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	<title>SC Tasmania 1900 Berlin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<id>https://www.wikiwaldhof.org/index.php?title=SC_Tasmania_1900_Berlin&amp;diff=122246&amp;oldid=prev</id>
		<title>Stefansvw: Die Seite wurde neu angelegt: „{{ Infobox Historischer Fußballverein | kurzname    = SC Tasmania 1900 Berlin | image       = Vereinswappen | lang…“</title>
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		<updated>2013-06-05T07:42:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{ Infobox Historischer Fußballverein | kurzname    = SC Tasmania 1900 Berlin | image       = &lt;a href=&quot;/wiki/Datei:SC_Tasmania_1900_Berlin.png&quot; title=&quot;Datei:SC Tasmania 1900 Berlin.png&quot;&gt;125px|Vereinswappen&lt;/a&gt; | lang…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{ Infobox Historischer Fußballverein&lt;br /&gt;
| kurzname    = SC Tasmania 1900 Berlin&lt;br /&gt;
| image       = [[Datei:SC Tasmania 1900 Berlin.png|125px|Vereinswappen]]&lt;br /&gt;
| langname    = Sport-Club Tasmania von 1900 Berlin e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
| gegründet   = 2. Juni 1900&lt;br /&gt;
| aufgelöst   = 1973&lt;br /&gt;
| klubfarben  = Blau-Weiß&lt;br /&gt;
| stadion     = [[Werner-Seelenbinder-Sportpark|Sportpark Neukölln]]&lt;br /&gt;
| liga        = [[Fußball-Bundesliga|1. Bundesliga]]&lt;br /&gt;
| erfolge     = mehrfach Berliner Meister und Pokalsieger,&amp;lt;br /&amp;gt;Teilnahme an der Bundesliga,&amp;lt;br /&amp;gt;Teilnahme am Messepokal&lt;br /&gt;
| pattern_la1 = _carolinaborder&lt;br /&gt;
| pattern_b1  = _carolinacollar&lt;br /&gt;
| pattern_ra1 = _carolinaborder&lt;br /&gt;
| pattern_so1 = _band_blue&lt;br /&gt;
| leftarm1    = FFFFFF&lt;br /&gt;
| body1       = FFFFFF&lt;br /&gt;
| rightarm1   = FFFFFF&lt;br /&gt;
| shorts1     = FFFFFF&lt;br /&gt;
| socks1      = FFFFFF&lt;br /&gt;
| pattern_la2 =&lt;br /&gt;
| pattern_b2  =&lt;br /&gt;
| pattern_ra2 =&lt;br /&gt;
| leftarm2    =&lt;br /&gt;
| body2       =&lt;br /&gt;
| rightarm2   =&lt;br /&gt;
| shorts2     =&lt;br /&gt;
| socks2      =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''SC Tasmania 1900 Berlin''' (offiziell: ''Sport-Club Tasmania von 1900 Berlin e.&amp;amp;nbsp;V.'') war ein [[Sportverein]] aus dem Berliner [[Bezirk Neukölln]]. Der am 2. Juni 1900 als ''Rixdorfer TuFC Tasmania 1900'' gegründete Verein erlangte vor allem wegen seines schlechten Abschneidens in der [[Fußball-Bundesliga]] der [[Fußball-Bundesliga 1965/66|Saison 1965/66]] Berühmtheit. Darüber hinaus waren die Neuköllner aber auch mehrfacher Teilnehmer an der [[Deutsche Fußballmeisterschaft|Endrunde um die deutsche Meisterschaft]] und langjähriges Mitglied der obersten [[Berlin]]er Spielklassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein musste als Spätfolge des Abstiegs aus der Bundesliga Konkurs anmelden und wurde im Juli 1973 aufgelöst. Als inoffizieller Nachfolger gilt der [[SV Tasmania Berlin]], der am 3. Februar 1973, also noch vor dem juristischen Ende des SC Tasmania, als ''SV Tasmania Neukölln 73'' gegründet wurde und einen Teil der Nachwuchsspieler der insolventen SC Tasmania aufnahm.&amp;lt;ref name=gruene-karn&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hardy Grüne, Christian Karn |Titel=Das große Buch der Deutschen Fußballvereine |Verlag=AGON Sportverlag |Ort=Kassel |Jahr=2009 |Seiten=58, 348 |ISBN=978-3-89784-362-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 1900–1945: Im MFB und VBB ===&lt;br /&gt;
