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	<title>SC Aktivist Brieske-Senftenberg - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Version&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sportverein &lt;br /&gt;
| image = [[Bild:Logo SC Aktivist Brieske-Senftenberg.gif]]&lt;br /&gt;
| kurzname = Aktivist Brieske-Senftenberg&lt;br /&gt;
| langname = Sportclub Aktivist Brieske-Senftenberg&lt;br /&gt;
| vereinsfarben = Schwarz-Gelb&lt;br /&gt;
| gegründet = Oktober 1954&lt;br /&gt;
| mitglieder =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Sportclub Aktivist Brieske-Senftenberg''' war ein [[Sportclub (DDR)|Sportclub]] des [[Sport in der DDR|DDR-Sportsystems]] aus dem [[Senftenberg]]er Ortsteil [[Brieske]]. Er bestand von 1954 bis 1963, sein Nachfolger war der [[SC Cottbus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Standardwappen Aktivist-standard.png|thumb |Logo der [[Sportvereinigung]] Aktivist, der der SC Aktivist angehörte]]&lt;br /&gt;
Um eine gezielte Entwicklung des Hochleistungssports zu ermöglichen, kam es 1954/55 auf Beschluss des [[Deutscher Turn- und Sportbund|DTSB]] zur Gründung von Sportclubs (SC), deren Sektionen als Leistungsstützpunkt verschiedener Sportarten fungieren sollten. Der SC Aktivist Brieske-Senftenberg wurde im Oktober 1954 gegründet. Er war das Leistungszentrum der [[Sportvereinigung]] Aktivist, in der die [[Betriebssportgemeinschaft]]en des [[Tagebau|Übertage-Bergbaus]] und der [[Grundstoffindustrie]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zusammengefasst waren. Diese Industriezweige waren im [[Lausitzer Braunkohlerevier]] konzentriert, was letztendlich den Ausschlag für die Ansiedlung des Sportclubs im [[Bezirk Cottbus]], dem „Energiebezirk“, gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SC Aktivist gehörte zu den kleineren und eher mäßig erfolgreichen Sportclubs der DDR. Seine Sportler fuhren nur wenige DDR-Meisterschaften ein. Bei einer Umstrukturierung des Sportclubsystems Anfang der 1960er Jahre wurde beschlossen, dass ein Sportclub pro [[Bezirk (DDR)|Bezirk]] genügt und er in der Bezirkshauptstadt anzusiedeln ist. Infolgedessen wurde im April 1963 der [[SC Cottbus]] gegründet und der SC Aktivist Brieske-Senftenberg wenig später aufgelöst. Hinsichtlich ihrer Sektionen und Förderschwerpunkte ähnelten sich beide Sportclubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sektionen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Senftenberg niederlausitzhalle.JPG|thumb |Niederlausitzhalle, ursprünglich „Sporthalle Aktivist“, in [[Senftenberg]]]]&lt;br /&gt;
Gegliedert war der Sportclub in mehrere leistungssportliche Abteilungen, sogenannte Sektionen. Dorthin wurden erfolgreiche Sportler oder ganze Mannschaften delegiert, die zuvor oftmals einer [[Betriebssportgemeinschaft]] angehört hatten. Eine zentrale Sportstätte des Clubs war die am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 1959 eingeweihte „[[Sporthalle Aktivist]]“, die damals größte freitragende Halle Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußball ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Gründung des SC Aktivist wurde die erste Fußball-Herrenmannschaft der [[FSV Glückauf Brieske-Senftenberg|BSG Aktivist Brieske-Ost]] zum Sportclub delegiert. Sie war Gründungsmitglied der [[DDR-Oberliga]] und hatte dort die Saisons immer mit Platzierungen im Tabellenmittelfeld abgeschlossen. Seine [[DDR-Fußball-Oberliga 1954/55|erste Oberliga-Spielzeit 1954/55]] beendete der SC Aktivist auf Rang 6 von 14 und erreichte im [[FDGB-Pokal 1954/55|FDGB-Pokal]] das Halbfinale. Darauf folgte eine belanglose [[DDR-Fußball-Oberliga 1955|Übergangsrunde]] mit dem vorletzten Platz. In der [[DDR-Fußball-Oberliga 1956|Saison 1956]] schafften die im Glück-Auf-Stadion spielenden „Knappen“ unter Trainer [[Martin Schwendler]] den größten Erfolg ihrer Clubgeschichte und wurden hinter dem [[SC Wismut Karl-Marx-Stadt]] DDR-Vizemeister. Rang Fünf und Drei standen [[DDR-Fußball-Oberliga 1957|1957]] und [[DDR-Fußball-Oberliga 1958|1958]] am Ende zu Buche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bundesarchiv Bild 183-59276-0001, ASK Vorwärts Berlin - SC Aktivist Brieske-Senftenberg 2-0.jpg|thumb |Spiel des [[ASK Vorwärts Berlin]] gegen den SC Aktivist im Oktober 1958]]&lt;br /&gt;
