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	<title>SV Sodingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-16T06:56:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<id>https://www.wikiwaldhof.org/index.php?title=SV_Sodingen&amp;diff=27670&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wahrerwattwurm: div. typos</title>
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		<updated>2008-06-06T15:24:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;div. typos&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der '''Sport-Verein von 1912 Sodingen''' ist ein Fußballverein in der Stadt [[Herne]] in [[Nordrhein-Westfalen]], der in den 1950er Jahren erstklassig spielte. Die Vereinsfarben sind Grün-Weiß. Derzeit (Saison 2007/08) spielt der Klub in der sechstklassigen Landesliga Westfalen, Gruppe 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der Verein am [[14. September]] [[1912]] in dem Bergbaustädtchen Sodingen, das 1926 nach Herne eingemeindet wurde. Er gehörte insbesondere in den 1950er Jahren (wie z.B. auch die [[SpVgg. Erkenschwick]], die [[Sportfreunde Katernberg]] oder die [[SpVg. Herten]]) zu den [[Arbeitersport in Deutschland#Begriffliche Abgrenzung|Bergarbeitervereinen]], denen man nachsagte, beim reputierlichen DFB nicht sonderlich wohl gelitten zu sein.&lt;br /&gt;
Das Stadion ''Glück-Auf'' mit 30.000 Plätzen wurde [[1928]] auf dem Gelände der [[Bergwerk|Zeche]] ''[[Zeche Mont Cenis|Mont Cenis]]'' errichtet und [[1975]] abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die „große Zeit“ ==&lt;br /&gt;
Der SV Sodingen spielte jahrelang nur in unteren Ligen, bis er nach dem [[Zweiter Weltkrieg|2. Weltkrieg]] mehrmals in Folge aufstieg, so dass er [[1950]] in der [[II. Division|2. Liga West]] und ab [[1952]] in der [[Oberliga West]] spielte. Dieser an die frühere [[FC Schalke 04|Schalker]] Entwicklung erinnernde Aufstieg trug ebenso dazu bei, dass der Verein nicht nur im [[Ruhrgebiet]] außerordentlich beliebt wurde, wie die Tatsache, dass sich hier ein „David“ anschickte, nach den Sternen zu greifen. Praktisch sämtliche Spieler arbeiteten auf der Zeche Mont Cenis und stammten ausnahmslos aus der näheren Umgebung. Auch die Konkurrenz zum „bürgerlichen“ Lokalrivalen [[Westfalia Herne]] nährte das Bild vom „Sodinger [[Außenseiter|Underdog]]“ – und zumindest in den 1950er Jahren hatte dieser auch tatsächlich die Nase vorn. Die Mannschaft spielte einen kompromisslosen [[Kick and Rush]]-Stil, gepaart mit unbedingtem Einsatzwillen aller Akteure, verfügte dabei durchaus über technische Qualitäten, was den Bundestrainer [[Josef Herberger|Sepp Herberger]] zu der Aussage veranlasst haben soll, Sodingen sei ''„die einzige deutsche Elf, die englisch spielt“''.&amp;lt;ref&amp;gt;Baroth, S.&amp;amp;nbsp;81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Saison 1954/55 belegten die Schützlinge von Trainer [[Ludwig Tretter]] den 2. Platz in der Oberliga West und qualifizierten sich damit für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft, wo sie zunächst den [[SSV Reutlingen]] in einem Ausscheidungsspiel mit 3:0 besiegten und dann in den Gruppenspielen auf den [[1. FC Kaiserslautern]], den [[Hamburger SV]] und [[BFC Viktoria 1889|Viktoria 89 Berlin]] (immerhin auch zweimaliger Deutscher Meister) trafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Spiele:&lt;br /&gt;
* gegen Kaiserslautern 2:2 und 2:2&lt;br /&gt;
* gegen Hamburg 0:1 und 1:1&lt;br /&gt;
* gegen Berlin 5:1 und 3:2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das Heimspiel gegen die mit all ihren „Berner Weltmeistern“ antretenden Lauterer am 22. Mai [[1955]] zeigt, wie stark die Unterstützung für diesen Stadtteilverein war (auch wenn Sodingen von Ortsfremden gelegentlich mit [[Solingen]] verwechselt wurde und noch heute wird): wegen des erwarteten Besucheransturms war das Heimspiel in die [[Glückauf-Kampfbahn|Schalker Glückauf-Kampfbahn]] verlegt worden, wo es schon Stunden vor Spielbeginn zu chaotischen Zuständen kam, weil etwa 80.000 Menschen in das nur 40.000 Plätze bietende Stadion drängten. Am Ende waren es etwa 55.000, die Einlass gefunden hatten, und das Spiel musste mehrfach unterbrochen werden, weil die Zuschauermassen meterweit auf dem Spielfeld standen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ''Kicker'' schrieb anschließend: ''„Wir sahen heute eines der packendsten und schönsten Spiele seit langem, würdig einem Endspiel. Ohne Fritz Walters Spielgenie wäre Lautern von den Sturmfluten der offensiven Westfalenelf überwältigt worden.