Tasmania wurde am 2. Juni 1900 zunächst als ''Rixdorfer TuFC Tasmania 1900'' gegründet. 1907 gab es eine kleinere Namensänderung in ''Rixdorfer FC Tasmania 1900''. Mit der Umbenennung der Stadt [[Berlin-Neukölln|Rixdorf]] in Neukölln ändert 1912 auch der Verein seinen Namen in ''Neuköllner SC Tasmania''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein schloss sich zunächst dem [[Märkischer Fußball-Bund|Märkischen Fußball-Bund]] (MFB) an und stieg dort 1908 in die höchste Spielklasse auf. Als Neuling konnte ''Tas'' –&amp;amp;nbsp;so der Spitzname des Vereins&amp;amp;nbsp;– auf Anhieb die [[Berliner Fußballmeister|Verbandsmeisterschaft]] gewinnen und diesen Titel in den folgenden zwei Spielzeiten erfolgreich verteidigen. Dadurch waren die Rixdorfer auch jeweils teilnahmeberechtigt zur Endrunde um die deutsche Meisterschaft, wobei sie sich 1910 und 1911 noch in Ausscheidungsspielen gegen die Meister des [[Berliner Ballspiel-Bund]]s (BBB) und [[Verband Berliner Athletik-Vereine|Verbands Berliner Athletik-Vereine]] (VBAV) durchsetzen mussten. Während sie [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1908/09|1909]] und [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1910/11|1911]] jeweils im Viertelfinale scheiterte, erreichte die Mannschaft [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1909/10|1910]] das Halbfinale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background-color:#B3B7FF;&amp;quot; | Vereinsnamen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 1900–1907: '''Rixdorfer TuFC Tasmania 1900'''&lt;br /&gt;
* 1907–1912: '''Rixdorfer FC Tasmania 1900'''&lt;br /&gt;
* 1912–1945: '''Neuköllner SC Tasmania'''&lt;br /&gt;
* 1946–1948: '''SG Neukölln-Mitte '''&lt;br /&gt;
* 1949–1973: '''SC Tasmania 1900 Berlin'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der MFB mit dem VBAV und dem [[Verband Berliner Ballspielvereine]] zum [[Verband Brandenburgischer Ballspielvereine]] (VBB) zusammengelegt worden war, konnte Tasmania seine Spitzenposition nicht behaupten und stieg 1913 aus der obersten Spielklasse ab. In den folgenden Jahren bis zur Gründung der [[Gauliga Berlin-Brandenburg]] wechselte Tasmania häufig zwischen der ersten und zweiten Spielklasse hin und her. Insgesamt spielte man sechs Spielzeiten (1921/1922, 1925 bis 1929 und 1930/1931) in der höchsten VBB-Verbandsliga. Für die Gauliga waren die Neuköllner lange Zeit zu schwach und stiegen erst 1940 auf, nachdem der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] bereits den Spielbetrieb beeinträchtigt hatte. Im August 1940 schloss sich der ''SC Attila Berlin'' den Neuköllner Fußballern an.&amp;lt;ref name=gruene-karn /&amp;gt; Nachdem man 1941 wieder ab- und 1942 wieder aufgestiegen war, hielt man sich bis zum Ende des Krieges in der Gauliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945–1965: In der Berliner Stadtliga ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Verein durch die alliierten Kontrollbehörden aufgelöst und 1946 als ''SG Neukölln-Mitte'' neu gebildet. Das Team verpasste zunächst die Qualifikation für die neugegründete [[Berliner Stadtliga]] und stieg erst 1949 –&amp;amp;nbsp;inzwischen unter dem Namen ''SC Tasmania 1900 Berlin''&amp;amp;nbsp;– auf. Danach hielten sich die ''Tasmanen'' bis 1952 in der ''Vertragsliga'' (so hieß die Spielklasse seit 1950). Nach dem Wiederaufstieg 1955 gehörte ''Tas'' bis zur Gründung der [[Fußball-Bundesliga]] fest zur Vertragsliga und entwickelte sich mit drei [[Berliner Fußballmeister|Berliner Meisterschaften]] und fünf [[Berliner Landespokal (Fußball)|Berliner Pokalsiegen]] in den kommenden Jahren zur führenden Mannschaft in [[West-Berlin]]. Dementsprechend war die Enttäuschung groß, als anstelle Tasmanias der Lokalrivale [[Hertha BSC]] den an Berlin zu vergebenen Platz in der neuen Bundesliga einnehmen durfte. ''Tas'' sah sich benachteiligt und warf der Hertha Bilanzfälschung vor, hatte aber mit dem Protest keinen Erfolg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Jahn |Titel=Nur nach Hause geh'n wir nicht, Die Geschichte von Hertha BSC Berlin |Verlag=Die