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	<title>Stadion Gladbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<id>https://www.wikiwaldhof.org/index.php?title=Stadion_Gladbeck&amp;diff=13776&amp;oldid=prev</id>
		<title>Kuemmjen am 3. September 2007 um 16:47 Uhr</title>
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		<updated>2007-09-03T16:47:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das '''Stadion Gladbeck''' ist das größte [[Stadion|Sportstadion]] [[Gladbeck]]s. Es wurde im Jahr 1928 als '''Vestische Kampfbahn''' eröffnet. Eine Namensänderung fand nie statt, jedoch hat sich der Name ''Stadion Gladbeck'' durchgesetzt und wird auch in offiziellen Texten der Stadt verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadion verfügt heute über 37.612 Plätze, wovon 36.292 Stehplätze sind. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Fassungsvermögen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gladbeck.de/Leben_in_GLA/Freizeit/Freizeitstaetten/Sportstaetten.asp Sportstätten in Gladbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem existieren sämtliche [[Leichtathletikanlage]]n. Eine Besonderheit des Stadions, das seit 1986 unter [[Denkmalschutz]] steht, sind die drei aus [[Ruhrsandstein]] erbauten Eingangsbauwerke. Der Haupteingang, das größte der drei Torgebäude, befindet sich im [[Süden]], die beiden anderen im [[Nordwest]]en und [[Nordost]]en. Eigentümer des Stadions ist die [[Gladbeck|Stadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung und Eröffnung ===&lt;br /&gt;
Die ''Volkserholungsanlage Gladbeck'' gehört zu den Projekten der Stadt während der durch die [[Kohle]]förderung bedingten wirtschaftlichen Aufschwungphase der [[1920er]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 wurde der Beschluss gefasst, nahe dem Wittringer Wald eine Sportanlage zu errichten. Neben dem [[Stadion]] sollte sich hier auch ein [[Freibad]], [[Tennis]]plätze und ein [[Stadtpark|Stadtgarten]] entstehen. Das Waldgebiet kaufte die Stadt bereits 1922 für 3,75 Mio. [[Deutsche Mark|D-Mark]] von einem [[Adel]]igen. Verantwortlich für die Planung der Anlage war Josef Korte, der Leiter des Städtischen [[Tiefbau]]amtes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadion verfügte bei seiner Eröffnung über 3.000 unüberdachte Sitzplätze. Der Stehwall war nach manchen Angaben für 22.000, nach Anderen für 40.000 Besucher vorgesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai 1928 wurde das Stadion als ''Vestische Kampfbahn'' vor 25.000 Zuschauern mit einem Sportfest eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen vor dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Bereits vor der offiziellen Eröffnung des Stadions spielte der [[FC Schalke 04]] am 11. März 1928 als amtierender Ruhrbezirks-Meister gegen Westfalen-Meister [[RSV 1872 Hagen]] in der Endrunde um die [[Deutscher Fußballmeister|westdeutsche Meisterschaft]]. 15.000 Zuschauer sahen einen 2:0&amp;amp;#8209;Sieg der ''Knappen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch den Zuschauerrekord der Vorkriegszeit stellten die ''Königsblauen'' auf. 27.000 Zuschauer sahen 1930 den 1:0&amp;amp;#8209;Sieg im West&amp;amp;#8209;Finalrundenspiel gegen den [[VfL Benrath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 kam die &amp;quot;Vestischen Industriestaffel&amp;quot; ''(Laufen, Schwimmen, Radfahren)'' in dem Stadion an, Anfang der [[1930er]] fanden hier Dirt-Track-Motorrad-Rennen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde das Stadion für nationalsozialistische Massenveranstalltungen genutzt, nachdem [[Adolf Hitler]] hier bereits 1932 eine Wahlrede gehalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg und Wiederaufbau ===&lt;br /&gt;
