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	<title>Rudi Völler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<title>Stefansvw am 30. Oktober 2014 um 06:54 Uhr</title>
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		<updated>2014-10-30T06:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| kurzname           = Rudi Völler&lt;br /&gt;
| bildname           = Rudi-Voeller.jpg&lt;br /&gt;
| bildunterschrift   = Rudi Völler (2014)&lt;br /&gt;
| langname           = Rudolf Völler&lt;br /&gt;
| geburtstag         = [[13. April]] [[1960]]&lt;br /&gt;
| geburtsort         = [[Hanau]]&lt;br /&gt;
| geburtsland        = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum        =&lt;br /&gt;
| sterbeort          =&lt;br /&gt;
| sterbeland         =&lt;br /&gt;
| größe              = 180 cm&lt;br /&gt;
| position           = [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]]&lt;br /&gt;
| jugendvereine      = [[TSV 1860 Hanau]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kickers Offenbach]]&lt;br /&gt;
| jugendjahre        = 1968–1975&amp;lt;br /&amp;gt;1975–1977&lt;br /&gt;
| vereine            = [[Kickers Offenbach]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[TSV 1860 München]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Werder Bremen]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[AS Rom]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Olympique Marseille]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bayer 04 Leverkusen]]&lt;br /&gt;
| jahre              = 1977–1980&amp;lt;br /&amp;gt;1980–1982&amp;lt;br /&amp;gt;1982–1987&amp;lt;br /&amp;gt;1987–1992&amp;lt;br /&amp;gt;1992–1994&amp;lt;br /&amp;gt;1994–1996&lt;br /&gt;
| spiele (tore)      = 73 (19)&amp;lt;br /&amp;gt;70 (46)&amp;lt;br /&amp;gt;137 (97)&amp;lt;br /&amp;gt;142 (44)&amp;lt;br /&amp;gt;58 (24)&amp;lt;br /&amp;gt;62 (26)&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft = [[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|Deutschland U-21]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Deutsche B-Fußballnationalmannschaft|Deutschland B]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]]&lt;br /&gt;
| nationaljahre      = 1979–1982&amp;lt;br /&amp;gt;1980&amp;lt;br /&amp;gt;1982–1994&lt;br /&gt;
| länderspiele (tore)= 19 (10)&amp;lt;br /&amp;gt;3 {{0}}(0)&amp;lt;br /&amp;gt;90 (47)&lt;br /&gt;
| trainerjahre       = 2000–2004&amp;lt;br /&amp;gt;2000&amp;lt;br /&amp;gt;2004&amp;lt;br /&amp;gt;2005&lt;br /&gt;
| trainervereine     = [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]] ([[Teamchef (Trainer)|Teamchef]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bayer 04 Leverkusen]] (interim)&amp;lt;br /&amp;gt;[[AS Rom]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bayer 04 Leverkusen]] (interim)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rudolf „Rudi“ Völler''' (* [[13. April]] [[1960]] in [[Hanau]]) ist ein ehemaliger [[Deutschland|deutscher]] [[Fußball]]spieler. Mit der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] wurde er [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990|1990 Weltmeister]], daneben gewann er [[UEFA Champions League 1992/93|1993 die Champions League]] mit seinem damaligen Verein [[Olympique Marseille]]. Von 2000 bis 2004 war er [[Teamchef (Trainer)|Teamchef]] der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|deutschen Fußballnationalmannschaft]], die unter seiner Leitung [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002|2002 Vize-Weltmeister]] wurde. Derzeit bekleidet er das Amt des [[Sportdirektor]]s beim [[Fußball-Bundesliga|Bundesligisten]] [[Bayer 04 Leverkusen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völler wurde 1960 in Hanau als einer von vier Söhnen von Kurt und Ilse Völler geboren. Der Vater war gelernter [[Zerspanungsmechaniker|Dreher]], arbeitete später als Lagermeister und war Jugendbetreuer beim örtlichen Fußballverein [[TSV 1860 Hanau]], bei dem er auch als Spieler aktiv gewesen ist. Die Mutter verdiente sich als Näherin und Putzfrau ein wenig Geld dazu. Mit acht Jahren nahm sein Vater ihn zum ersten Mal mit zum Training.