Werkstatt GmbH |Ort=Göttingen |Jahr=2006 |Seiten=88 ff. |ISBN=3-89533-535-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1965/1966: Bundesliga ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tasmania Berlin.png|links|miniatur|125px|Historisches Vereinswappen aus dem Jahr 1966&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Meisel, Hans-Jürgen Winkler: ''Fussball 66 – Weltmeisterschaft in England, Bundesliga, Europa-Pokale.'' Südwest-Verlag, München 1966, S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Zwei Jahre nach der erfolglosen Bewerbung für die Bundesliga durfte Tasmania überraschend doch noch in der ersten Spielklasse antreten: Nachdem Ende Februar 1965 bei einer Kontrolle der Kassenbücher bei Hertha BSC ein Fehlbetrag in Höhe von 192.000 D-Mark festgestellt worden war, wurde der Verein daraufhin wegen Verstoßes gegen die finanziellen Regelungen des Bundesligastatuts aus der Bundesliga ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]] vom 4. März 1965, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]] vom 12. April 1965, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]] vom 20. April 1965, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Juni 1965 entschied der DFB zunächst, eine Aufstiegsrunde zwischen dem sportlichen Absteiger der [[Fußball-Bundesliga 1964/65|Bundesliga-Saison 1964/65]] [[Karlsruher SC]], den beiden Zweiten der Aufstiegsrunden aus der [[Fußball-Regionalliga 1964/65|Regionalliga-Saison 1964/65]] [[SSV Reutlingen]] und [[1. FC Saarbrücken]] sowie Tasmania um den vakanten 16. Bundesligastartplatz der Folgesaison auszutragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]] vom 28. Juni 1965, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem der DFB ein Gnadengesuch seitens Hertha BSC am 2. Juli 1965 abgelehnt hatte und der Karlsruher SC auf den 14. Platz vorrückte, erübrigte sich diese Aufstiegsrunde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]] vom 3. Juli 1965, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neue Zeit]] vom 8. Juli 1965, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Urteil, darunter auch der Klassenverbleib der Karlsruher, wurde zwei Wochen später durch das DFB-Bundesgericht nach Beschwerden der Tasmania und [[Tennis Borussia Berlin]] aufgehoben. Die Bundesligavereine sprachen sich unterdessen für eine Erhöhung der Liga auf 17 Mannschaften aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]] vom 16. Juli 1965, S. 8; [[Neues Deutschland]] vom 16. Juli 1965, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren drang u.&amp;amp;nbsp;a. der [[Axel Springer AG|Axel Springer Verlag]] seit Anfang Juli 1965 auf die Teilnahme eines [[West-Berlin]]er Vereins in der höchsten Spielklasse.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]] vom 6. Juli 1965, S. 7; [[Berliner Zeitung]] vom 13. Juli 1965, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Tennis Borussia Berlin als Meister der Berliner Regionalliga 1964/65 war bereits zuvor in der Aufstiegsrunde gescheitert und der zweitplatzierte Verein [[Spandauer SV]] verzichtete auf den Aufstieg, sodass der drittplatzierte Verein Tasmania Berlin spätestens am 23. Juli 1965 als möglicher 17. Verein genannt wurde, während der Karlsruher SC inzwischen wieder in die Liga aufgenommen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dfb.de/index.php?id=511739&amp;amp;tx_dfbnews_pi1%5BshowUid%5D=35115&amp;amp;&amp;amp;tx_dfbnews_pi1%5Barticle_page%5D=1&amp;amp;tx_dfbnews_pi4%5Bcat%5D=71&amp;amp;type= Eine Erfolgsgeschichte - 50 Jahre Bundesliga: Die Saison 1964/65], Bericht des [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] vom 11. Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]] vom 24. Juli 1965, S. 7; [[Neues Deutschland]] vom 26. Juli 1965, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31. Juli entschied der DFB-Verbandstag schließlich, die Tasmania endgültig in die Bundesliga aufzunehmen. Diese Entscheidung stieß in Westdeutschland wegen der geringen Spielstärke der Westberliner Vereine auf Kritik.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]] vom 4. August 1965, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Kritik, den Verein nur aus politischen Gründen in die Bundesliga aufgenommen zu haben, zu entschärfen, erhielt der ursprüngliche Absteiger [[FC Schalke 04]] im 14. DFB-Entscheid in Folge des Finanzskandals einen 18. Startplatz für die kommende Bundesligasaison zugesprochen, sodass die Saison 1964/65 ohne sportlichen Absteiger endete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]] vom 1. August 1965, S. 10; [[Neues Deutschland]] vom 2. August 1965, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb weniger Tage musste die Tasmania einen großen Teil ihres Kaders u.&amp;amp;nbsp;a. unter Mithilfe der [[Reiseruf|ADAC-Reiserufe]] aus dem Urlaub zurückberufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=le&amp;amp;dig=2011%2F04%2F18%2Fa0126&amp;amp;cHash=e1fda243f97ed11a58eb7f6009815861 Die Maßeinheit für Misserfolg im Fußball], Bericht der [[die tageszeitung|taz]] vom 18. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Spiegel]] (28/1965) vom 7. Juli 1965, S. 70–79&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Spieler mussten in der Folge aufgrund der Umstellung zum Vollprofi ihre Arbeitsstelle ganz oder zumindest teilweise aufgeben. Der Aufbau einer konkurrenzfähigen Mannschaft war teilweise nicht möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.11freunde.de/interview/196566-atze-becker-ueber-den-abstieg-von-tasmania-berlin »Atze« Becker über den Abstieg von Tasmania Berlin: »Das war deprimierend«], Bericht von [[11 Freunde]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch deshalb wurde Tasmania Berlin zum erfolglosesten Team in der Geschichte der Bundesliga. In den 34 Saisonspielen gelangen lediglich zwei Siege. Mit 15:108 Toren und 8:60 Punkten belegte Tasmania Berlin abgeschlagen den letzten Platz. Dem gegenüber gab es nur kleine Achtungserfolge, wie den 2:0-Auftaktsieges gegen den [[Karlsruher SC]] oder mit einem Unentschieden gegen den [[1. FC Kaiserslautern]] den einzigen Auswärtspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rekorde ====&lt;br /&gt;
Tasmania Berlin gilt bis heute als der erfolgloseste Verein der Bundesligageschichte. Dies spiegelt sich unter anderem auch in den Rekorden wider, die der Verein seit der Saison 1965/66 hält.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Draxler (Hrsg.): ''40 Jahre Bundesliga – Die besten Fotos, die besten Geschichten.'' Ullstein Verlag, München 2003, ISBN 978-3-548-42085-1, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Letzter Platz in der [[Ewige Tabelle der Fußball-Bundesliga|Ewigen Bundesliga-Tabelle]]&lt;br /&gt;
* Schlechteste Saisonbilanz der Bundesliga: wenigste Tore (15), meiste Gegentore (108), wenigste Punkte (8:60 nach der [[Punkteregel|Zwei-Punkte-Regel]]; 10 nach der Drei-Punkte-Regel), wenigste Siege (2; zusammen mit dem [[Wuppertaler SV]] [[Fußball-Bundesliga 1974/75|1974/75]]), meiste Niederlagen (28)&lt;br /&gt;
* einziger Bundesligaverein ohne Auswärtssieg&lt;br /&gt;
* längste Serie ohne Sieg in Folge (31 Spiele; 14. August 1965 bis 21. Mai 1966)&lt;br /&gt;
* längste Heimniederlagenserie in Folge (8 Spiele; 28. August bis 8. Dezember 1965); dieser Rekord wurde in der [[Fußball-Bundesliga 2004/05|Saison 2004/2005]] von [[Hansa Rostock]] eingestellt&lt;br /&gt;
* längste Niederlagenserie in Folge (10 Stück); dieser Rekord wurde mehrfach eingestellt, zuerst 1984 durch den [[1. FC Nürnberg]].&lt;br /&gt;
* höchste Heimniederlage der Bundesligageschichte (0:9 gegen den [[MSV Duisburg|Meidericher SV]] am 26. März 1966)&lt;br /&gt;
