einem enormen Zuschauerandrang. Vor dem Rückspiel gegen die Magyaren hatte die Mannschaft um Kapitän Sindelar noch die Schweiz mit 8:1 in Basel sowie [[Italienische Fußballnationalmannschaft|Italien]] geschlagen. Das Spiel gegen Ungarn 1932 gilt heute als eines der besten Matthias Sindelars. Der Mittelstürmer erzielte beim 8:2 drei Treffer selbst und bereitete alle fünf weiteren Tore vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europameister ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Europameister '32.jpg|thumb|300px|Schlagzeilen der österreichischen Tagespresse 1932]]&lt;br /&gt;
Während der Ära des Wunderteams wurde auch der [[Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften|Europapokal]] ausgespielt. Dabei handelt es sich um den Vorläufer der heutigen [[Fußball-Europameisterschaft|Europameisterschaft]], wobei der damalige Europameister nicht in einem Turnier ermittelt wurde, sondern in einer Meisterschaftsmodus über mehrere Jahre ausgespielt wurde. Mehrere Spiele des 2. Europapokals, der von 1930 bis 1932 ausgetragen wurde, fielen in die Zeit des Wunderteams. Nachdem 1932 Österreich gegen die Schweiz erneut siegreich geblieben war, stand die Mannschaft Hugo Meisl als neuer Europameister fest. Dies war der einzige Titelgewinn, den je eine österreichische Fußballnationalmannschaft erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiel gegen England ===&lt;br /&gt;
Die einzige Niederlage des Wunderteams brachte der damaligen Nationalmannschaft trotzdem die größte internationale Anerkennung ein. Die Mannschaft um Kapitän Sindelar reiste nach Siegen gegen Ungarn in Budapest und [[Schwedische Fußballnationalmannschaft|Schweden]] in [[Stockholm]] mit dem Zug nach [[London]], um am 7. Dezember 1933 gegen die [[Englische Fußballnationalmannschaft|englische Nationalmannschaft]] anzutreten. England war zu Hause bislang ungeschlagen und sollte es auch weitere 20 Jahre bleiben. Noch hatte es bislang keine Mannschaft vom europäischen Festland geschafft, mehr als ein Ehrentor gegen die Engländer zu Hause zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[RAVAG]] übertrug das Spiel live auf den [[Heldenplatz|Wiener Heldenplatz]]. Im [[Stamford Bridge (Stadion)|Stamford Bridge Stadion]] lagen die Österreicher jedoch bereits zur Pause mit 2:0 zurück, spielten nervös, ehe sie in der zweiten Halbzeit ihr berühmtes Kombinationsspiel aufzogen. Hugo Meisl schickte seine Mannschaft mit den Worten „Spüts euer Spüü!“ („Spielt euer Spiel“) zurück auf das Spielfeld. Das Nationalteam schaffte drei Mal den Anschlusstreffer, verlor am Ende jedoch 4:3, obgleich Adolf Vogl kurz vor Schluss noch die Ausgleichschance vergab. Das technisch hochwertige Spiel der Österreicher wurde vor allem von den britischen Journalisten gelobt. Noch heute erinnert eine Gedenktafel und das Gemälde ''Das Wunderteam'' von [[Paul Meissner]], das die Mannschaft beim Einlauf ins Stadion zeigt, an das berühmte Spiel. Vor der Ankunft in Wien machte das Wunderteam noch in [[Brüssel]] halt, wo [[Belgische Fußballnationalmannschaft|Belgien]] mit 6:1 bezwungen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende und der Zerfall des Wunderteams ==&lt;br /&gt;
Als letztes Spiel des Wunderteams wird im Allgemeinen des Match gegen [[Französische Fußballnationalmannschaft|Frankreich]] in [[Paris]] gesehen, das Österreich noch mit 4:0 gewinnen konnte. Die österreichische Mannschaft fertigte die Franzosen durch Tore von Sindelar, Zischek und Weselik ab, im Gegenzug machte Rudolf Hiden die wenigen Angriffe der Franzosen mit spektakulären Paraden zunichte und erweckte damit das Interesse des Präsidenten von [[RC Paris|Racing Club de Paris]], Jean-Bernard Lévy. Dieser unterbreitete dem österreichischen Tormann ein Angebot, das Hiden sofort annahm. Er beendete mit diesem Spiel seine Karriere in der österreichischen Nationalmannschaft und wechselte noch 1933 für eine Ablösesumme von 80.000 Francs vom Wiener AC nach Paris. Damit fiel eine wichtige Stütze des Wunderteams weg, zudem folgten mehrere Nationalspieler Hidens Beispiel und gingen ins Ausland, was deutliche Einbußen im technischen Spiel der Österreicher bewirkte, wenngleich es in den folgenden 13 Spielen nur eine Niederlage gegen die [[Tschechoslowakische Fußballnationalmannschaft|Tschechoslowakei]] (2:1) gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.oefb.at/show_berichtdetail.php?ber_id=1965&amp;amp;fpid=298 Österreichischer Fußball-Bund - Das Wunderteam mit Weltruf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Fußballnationalmannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Besondere Fußballmannschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Wunderteam]]&lt;br /&gt;
[[it:Wunderteam]]&lt;br /&gt;
[[ja:ヴンダーチーム]]&lt;br /&gt;
[[nl:Wunderteam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Invisigoth67</name></author>
		
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