Danach verschlechterten sich die Ergebnisse des SC Aktivist von Jahr zu Jahr. Hatten die Senftenberger 1956 und 1957 noch das Viertelfinale des FDGB-Pokals erreicht, schieden sie danach immer spätestens im Achtelfinale aus. Auch in der Liga ging es kontinuierlich abwärts. Am Ende der [[DDR-Fußball-Oberliga 1962/63|Saison 1962/63]] waren die Senftenberger Tabellenletzter und stiegen in die [[DDR-Liga]] ab. Den Ligaplatz übernahm die Fußballsektion des neugegründeten [[SC Cottbus]], deren erste Herrenmannschaft im Wesentlichen auf die erste Mannschaft des SC Aktivist zurückging. Drei Jahre später wurde die Sektion Fußball des SC Cottbus der BSG [[Energie Cottbus]] angegliedert, deren Grundstock der SC Aktivist somit bildete. Die zweite Mannschaft des SC Aktivist spielte ab 1963 wieder als [[FSV Glückauf Brieske-Senftenberg|BSG Aktivist Brieske-Ost]] in der Bezirksliga weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Spielern des SC Aktivist in der Oberligazeit gehörten [[Manfred Kupferschmied]], [[Michael Strempel]], [[Horst Franke (Fußballspieler)|Horst Franke]], [[Lothar Haack]], [[Heinz Lemanczyk]], [[Helmut Gruner]], [[Dieter Sommer]] und [[Heinz Krüger]]. Mehrere von ihnen machten 1963 den Wechsel zum SC Cottbus mit, andere schlossen sich der BSG Aktivist Brieske-Ost an, darunter die drei Stammspieler Lothar Marotzke, Harry Matschak und Heinz Scholz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1958 und 1960 wurde der SC Aktivist [[Jugendmeisterschaften der DDR (Fußball)|DDR-Vizejuniorenmeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boxen ===&lt;br /&gt;
Bekanntester Boxer des Senftenberger Clubs war [[Hans-Joachim Brauske]], der zu Beginn seiner Karriere von 1961 bis 1963 für den SC Aktivist im Ring stand und dann über den SC Cottbus zum [[SC Chemie Halle]] ging, wo er mehrere Meistertitel gewann. Auch die späteren Cottbuser Boxer Werner Kirsch und Kurt Radnick erzielten bei Aktivist erste Erfolge. Im Jahre 1957 wurde Aktivist-Boxer Henrik Voigt DDR-Meister im Leichtgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leichtathletik ===&lt;br /&gt;
Elfriede Warmuth wurde 1958 DDR-Vizemeisterin im Speerwerfen hinter [[Ingeborg Schwalbe|Ingeborg Günther]] vom [[SC Dynamo Berlin]]. Aktivist-Sprinter Helmuth Opitz erlangte 1960 den DDR-Meistertitel in der 200-Meter-Distanz. Der später in Potsdam sehr erfolgreiche Geher-Trainer [[Hans-Joachim Pathus]] begann 1954 beim SC Aktivist Brieske-Senftenberg seine Karriere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turnen ===&lt;br /&gt;
Die Turnsektion des SC Aktivist hatte keine außergewöhnlichen Erfolge zu verzeichnen. Die Sportler gelangten durch Delegierungen nach Senftenberg, oft von der BSG Aktivist Lauchhammer. Der später sehr erfolgreiche Altersturner [[Hans Fischer (Altersturner)|Hans Fischer]] arbeitete Ende der 1950er Jahre als hauptamtlicher Trainer beim SC Aktivist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor = Matthias Koch&lt;br /&gt;
 |Titel = Da wie noch nie. Energie Cottbus. Das Wunder aus der Lausitz&lt;br /&gt;
 |Verlag = Das Neue Berlin&lt;br /&gt;
 |Ort = Berlin&lt;br /&gt;
 |Jahr = 2004&lt;br /&gt;
 |ISBN = 3-360-01252-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aktivist Brieske Senftenberg|SC Aktivist Brieske-Senftenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senftenberg|SC Aktivist Brieske-Senftenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportclub (DDR)|Brieske-Senftenberg Aktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger deutscher Fußballverein|Brieske-Senftenberg, Aktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballverein aus Brandenburg|Brieske-Senftenberg, Aktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathletikverein|Brieske-Senftenberg, Aktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathletik (DDR)|SC Aktivist Brieske-Senftenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnverein|Brieske-Senftenberg, Aktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boxen (DDR)|Brieske-Senftenberg, Aktivist]]&lt;br /&gt;
[[nl:SC Aktivist Brieske-Senftenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefansvw</name></author>
		
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