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völler wollte von Anfang an nur im Sturm spielen und entpuppte sich schnell als Talent. Ab der C-Jugend spielte er im Sturm des TSV und erzielte von da an 40 bis 50 Tore pro Saison. Mit 15 Jahren wurde er von dem Offenbacher Talentspäher [[Hermann Nuber]] entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte die [[Realschule]] sowie eine Hanauer kirchliche sogenannte „Sonntagsschule“. Nach seinem Realschul-Abschluss wollte ihn [[Kickers Offenbach]] verpflichten, doch er absolvierte, auch auf Drängen der Mutter Ilse, zunächst eine Lehre. So arbeitete er als Bürokaufmann-Azubi auf der Kickers-Geschäftsstelle und später bei der Firma [[GKN (Unternehmen)|''LÖBRO'']], die [[Gelenkwelle]]n für Autos und LKWs herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Offenbach und 1860 München ===&lt;br /&gt;
Mit 16 Jahren trainierte Völler erstmals mit der Profimannschaft des damaligen [[2. Fußball-Bundesliga|Zweitligisten]] Kickers Offenbach. Als 17-jähriger gab er im November 1977 sein Debüt in der ersten Mannschaft. In dieser Saison absolvierte er noch fünf weitere Ligaspiele und erzielte im Januar 1978 sein erstes Profitor für die Kickers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[2. Fußball-Bundesliga 1978/79|Saison 1978/79]] unterschrieb er bei den Kickers seinen ersten Profivertrag. Er spielte noch bis zum Ende der Saison 1979/80 in [[Offenbach am Main]] und brachte es am Ende auf insgesamt 67 Spiele mit 18 Toren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wechselte Völler für 700.000 [[Deutsche Mark|DM]] Ablöse zum [[Fußball-Bundesliga|Erstligisten]] [[TSV 1860 München]]. In seiner ersten Erstligasaison gelangen ihm in 33 Spielen neun Tore, doch der TSV 1860 stieg in die 2. Bundesliga ab. Obwohl Völler in der [[2. Fußball-Bundesliga 1981/82|Saison 1981/82]] mit 37 Toren Torschützenkönig wurde, wurde der direkte Wiederaufstieg um einen Punkt verpasst. Wegen großer finanzieller Belastungen entzog der DFB dem TSV die Lizenz, ein Zwangsabstieg in die drittklassige [[Fußball-Bayernliga|Bayernliga]] war die Folge. Völler wechselte daraufhin zu dem ambitionierten Erstligisten [[Werder Bremen]], der die vorangegangene Saison als Aufsteiger mit dem fünften Platz abgeschlossen hatte. Er sollte bei Bremen als Mittelstürmer der Nachfolger des ehemaligen Nationalspielers [[Erwin Kostedde]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1982 hatte der damalige Bundestrainer [[Jupp Derwall]] Völler als einzigen Zweitligaspieler in den vorläufigen 40-Spieler-Kader für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1982|Weltmeisterschaft in Spanien]] nominiert. Letztendlich zog Derwall aber die etablierten Stürmer [[Klaus Fischer (Fußballspieler)|Klaus Fischer]] und [[Horst Hrubesch]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1979 bis 1982 bestritt er 19 Spiele für die U-21-Nationalmannschaft und schoss dabei 10 Tore. 1982 wurde er U-21-Vizeeuropameister und erzielte im ersten Endspiel in [[Sheffield]] gegen England das Tor für die deutsche Mannschaft bei der 1:3-Niederlage. Im mit 3:2 gewonnenen Rückspiel in Bremen kam er nicht zum Einsatz. Zudem bestritt er 1980 drei Spiele für die [[Deutsche B-Fußballnationalmannschaft|B-Nationalmannschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werder Bremen ===&lt;br /&gt;