* Bundesliga-Spiel mit den wenigsten Zuschauern: Am 15. Januar 1966 wurde mit 827 Zuschauern (gegen [[Borussia Mönchengladbach]]) der Tiefststand erreicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist auch, wie steil das Interesse des Berliner Publikums an den Spielen Tasmanias abnahm: Kamen zum ersten Spiel gegen den [[Karlsruher SC]] 81.500 Zuschauer, waren es beim folgenden Heimspiel noch 70.000. Danach sank die Zuschauerzahl kontinuierlich - 40.000, 25.000, 10.000. Der Gesamtschnitt belief sich aufgrund des hohen Zuschauerzuspruchs zu Saisonbeginn auf 19.400 Zuschauer pro Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kader ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background-color:#B3B7FF;&amp;quot; width=&amp;quot;28%&amp;quot; | Tor&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background-color:#B3B7FF;&amp;quot; width=&amp;quot;24%&amp;quot; | Abwehr&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background-color:#B3B7FF;&amp;quot; width=&amp;quot;24%&amp;quot; | Mittelfeld&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background-color:#B3B7FF;&amp;quot; width=&amp;quot;24%&amp;quot; | Angriff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus Basikow]] (14 Spiele/0 Tore)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Hans-Joachim Posinski]] (2/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Heinz Rohloff]] (18/0)&lt;br /&gt;
| [[Hans-Jürgen Bäsler]] (17/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Hans-Günter Becker]] [[Datei:Captain sports.png|12px|Kapitän der Mannschaft]] (33/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Volker Becker]] (6/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Helmut Fiebach]] (18/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bernd Meißel]] (21/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Eckhardt Peschke]] (15/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Horst Talaszus]] (9/0)&lt;br /&gt;
| [[Peter Engler]] (26/2)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bernd Hänsler]] (5/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Klaus Konieczka]] (30/1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Jürgen Linder]] (8/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Manfred Maeder]] (4/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Horst Szymaniak]] (29/1)&lt;br /&gt;
| [[Erwin Bruske]] (7/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Heribert Finken]] (10/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Wolfgang Neumann (Fußballspieler)|Wolfgang Neumann]] (19/2)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Wolfgang Rosenfeldt]] (20/2)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ulrich Sand]] (9/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Wulf-Ingo Usbeck]] (28/4)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Jürgen Wähling]] (12/0)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Lothar Zeh]] (14/3)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | '''Trainer:''' [[Franz Linken]] (bis 10. November 1965), [[Heinz-Ludwig Schmidt]] (ab 10. November 1965)&amp;lt;ref&amp;gt;fussballdaten.de: [http://www.fussballdaten.de/vereine/tasmania1900berlin/1966/kader/ Tasmania 1900 Berlin: Der Kader 1965/1966.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1973 bis heute: Insolvenz, Gründung eines Nachfolgers und aktuelle Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TB logo.png|miniatur|125px|Vereinswappen des SV Tasmania Berlin]]&lt;br /&gt;