“''&amp;lt;ref&amp;gt;Piorr, Band&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;257&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Runde war Sodingen mit 7:5 Punkten hinter dem 1. FCK (9:3) und dem HSV (8:4) achtbarer Gruppendritter geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgesaison erreichte der SV Sodingen, der auch mehrere Nationalspieler in seinen Reihen hatte, nochmals einen einstelligen Tabellenplatz. 1956/57 entging man dem Abstieg nur knapp: wegen unerlaubter Bargeldzahlungen an die Spieler wurden dem SV Sodingen sechs Punkte abgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ligazugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
In der '''höchsten Spielklasse''', der Oberliga West, spielte der SV Sodingen 9 Jahre, und zwar:&lt;br /&gt;
* 1952-1959 (Plätze: 11, 14, 2, 9, 14, 13, 15)&lt;br /&gt;
* 1960-1962 (Plätze 14 und 15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2. Liga West war der Klub von 1950 bis 1952, 1959/60 und 1962/63 vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither spielte der Verein nur noch im Amateurbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Spieler ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Adamik|&amp;quot;Hännes&amp;quot; Adamik]] (1925–2005)&lt;br /&gt;
* [[Hans Cieslarczyk]] (* 1937), 5 A-Länderspiele (1957 und 1958; 3 Tore) für Sodingen; [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958/Deutschland|WM-Teilnehmer 1958]], danach bei [[Borussia Dortmund]]&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Harpers|„Gerdi“ Harpers]] (* 1928), 6 A- und 4 B-Länderspiele (1952-1956)&lt;br /&gt;
* [[Leo Konopczynski]] (1927–2003), 2 B-Länderspiele (1956 und 1957)&lt;br /&gt;
* [[Josef Marx (Fußballspieler)|Josef Marx]] (* 1934), 1 A-Länderspiel (1960; 1 Tor)&lt;br /&gt;
* [[Alfons Nowak]]&lt;br /&gt;
* [[Günter Sawitzki]] (* 1932), 2 A- und 1 B-Länderspiel (1956) für Sodingen, danach beim [[VfB Stuttgart]], [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958/Deutschland|WM-Teilnehmer 1958]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Dieter Baroth: ''Jungens, Euch gehört der Himmel! Die Geschichte der Oberliga West 1947-1963'', Klartext, Essen 1988 ISBN 3-88474-332-5&lt;br /&gt;
* [[Hardy Grüne]]: ''Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890-1963'', Agon, Kassel 1996 ISBN 3-928562-85-1&lt;br /&gt;
* Hardy Grüne: ''Enzyklopädie der europäischen Fußballvereine. Die Erstligamannschaften Europas seit 1885'', Agon, Kassel 2000 ISBN 3-89784-163-0&lt;br /&gt;
* Hartmut Hering (Hg.): ''Im Land der tausend Derbys. Die Fußball-Geschichte des Ruhrgebiets'', Die Werkstatt, Göttingen 2002 ISBN 3-89533-372-7&lt;br /&gt;
* Harald Landefeld/Achim Nöllenheidt (Hg.): ''&amp;quot;Helmut, erzähl mich dat Tor!&amp;quot; Neue Geschichten und Portraits aus der Oberliga West 1947-1963'', Klartext, Essen 1993 ISBN 3-88474-043-1&lt;br /&gt;
* Ralf Piorr (Hg.): ''Der Pott ist rund. Das Lexikon des Revierfußballs.'' Klartext, Essen – Band 1 (''Die Chronik 1945-2005'', 2005) ISBN 3-89861-358-5, Band 2 (''Die Vereine'', 2006) ISBN 3-89861-356-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.sv-sodingen.de Vereinsseite]&lt;br /&gt;
*[http://www.sv-sodingen.de/6528/6555.html Fotos von der 90-Jahr-Feier des Vereins]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;references-small&amp;quot; style=&amp;quot;-moz-column-count:2; column-count:2;&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;references /&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballverein aus Nordrhein-Westfalen|Sodingen, SV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportverein (Ruhrgebiet)|Sodingen, SV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herne|Sodingen, SV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fr:SV Sodingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wahrerwattwurm</name></author>
		
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