In der [[Fußball-Bundesliga 1982/83|Saison 1982/83]] wurde Werder Bremen punktgleich mit dem Meister Hamburger SV Vizemeister und Völler in seiner ersten Bremer Spielzeit Bundesliga-Torschützenkönig. Am 17. November 1982 debütierte er außerdem bei der 0:1-Niederlage in [[Nordirische Fußballnationalmannschaft|Nordirland]] in der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|deutschen Nationalmannschaft]], als er für [[Lothar Matthäus]] eingewechselt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der für die bundesdeutsche Auswahl enttäuschenden [[Fußball-Europameisterschaft 1984|Europameisterschaft 1984]] erreichten viele seiner Mitspieler nicht annähernd ihre Leistungsgrenze. Völler dagegen erzielte in den drei Vorrundenspielen, nach denen Deutschland ausschied, die beiden einzigen Tore für sein Team. Somit war er einer der wenigen bundesdeutschen Spieler, die die EM zumindest in Teilen als Erfolg verbuchen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Spielzeiten [[Fußball-Bundesliga 1984/85|1984/85]] und [[Fußball-Bundesliga 1985/86|1985/86]] folgten weitere Vize-Meisterschaften mit Werder Bremen, 1986 abermals wegen der schlechteren Tordifferenz. Dabei wurde er im vorletzten Spiel der Hinserie im Spiel bei Bayern München von [[Klaus Augenthaler]] so schwer gefoult, dass er fast die komplette Rückrunde ausfiel und erst am vorletzten Spieltag der Saison gegen die Bayern wieder eingewechselt werden konnte. Trotz der langen Verletzungspause wurde er für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1986|WM 1986]] nominiert und erreichte mit der deutschen Mannschaft das Finale. Er war mit drei Toren bester deutscher Torschütze im Turnier. Zwei seiner Tore erzielte er nach Einwechslungen und war dadurch bis zur WM 2014 erfolgreichster Einwechselspieler der deutschen Mannschaft bei Weltmeistschaften, ehe er von [[André Schürrle]] abgelöst wurde, der 2014 drei Jokertore erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Karriere ===&lt;br /&gt;
1987 wechselte er vom SV Werder Bremen zur [[AS Rom]] in die [[Serie A]], in welcher er mit seinem Verein in der [[Serie A 1987/88|Saison 1987/88]] den dritten Platz erreichte. Bei der [[Fußball-Europameisterschaft 1988|Europameisterschaft 1988]] wurde er in allen vier Spielen eingesetzt und erzielte in der Partie gegen Spanien beide Tore zum 2:0-Sieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, 1990, wurde Völler mit der bundesdeutschen Nationalmannschaft Fußballweltmeister. Beim 1:0-Sieg gegen [[Argentinien]] im Finale von [[Rom]] war es Völler, der im Strafraum gefoult wurde. Den anschließenden Elfmeter verwandelte [[Andreas Brehme]] zum 1:0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der AS Rom gewann er 1991 den [[Coppa Italia|italienischen Pokal]] und erreichte im gleichen Jahr das Finale des [[UEFA Europa League|UEFA-Cups]], wo seine Mannschaft allerdings [[Inter Mailand]] unterlag. 1992 kamen Völler und die AS Rom bis in das Viertelfinale im [[Europapokal der Pokalsieger 1991/92|Europapokal der Pokalsieger]], wo die Mannschaft aber gegen den späteren Finalisten [[AS Monaco]] ausschied, der dann im Finale gegen Völlers Ex-Verein Werder Bremen unterlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich [[Lothar Matthäus]] 1992 am Knie verletzte und nicht an der Europameisterschaft teilnehmen konnte, wurde Völler Kapitän der Nationalmannschaft. Bei der [[Fußball-Europameisterschaft 1992|Europameisterschaft 1992]] brach er sich allerdings im ersten Spiel gegen die [[Fußballnationalmannschaft der UdSSR|GUS]] den Arm und konnte somit bei den weiteren Spielen nicht mehr eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sport.ard.de/euro2008/rueckblick/euro-1992.jsp ARD-Euro-Rückblick 1992]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Spielzeit 1992/93 wechselte er zu [[Olympique Marseille]], wo er – als erster deutscher Fußballer überhaupt – 1993 die erste Ausgabe der [[UEFA Champions League|Champions League]], vormals Europapokal der Landesmeister, gewann. Völler wurde im Finale, das die Franzosen 1:0 gegen