Nach dem Abstieg blieb Tasmania zunächst in der [[Fußball-Regionalliga Berlin|Regionalliga Berlin]] konkurrenzfähig, belegte bis 1973 immer einen der vorderen fünf Plätze und qualifizierte sich [[Fußball-Regionalliga 1968/69|1968/1969]], [[Fußball-Regionalliga 1970/71|1970/1971]] sowie [[Fußball-Regionalliga 1971/72|1971/1972]] für die Aufstiegsrunde in die Fußball-Bundesliga. Jedoch hatte sich der Verein dabei finanziell übernommen und ging im Juli 1973 [[bankrott]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eltern von Jugendspielern des in Auflösung befindlichen Sport-Clubs gründeten am 3. Februar, ein halbes Jahr vor dem endgültigen Ende der ''Tas'', den [[SV Tasmania Berlin|&lt;br /&gt;
SV Tasmania 73 Neukölln]]. Dieser gilt allerdings nicht als Rechtsnachfolger. Als im Jahr 1999 mit der Wohnungsbaugesellschaft [[Gropiusstadt]] eine neuer Sponsor für die Tasmanen gefunden war, wurde der Name im Dezember 2000 in ''SV Tasmania Gropiusstadt 73'' geändert.&amp;lt;ref name=gruene-karn /&amp;gt; In Anlehnung an die Wurzeln im ehemaligen ''SC Tasmania von 1900'' wurde der Name 2011 in ''SV Tasmania Berlin'' geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.turus.net/sport/6434-tasmania-berlin-streicht-das-gropiusstadt-und-startet-mit-einem-40-sieg.html |titel=Tasmania Berlin streicht das Gropiusstadt und startet mit einem 4:0-Sieg |autor=Marco Bertram |hrsg= |werk=www.turus.net |datum=2011-08-22 |zugriff=2011-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Mannschaft des SV Tasmania spielt derzeit (Stand: Saison 2012/13) in der sechstklassigen [[Berlin-Liga]]. Die A-Junioren spielen nach Abstieg nunmehr in der Verbandsliga Berlin. Die B-Jugend kämpft in der Regionalliga um Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* Teilnahme an der Endrunde um die [[Deutsche Fußballmeisterschaft|Deutsche Meisterschaft]]: [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1908/09|1909]], [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1909/10|1910]] (Halbfinale), [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1910/11|1911]], [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1958/59|1959]], [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1959/60|1960]], [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1961/62|1962]]&lt;br /&gt;
* [[Fußball-Bundesliga|Bundesligist]]: [[Fußball-Bundesliga 1965/66|1965/66]]&lt;br /&gt;
* [[Berliner Fußballmeister|Berliner Meister]]: 1909, 1910, 1911 (jew. im [[Märkischer Fußball-Bund|MFB]]), 1959, 1960, 1962 (jew. in der [[Berliner Stadtliga|Stadtliga Berlin]]), 1964 und 1971 (jeweils in der [[Fußball-Regionalliga Berlin|Regionalliga Berlin]])&lt;br /&gt;
* [[Berliner Landespokal (Fußball)|Berliner Pokalsieger]]: 1957, 1960, 1961, 1962, 1963, 1970 und 1971&lt;br /&gt;
* Teilnahme am [[Messestädte-Pokal|Messepokal]]: [[Messestädte-Pokal 1962/63|1962/63]]&lt;br /&gt;
* Teilnahme am [[International Football Cup]]: [[International Football Cup 1961/62|1961/62]], [[International Football Cup 1963/64|1963/64]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  Hanns Leske, ''Tasmania Berlin Der ewige Letzte-Die wahre Geschichte der Tasmanen'' Agon Sportverlag, Kassel 2011 ISBN 978-3-89784-369-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* 11freunde.de: [http://www.11freunde.de/geschichtsstunde/107460 Heinz Rohloff über Tasmanias Horrorsaison – »Sofort abhaken, Jumbo!«]&lt;br /&gt;
* spiegel.de: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46265767.html TASMANIA BERLIN – Hoffnung auf Hertha – FUSSBALL]&lt;br /&gt;
* tasmania-berlin.de: [http://www.tasmania-berlin.de/ Homepage Tasmania Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tasmania 1900 Berlin, Sc}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein aus Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Neukölln|Sc Tasmania 1900 Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1900|SC Tasmania 1900 Berlin]]&lt;br /&gt;
[[nl:SC Tasmania 1900 Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefansvw</name></author>
		
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