Die ''Vestische Kampfbahn'' wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] schwer beschädigt. Die drei Eingangsbauwerke und der Stehwall auf der Ostseite wurden zerstört und auf dem Spielfeld befand sich ein [[Explosionskrater|Bombenkrater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadion wurde von den Bürgern der Stadt wieder aufgebaut. Am 13. Juli 1947 fand vor 15.000 Zuschauern die Wiedereröffnung mit Städtespielen im [[Fußball]] und [[Feldhandball]] zwischen Gladbeck und [[Bottrop]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fassungsvermögen wurde nach dem Krieg auf über 45.000 Plätze erweitert. Dies war ausschlaggebend, um bedeutende Fußballspiele ausrichten zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fanden im Stadion hauptsächlich [[Fußball]]spiele statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1948 sahen 40.000 Zuschauer das Meisterschaftsspiel der [[Britische Besatzungszone|Britischen Besatzungszone]] zwischen [[Borussia Dortmund]] und dem [[FC St. Pauli]] ''(2:2 n.V., Wiederholung in [[Braunschweig]] 0:1)''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zuschauerrekord wurde am 21. Mai 1950 aufgestellt, als 45.000 Zuschauer dem Endrundenspiel um die [[Deutscher Fußballmeister|deutsche Meisterschaft]] zwischen dem [[VfR Mannheim]] und [[Borussia Dortmund]] ''(3:1)'' beiwohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erst- und Zweitliga-Fußball in Gladbeck ====&lt;br /&gt;
Obschon Gladbeck selbst nie einen erstklassigen Fußballverein zu bieten hatte, war im Stadion eine Spielzeit lang Erstliga-Fußball zu sehen. Der [[STV Horst-Emscher]], der bereits 1948 Spiele gegen den [[Bonner SC]] und den [[Hamburger SV]] in Gladbeck austrug, zog während des Umbaus des [[Fürstenbergstadions]] in der [[Fußball-Oberliga West#Saison 1950/51|Oberliga-Saison 1950/51]] in die Kampfbahn um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 122.000 Zuschauern, die zu den &amp;quot;Heimspielen&amp;quot; der ''Husaren'' nach Gladbeck kamen, sahen circa 30.000, also fast ein Drittel, das [[Derby (Sport)|Stadtderby]] gegen den [[FC Schalke 04]] ''(2:2)''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitliga-Fußball gab es in Gladbeck von 1957 bis 1963, als die [[Sportfreunde Gladbeck]], die 1966 mit ''SuS Rosenhügel'' zum ''1. FC Gladbeck'' fusionierten, in der [[Fußball in Deutschland#Die Zeit der Oberligen|ehemaligen zweiten Liga]] spielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmalschutz und Modernisierung ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1986 wurde die Anlage im Zentrum Gladbecks unter [[Denkmalschutz]] gestellt. Im Folgejahr wurde mit der Modernisierung des Stadions begonnen. Auf der [[Westen|Westseite]] wurden die eine Sitzplatztribüne für 2.500 Besucher errichtet, deren Überdachung lange Zeit im Gespräch war, aber bislang nicht stattgefunden hat. Auch die Stehtraversen wurden nach den Belangen des Denkmalschutzes erneuert. Insgesamt wurden für die Modernisierung 1,2 Mio. D-Mark aufgewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Komplettsanierung veranstaltete das Städtische Sportamt und der ''TV Gladbeck'' von 1989 bis 1997 jährlich das nationale Leichtathletik-Stadionsportfest mit Teilnehmern aus 27 Nationen. Die meisten Zuschauer kamen 1996 und 1997 ''(jeweils 2.000)''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles Geschehen ==&lt;br /&gt;
Im ''Stadion Gladbeck'', dessen Fassungsvermögen von der Stadt mit 37.612 Plätzen angegeben wird&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fassungsvermögen&amp;quot;/&amp;gt;, tragen heute der ''TV Gladbeck 1912'', sowie der ''VfL Gladbeck 1921'' regelmäßig [[Leichtathletik]]-Wettkämpfe aus. Gelegentlich bestreitet hier auch der [[Fußball-Oberliga Westfalen|Oberligist]] ''DJK Germania Gladbeck'' seine Heimspiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Sportfeste von [[Schule]]n finden gelegentlich im Stadion statt. Das Stadion ist außerhalb von Veranstaltungen für jedermann geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfahrt ==&lt;br /&gt;
Das Stadion ist am besten mit dem Auto zu erreichen. Von der [[Bundesautobahn 2]] bei der Ausfahrt Essen/Gladbeck abfahren, dem Lauf der [[Bundesstraße 224]] Richtung Marl/Gladbeck folgen und an der ersten [[Lichtzeichenanlage|Ampel]] links in die Bohmertstraße einbiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Adresse:&amp;lt;/u&amp;gt; Bohmertstraße 131, 45968 Gladbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballstadion in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathletikstadion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gladbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kuemmjen</name></author>
		
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