den AC Mailand gewannen, in der 78. Minute gegen Jean-Christophe Thomas ausgewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1994]] erzielte er im Achtelfinale gegen [[Belgische Fußballnationalmannschaft|Belgien]] zwei Tore (Endstand 3:2). Das Viertelfinale gegen [[Bulgarische Fußballnationalmannschaft|Bulgarien]] war sein letztes Spiel in der Nationalmannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nationalmannschaft spielte er bis 1994 90 Mal und erzielte 47 Tore, was ihn gemeinsam mit [[Jürgen Klinsmann]] und [[Lukas Podolski]] zum dritterfolgreichsten Torjäger der deutschen Nationalmannschaft macht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dfb.de&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dfb.de/index.php?id=500005&amp;amp;no_cache=1.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bestritt 15 WM-Spiele und schoss dabei acht Tore sowie acht EM-Spiele, bei denen er vier Tore erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayer Leverkusen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudi Völler junie 2009.jpg|miniatur|Rudi Völler 2009]]&lt;br /&gt;
1994 kehrte er nach Deutschland zurück. Für [[Bayer 04 Leverkusen]] absolvierte er 62 Bundesligaspiele und erzielte 26 Tore, bevor er schließlich 1996 seine aktive Karriere beendete, um danach als Sportdirektor für den Verein zu arbeiten. Sein Vertrag läuft bis 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußballtrainer und Manager ==&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 2000, kurz nach der [[Fußball-Europameisterschaft 2000|Europameisterschaft]], bei der die deutsche Nationalelf unter [[Erich Ribbeck]] als Titelverteidiger schon in der Vorrunde als Gruppenletzter ausgeschieden war, wurde Völler [[Teamchef (Trainer)|Teamchef]] der DFB-Auswahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte Völler den Posten ein Jahr lang (bis 2001) innehaben, bis [[Christoph Daum]]s Vertrag bei [[Bayer 04 Leverkusen]] auslief und dieser den Posten übernehmen konnte. Als Daum wegen nachgewiesenen Drogenkonsums nicht mehr für das Amt des Bundestrainers berücksichtigt wurde, wurde Völler unbefristet eingestellt. Für knapp einen Monat war er im Herbst 2000 nach der Entlassung von Christoph Daum gleichzeitig Interimstrainer bei Bayer 04 Leverkusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen größten Erfolg erzielte Völler 2002. Entgegen vielen Prognosen von Experten, die ein frühes Aus prophezeit hatten, schaffte er mit der deutschen Nationalmannschaft bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002|Weltmeisterschaft 2002]] in [[Südkorea]] und [[Japan]] den Sprung ins Finale. Deutschland unterlag gegen Brasilien mit 0:2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schlagzeilen sorgte Völler am 6. September 2003: Nach einem enttäuschenden 0:0 der deutschen Nationalelf in einem EM-Qualifikationsspiel auf [[Island]] gegen die ''„Brasilianer des Nordatlantik“'' (Zitat [[Gerhard Delling]]) äußerte er in einem Live-Interview mit ARD-Moderator [[Waldemar Hartmann]] seinen Unmut, nachdem er zur schlechten Leistung seiner Mannschaft befragt worden war. Er attackierte vor laufender Kamera insbesondere die Kommentatoren Gerhard Delling und [[Günter Netzer]] wegen ihrer seiner Meinung nach unsachgemäßen und negativen Berichterstattung. Hartmann, der dies nicht gelten lassen wollte, wurde deswegen vom deutschen Teamchef ebenfalls zurechtgewiesen. Völler entschuldigte sich später öffentlich für seine Wortwahl, hielt aber an seiner grundsätzlichen Kritik einer seiner Ansicht nach desavouierenden Berichterstattung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die deutsche Nationalmannschaft bei der [[Fußball-Europameisterschaft 2004|Europameisterschaft 2004]] bereits in der Vorrunde ausgeschieden war, erklärte Völler am 24. Juni 2004 seinen Rücktritt als Teamchef der deutschen Nationalelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. August 2004 wurde Rudi Völler neuer Trainer beim italienischen Fußballverein [[AS Rom]]. Bereits am 25. September 2004 trat er wegen der ausbleibenden sportlichen Erfolge jedoch wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 18. Januar 2005 fungiert Völler erneut als [[Sportdirektor]] von Bayer 04 Leverkusen. Am 16. September 2005 wurde er als Nachfolger von [[Klaus Augenthaler]] Übergangstrainer für drei Bundesligaspiele. Am 9. Oktober 2005 gab er das Traineramt an [[Michael Skibbe]] ab und arbeitet seitdem wieder bis mindestens 2017 als Sportdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rekorde ==&lt;br /&gt;
73 Tore in den ersten 100 Spielen für einen Verein ([[Werder Bremen]]) bedeuten [[Fußball-Bundesliga]]-Rekord.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/580681/2/slideshow_gomez-laesst-mueller-stehen---voeller-ist-der-beste.html Kicker Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
=== Als Spieler ===&lt;br /&gt;
* [[Fußball-Weltmeisterschaft|Weltmeister]]: [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990|1990]] mit Deutschland&lt;br /&gt;
* Vize-Weltmeister: [[Fußball-Weltmeisterschaft 1986|1986]] mit Deutschland&lt;br /&gt;
* [[UEFA Champions League|Champions-League-Sieger]]: [[UEFA Champions League 1992/93|1993]] mit Olympique Marseille&lt;br /&gt;
* [[Coppa Italia]]: [[Coppa Italia 1990/91|1991]] mit AS Rom&lt;br /&gt;
* [[Liste der Torschützenkönige der Fußball-Bundesliga|Torschützenkönig der Bundesliga]]: 1983&lt;br /&gt;
* [[Liste der Torschützenkönige der 2. Fußball-Bundesliga|Torschützenkönig der 2. Bundesliga]]: 1982&lt;br /&gt;
* [[Liste der Torschützenkönige des Italienischen Fußballpokals|Torschützenkönig der Coppa Italia]]: 1991&lt;br /&gt;
* [[Liste der Torschützenkönige der UEFA Europa League|Torschützenkönig des UEFA-Pokals]]: 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Trainer ===&lt;br /&gt;
* Vize-Weltmeister: [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002|2002]] mit Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudi voeller stadtbuch.jpg|miniatur|Rudi Völler beim Eintrag ins Hanauer Stadtbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1983 wurde er [[Deutschlands Fußballer des Jahres]]&lt;br /&gt;
* 1982 und 1986, während seiner Zeit in Bremen, wurde er [[Landessportler des Jahres (Bremen)|Bremer Sportler des Jahres]].&lt;br /&gt;
* 2000 wurde er zum [[Mann des Jahres (Fußball)|Mann des Jahres]] des deutschen Fußballs ernannt.&lt;br /&gt;
* 2002 erhielt er die Ehrenbürgerschaft seiner Geburtsstadt [[Hanau]]. &lt;br /&gt;
* 2002 erhielt er die Auszeichnung [[Bambi (Auszeichnung)|Bambi]] der [[Hubert Burda Media]].&lt;br /&gt;
* 2002, nach dem Erreichen der Vizeweltmeisterschaft als Trainer hat er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] erhalten. &lt;br /&gt;
* 2006 ist er mit dem ''Bronzenen Löwen'' des Vereins „Leverkusen - ein starkes Stück Rheinland“ ausgezeichnet worden. Mit diesem erstmals vergebenen Preis wollten die Initiatoren Völlers Leistungen für das Ansehen der Stadt im In- und Ausland würdigen. &lt;br /&gt;
* 2008 wurde er mit dem [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* 2010 erhielt er den ersten ''Egidius-Braun-Preis'', der ihm für sein soziales Engagement – insbesondere im Rahmen der Mexiko-Hilfe des DFB – überreicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privat ==&lt;br /&gt;
Völler ist seit 1995 in zweiter Ehe mit der Italienerin Sabrina verheiratet. Aus dieser Beziehung hat er zwei Söhne sowie einen weiteren Sohn und eine Tochter aus erster Ehe. Sein Sohn [[Marco Völler]] spielt in der 2. Basketball-Bundesliga für die [[Oettinger Rockets Gotha]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/sport/2009/1/21/news-106644401/detail.html Der Westen vom 21. Januar 2009 ''Labbadia übersteht ersten Krisen-Gipfel'']&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
In der Presse wurde Völler kritisiert, da er für den umstrittenen Energieanbieter [[Teldafax]] Werbung machte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/tid-21553/serviceflop-wechseln-ist-kein-klacks-mit-teldafax_aid_605231.html Wechseln ist ein Klacks, Rudi Völlers kritisierter Werbeauftritt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/bayer-leverkusen-prueft-trennung-von-teldafax/3963516.html] handelsblatt.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Sommer 2011 ist Völler als Werbefigur für Sparkassen zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sska.de/module/gsw/finanzplanung-privat/vorteile/index.php?n=%2Fmodule%2Fgsw%2Ffinanzplanung-privat%2Fvorteile%2F] Völler-Werbung bei der Sparkasse Augsburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Während der Weltmeisterschaft 1990 wurde er vom niederländischen Nationalspieler [[Frank Rijkaard]] mehrmals bespuckt. Aufgrund seiner darauffolgenden Beschwerde beim Schiedsrichter wurde Völler anschließend zusammen mit Rijkaard vom Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner aktiven Zeit erhielt Völler wegen seiner grauhaarigen Schläfen den [[Spitzname]]n ''Tante Käthe''. Legendär waren auch die langgezogenen ''Ruuuuuuuuudi''-Rufe in deutschen Fußballstadien sowie (während und nach der Weltmeisterschaft 2002) das Lied der Band La Rocca ''Es gibt nur ein’ Rudi Völler'' zur Melodie von ''[[Guantanamera]]''. Von der Kölner Mundartband [[ Höhner]] wurde er 2001 im Titel ''Tante Käthe'' als Bundestrainer besungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schoen: ''Legenden - Rudi Völler''. tvschoenfilm, 2006.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://tvschoenfilm.com/index.php?lang=deu&amp;amp;c=filmographie&amp;amp;id=34 | wayback=20131103111507 | text=''Legenden''}} tvschoenfilm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Kühne-Hellmessen/Tom Bender: ''Ruuuuudi: mein Leben, mein Karriere, meine Geheimnisse.'' Sportverlag, Berlin 1996, ISBN 3-328-00703-2.&lt;br /&gt;
* Lutz Mathesorf/Volker Sponholz: ''... Ruudi!'' Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-499-23275-8.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Schütt]]/Rudi Völler: ''Rudi Völler, Superstar.'' Sportverlag, Berlin 1992, ISBN 3-7700-1151-1.&lt;br /&gt;
* Carsten Wittmaack: ''Rudi für Deutschland.'' Droste Verlag, Düsseldorf 2002, ISBN 3-328-00572-2.&lt;br /&gt;
* Volker Sponholz: ''Ein Mann für Tante Käthe'' Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-23752-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* [http://www1.uni-hamburg.de/exmaralda/files/demokorpus/Rudi/presentation/Rudi_Voeller_Wutausbruch_partiture.html Transkription seiner Wutrede]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119064065}}&lt;br /&gt;
* {{wfb|rudi-voeller}}&lt;br /&gt;
* {{fußballdaten|ID=voellerrudolf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119064065|LCCN=nr/95/14886|VIAF=31885603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Voller, Rudi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:UEFA-Champions-League-Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (AS Rom)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Fußballspieler (TSV 1860 München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Fußballweltmeister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Völler, Rudi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Völler, Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler und ehemaliger Teamchef der deutschen Fußballnationalmannschaft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hanau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefansvw</name></author>
		
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